TV-Vorschau 24. – 30. Oktober 2026
Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichstsendungen.
Samstag, 24. Oktober
- In der Reihe „Meisterwerke, Urwälder und Prachtbauten“ präsentiert Phoenix „Österreichs Erbe für die Welt“. Um 20.15 Uhr läuft „Teil 1“, um 21 Uhr „Teil 2“.
- Zwei Beiträge der Reihe „alpha-geschichte“ beschäftigen sich mit Persönlichkeiten der Sozialismus-Geschichte. Um 20.15 Uhr steht „Stalin – Leben und Sterben eines Diktators“ auf dem Programm, um 21.15 Uhr „Friedrich Engels – Der Unterschätzte“.
- „Auf den Spuren der ersten Amerikaner“ befindet sich Arte um 20.15 Uhr. „Ein bewegender Dokumentarfilm über einen historischen Paradigmenwechsel in der archäologischen Forschung: Neue Erkenntnisse legen nahe, dass die Menschen den amerikanischen Kontinent bereits vor 30.000 Jahren besiedelten. Der Archäologe Ciprian Ardelean will die Richtigkeit dieser Annahme überprüfen. Der Film folgt ihm auf den Spuren der ersten Menschen Amerikas.“ — „Viele kennen Kolumbus, wenige Vespucci. Und dennoch wurde für die 1492 entdeckte ‚Neue Welt‘ Vespuccis Vorname ‚Amerigo‘ Namenspate. Wie kam es dazu? Und wer war dieser kaum bekannte Italiener? Ein Hochstapler, wie später oft behauptet wurde? Oder ein wagemutiger Seefahrer, dem als Erstem aufging, was Kolumbus da eigentlich entdeckt hatte?“ „Amerigo Vespucci – Der Mann, der Amerika seinen Namen gab“ (21.45 Uhr).
Sonntag, 25. Oktober – Zeitumstellung
- Die Reihe „Wunderwerke der Architektur“ steht mit zwei Beiträgen bei Phoenix auf dem Programm. Um 20.15 Uhr geht es um „Orte des Glaubens“ und um 21 Uhr um „Napoleons Erbe“. — „Das Erbe des Assyrischen Reiches“ schließt sich um 22.30 Uhr an.
- tagesschau24 widmet sich dem Ungarn-Aufstand vor 70 Jahren. „Am 23. Oktober 1956 erhebt sich das Volk gegen das Regime in Ungarn. Doch der Traum von einem freien, demokratischen und neutralen Ungarn währt gerade einmal zwei Wochen.“ Um 20.15 Uhr schildert die Doku „Helft uns! Helft uns!“ die Ereignisse von damals. — Um 21.02 Uhr steht „Imre Nagy – Der Held von 1956“ im Blickpunkt. „Der Film erzählt die Lebensgeschichte dieses ungewöhnlich mutigen Mannes mit seltenem, in Deutschland noch nie gezeigtem Dokumentarmaterial. Und er untersucht, welche Spur Imre Nagy, der 1989 vom ungarischen Obersten Gerichtshof voll rehabilitiert wurde, in der ungarischen Geschichte hinterlassen hat.“ — Um 21.47 Uhr folgt schließlich eine „Kleine ungarische Revolutionsgeschichte – Eine Familie erinnert sich an 1956“. „Die Familiengeschichte der Kotanyis reflektiert den Zeitraum vor und nach dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn und bezieht sich vor allem auf den Ungarn-Aufstand 1956.“
- Wir nähern uns wieder dem Reformationstag und geradezu traditionell läuft das Historiendrama „Luther“ (BRD/GB/USA 2003, Regie: Eric Till; mit Peter Ustinov in einer seiner letzten Rollen) im Fernsehen, diesmal um 1.45 Uhr in der ARD (auch am Freitag auf 3sat).
Montag, 26. Oktober
Heute eine Fehlanzeige.
Dienstag, 27. Oktober
- „Kein Ort in der deutschen Hauptstadt verbindet seit Anfang des 20. Jahrhunderts Wissenschaft, Macht und Medien so prägnant wie der Stadtteil Adlershof. Hier war die Wiege der deutschen Motorluftfahrt und der Filmindustrie Berlins. Im Dritten Reich geheime Forschung für Hitlers Krieg, in der DDR abgeschirmter Militärstandort, Zentrum der Akademie der Wissenschaften und Zentrale des Fernsehens.“ „Adlershof – Zwischen Träumen, Umbrüchen und Visionen“, mdr, 22.10 Uhr.
- 3sat stellt in zwei Dokumentationen jüdische Geschichte in Europa in den Blickpunkt. Um 22.25 Uhr geht es um „Die wundersame Rettung einer Tora“. „Es war purer Zufall, als 2013 Rabbiner Elias Dray die Torarolle in seiner Amberger Synagoge fand: Sie ist die älteste erhaltene Torarolle Süddeutschlands. Geschrieben wurde sie im Jahr 1792 in Sulzbach-Rosenberg, das zur damaligen Zeit europaweit einer der bedeutendsten Orte für die Fertigung von jüdischer Literatur und Gebetstexten war. Zwei große Unglücke hat die ehrwürdige Torarolle im Laufe der Jahrhunderte überlebt: 1822 den Stadtbrand in Sulzbach, bei dem mehr als ein Drittel der gesamten Stadt niederbrannte, und die Novemberpogrome am 9. November 1938. Ausgerechnet der Hinweis eines NSDAP-Mitglieds rettete sie vor den Flammen.“ — Um 23.10 Uhr folgt ein Beitrag über „Die Vertreibung der Juden aus Prag“. „Wien, 18. Dezember 1744. Kurz vor Weihnachten. Im Zentrum der Macht des Habsburgerreichs beginnt ein unheilvolles Drama mit Auswirkungen auf ganz Europa. Die blutjunge Herrscherin Maria Theresia befiehlt die Vertreibung der Juden aus Prag. Angeblich haben sie sich im Österreichischen Erbfolgekrieg illoyal verhalten. Nun werden sie zu Sündenböcken. Die Dokumentation ‚Die Vertreibung der Juden aus Prag‘ von Monika Czernin fragt, wie sich der Judenhass der zur ‚Mutter ihrer Völker‘ hochstilisierten Habsburgerin erklären lässt, die in den Juden ‚die ärgste Pest‘ vermutet. Was treibt die angeblich so aufgeklärte Monarchin zu diesem mittelalterlichen Akt gegen die größte und wichtigste jüdische Gemeinde Europas? Ist es der Einfluss ihres jesuitischen Beichtvaters oder die Familientradition? Ihr Großvater Leopold I. ließ 1670 alle Juden aus Wien vertreiben.“
Mittwoch, 28. Oktober
- Zwei Beiträge der Reihe „Ein Moment in der Geschichte“ gibt es auf Phoenix zu sehen. Um 20.15 Uhr geht es um „Die Varusschlacht“ und „Kolumbus erreicht Amerika“ um 21 Uhr.
Donnerstag, 29. Oktober
- „Wie soll der ideale Kindergarten aussehen: Brauchen Kinder Disziplin und frühe Bildung – oder Spiel, Neugier und Selbstwirksamkeit? Können im digitalen Zeitalter noch Konzepte modern sein, die schon über hundert Jahre alt sind? Eine spannende Spurensuche von den Kinderaufbewahrungsanstalten bis zu den reformpädagogischen Ideen von Maria Montessori und Pauline Kergomard.“ „Die Erfindung des Kindergartens“, Arte, 20.15 Uhr.
- Der Dreiteiler „Josef Mengele – Der Todesarzt von Auschwitz“ ist auf n-tv um 20.15 Uhr („Wie alles begann“), 21.05 Uhr („Dunkle Verbrechen) und 22.05 Uhr („Auf der Flucht“) zu sehen. — Unter der Überschrift „Nachkriegsjahre“ blickt der Sender um 23.30 Uhr auf „Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg“ und um 0.20 Uhr auf „Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg“.
Freitag, 30. Oktober
- Heute bietet 3sat im Vorgriff auf den Reformationstag die Filme „Zwingli – Der Reformator“ (CH/BRD 2019, Regie: Stefan Haupt, 20.15 Uhr) und „Luther“ (BRD/GB/USA 2003, Regie: Eric Till, 22.15 Uhr).
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