TV-Vorschau 8. – 14. August 2026
Samstag, 8. August
- Auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die Jahre danach blickt die zweiteilige Dokumentation „Die Spaltung der Welt · 1939–1962“. Um 20.15 Uhr steht „Der Traum vom Mond“ auf dem Programm. Um 21.05 Uhr „Der Garten vor der Mauer“. Beides auf ARD-alpha.
- „Die Alhambra in den Hügeln von Granada ist ein einzigartiges Juwel: Die Palaststadt wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert von den letzten muslimischen Herrschern in Spanien errichtet. Die ‚rote Burg‘ gehört zu den weltweit meistbesuchten Kulturstätten. Und sie fasziniert auch heute noch zahlreiche Spezialistinnen und Spezialisten der nasridischen Handwerkskunst.“ „Alhambra – Das Vermächtnis der Sultane Spaniens“, Arte, 20.15 Uhr. — Um 0.50 Uhr folgt die biografische Doku „Hans Werner Henze: Komponist, Kommunist, Dandy“. „NS-Zeit, Krieg und seine Gefährdung als Homosexueller machten Hans Werner Henze, geboren 1926 in Gütersloh, zum politischsten Komponisten Deutschlands. Mit weltmännischem Auftreten sprengte er alle Vorstellungen von einem Komponisten der ‚E-Musik‘. Die Dokumentation zeigt bisher unbekanntes Archivmaterial und bringt so auch Henzes persönliche Seite zur Geltung.“
Sonntag, 9. August
- Um 19.30 Uhr läuft in der Reihe Terra X im ZDF der Film „Azuchi“. „Die legendäre Burg Azuchi galt einst als das spektakulärste Bauwerk Japans – bis es verschwindet und ein Rätsel hinterlässt, das bis heute fasziniert. Vier Jahrhunderte nach ihrer Zerstörung steht Azuchi im Zentrum einer außergewöhnlichen Untersuchung, bei der Forschende versuchen, ihr Aussehen und ihre Bedeutung zu rekonstruieren, und dabei tief in das konfliktreiche Japan des 16. Jahrhunderts eintauchen. Historiker, Archäologinnen und Architekten arbeiten gemeinsam daran, das Schloss zu rekonstruieren und seine Geheimnisse zu entschlüsseln. Mithilfe moderner Technologien und eindrucksvoller visueller Rekonstruktionen wird Azuchi Schritt für Schritt wieder sichtbar gemacht. So entsteht eine dichte und bildgewaltige Reise in das Japan der Samurai-Zeit.“
- „Mielke und die Mauer – Innenansichten der Staatssicherheit“ ist das Thema eines Films um 22 Uhr im MDR. „Die Mauer war Fundament und Bollwerk des Ministeriums für Staatssicherheit. ‚Mielke und die Mauer‘ erzählt die Geschichte aus der Innenperspektive – aus der Sicht der MfS-Mitarbeiter und ihrer Führung – und gewährt Einblicke in die Mentalitäten und Motivationen der DDR-Geheimdienstler. Wie gingen sie mit dem wohl heikelsten Kapitel um, den Mauertoten? Mit welchen aufwendigen Maßnahmen machte die Stasi Jagd auf Tunnelgräber? Wie ‚filterte‘ sie den Einreiseverkehr an den Grenzübergängen?“
Montag, 10. August
- Phoenix beschäftigt sich mit der Mondlandung. „‚Fifty-fifty‘ schätzten die Astronauten ihre Überlebenschance ein. Dass es am 21. Juli 1969 den ersten Menschen gelang, den Mond zu betreten, war ein riskantes Unternehmen und ein epochaler Umbruch. Und fast wäre die Mission gescheitert.“ „Ein Moment in der Geschichte: Die Mondlandung“ läuft um 22.15 Uhr. — Um 23 Uhr geht es dann um „Apollo 1 – Die wahre Geschichte“.
Dienstag, 11. August
- In der Geschichte haben gefälschte Dokumente immer wieder große Wirkungen erzielt. Man denke nur an die Pippinische Schenkung. Arte geht einer anderen Fälschungsgeschichte nach: „Die Bibelfälscher“. „In den frühen 2000er Jahren sorgen außergewöhnliche Funde für Aufsehen: Archäologen stoßen auf bisher unbekannte Fragmente der Bibel. Sammler und Forscher reißen sich um die kostbaren Pergamente. Doch ein namhafter Epigraphiker erhebt Zweifel an ihrer Echtheit. Seine Recherchen führen uns an die Schnittstelle von Macht, Manipulation und religiösem Fanatismus.“ „Teil 1“ läuft um 20.15 Uhr, „Teil 2“ um 21 Uhr. — „Woran haben die ersten Israeliten geglaubt? Wann haben sich die Bewohner des Heiligen Landes dazu entschlossen, nur noch einem Gott treu zu sein? Und wie ist die Bibel entstanden? Die Dokumentation „Biblische Detektivgeschichten“ geht zentralen Fragen der biblischen Archäologie auf den Grund und lässt Forscher zu Wort kommen, die Bibeltexte und Ausgrabungen aus dem Nahen Osten miteinander vergleichen.“ (21.45 Uhr). — Um 23.35 Uhr wird „Der Kampf um Jerusalem“ aus historischer Perspektive beleuchtet.
- „D-Day 1944: Die Schlacht um Europas Freiheit“ steht bei Phoenix um 22.15 Uhr auf dem Programm. — Der Beitrag „Attentat auf Hitler – Stauffenberg und der deutsche Widerstand“ schließt sich um 23 Uhr an.
- „Zwischen Lüge und Wahrheit – Desinformation in Österreichs Geschichte“ beschäftigt 3sat um 22.25 Uhr. — Um 23.15 Uhr folgt „Stadt der Spione – Wien im Kalten Krieg“.
Mittwoch, 12. August
- Auf RBB geht es um 20.45 Uhr aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um „Die Bernauer Straße – Brennpunkt Berliner Mauer“. „Eine Straße als Symbol. Die Bernauer Straße, Trennlinie zwischen Ost und West. Ihre Bewohner, hineingeworfen in das Mahlwerk des Kalten Krieges. Eine Geschichte, die von einer Straße und ihrem Verschwinden erzählt. Von Trennung und Flucht. Von Freude und Tod. Von Verzweiflung und Hoffnung.“
- „Yared Dibaba ist, wie schon sein Vorgänger Hubertus Meyer-Burckhardt, mit rund 100 Jahre alten Reiseführern, Postkarten und Fotos sowie historischen Filmen im Norden unterwegs, immer auf der Suche nach Menschen und ihren Geschichten, nach Schauplätzen und Merkwürdigkeiten, die schon damals erwähnt wurden und deren Spuren noch heute zu finden sind.“ „Yareds Zeitreisen – Mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden “, NDR, 21 Uhr. — „Leni Riefenstahl war im Nationalsozialismus gefeierte Filmemacherin und Symbolfigur für die Verstrickung von Kunst und Propaganda. Riefenstahls Werke wie “Triumph des Willens” und “Olympia” gelten als Meilensteine der Filmgeschichte. Ihre ikonografischen Bildwelten stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen – und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, die Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je – und damit auch ihre Botschaft?“ „Riefenstahl“, 23.40 Uhr.
- „Deutschland ’61 – Countdown zum Mauerbau“ eröffnet am späten ZDF-Abend um 23.15 Uhr eine Reihe von Dokumentationen über das DDR-Grenzregime. — Um 0.15 Uhr folgt „75 Jahre Deutschland – Wir Grenzgänger“. — Und um 1.45 Uhr heißt es: „Am Todesstreifen: DDR-Grenzer erzählen“.
Donnerstag, 13. August
- Die dreiteilige Doku „Hitlers DNA – Das letzte Geheimnis des Diktators“ läuft auf n-tv um 20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr. „Experten analysieren die genetischen Hinweise aus Hitlers DNA, um die seit 80 Jahren bestehenden Gerüchte über einen jüdischen Verwandten zu überprüfen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit untersucht, dass Hitler in seinen prägenden Jahren sowohl an ADHS als auch an Autismus litt, was neue Perspektiven auf seine Persönlichkeit und sein Verhalten eröffnen könnte. […] Die Doku wirft einen Blick auf die Persönlichkeit Hitlers, seine Ideologie und die Mechanismen seiner Herrschaft. Durch neue Forschungen und Erkenntnisse entsteht ein detaillierteres Bild des NS-Regimes und seines Anführers. (Senderinfo)“ — Um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr schließen sich zwei Folgen der Reihe „Inside Hitler“ an.
- Phoenix präsentiert „Ungelöste Fälle der Archäologie“. „Geheimnisvolle Botschaften“ sind das Thema um 22.15 Uhr. — „Rätselhafte Bauten“ werden um 23 Uhr entschlüsselt. — Um 23.45 Uhr werden „Verlorene Techniken“ wiederentdeckt.
Freitag, 14. August
- Der zweite Teil des biografischen Dramas „Ottilie von Faber-Castell – Eine mutige Frau“ (BRD 2019, Regie: Claudia Garde) läuft um 20.15 Uhr auf 3sat. „Von ihrem Großvater bekommt die umschwärmte Ottilie den wohlgemeinten Rat, sich bei der Partnerwahl nicht von Gefühlen leiten zu lassen. Bei ihrer Entscheidung möchte sie sich allerdings nicht beeinflussen lassen. Ebenso wenig beabsichtigt sie, sich später als Ehefrau und Mutter aus den Geschäften zurückzuziehen. Um selbstbestimmt leben zu können, muss Ottilie jedoch gegen gesellschaftliche und familiäre Widerstände kämpfen.“
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