TV-Vorschau 6. – 12. Juni 2026
Auch wenn die Fußballweltmeisterschaft beginnt, gibt es doch einige interessante historische Dokumentationen. Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der neuen Woche.
Samstag, 6. Juni
- „So authentisch hat man die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 noch nie gesehen: Für die Dokumentation ‚24h D-Day‘ wurde das Originalmaterial der Kameraleute, die bei der Invasion von Beginn an mit dabei waren, hochauflösend abgetastet und Einstellung für Einstellung handkoloriert. Diese historisch einzigartigen Bilder erhalten so eine nie gesehene Präzision und Schärfe. Parallel zu dem kolorierten Schwarzweiß-Material existieren Farbfilme von den Ereignissen, die ebenfalls aufwändig restauriert wurden. Die Dokumentation von NDR, SWR, WDR und BR zum 80. Jahrestag des D-Day, der das Ende der Naziherrschaft eingeleitet und schließlich auch dem westlichen Teil Deutschlands Freiheit und Demokratie gebracht hat, ist auch deshalb besonders wichtig, weil heute praktisch keine Zeitzeugen mehr befragt werden können.“ „24 h D-Day“, ARD-alpha, 20.15 Uhr. — Um 21 Uhr folgt der Beitrag „Der D-Day und eine Reise in die Familiengeschichte“. — „Franz Stock war katholischer Priester und während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg Seelsorger der Wehrmachtsgefängnisse von Paris. Dort betreute er Häftlinge, die zum Tode verurteilt waren. Er wird Zeuge von 863 Erschießungen, die er in seinem Tagebuch festhält: Geschichten von Widerstand, Glaube und Trost im Angesicht des Todes, aber auch von Verstrickung und Unrecht. Sein Tagebuch ist ein Zeugnis der nationalsozialistischen Barbarei. Eine Stimme gegen das Vergessen aus der dunkelsten Zeit der deutsch-französischen Geschichte.“ „Das Tagebuch des Abbé Stock“ (21.30 Uhr).
- „Sagrada Família. Antoni Gaudís Meisterwerk“ ist Thema auf Arte um 20.15 Uhr. — „Der Goldman-Prozess“ ist steht um Mitternacht auf dem Programm. „Paris 1976: Der linksradikale Aktivist Pierre Goldman steht zum zweiten Mal vor Gericht. Wegen mehrerer Überfälle verurteilt, bestreitet er standhaft den Mord an zwei Apothekerinnen und beschuldigt die Polizei des Antisemitismus. Während sein junger Anwalt die widersprüchlichen Zeugenaussagen zerpflückt, eskalieren die Emotionen. Nach wahren Begebenheiten.“
- Die Fußball-WM steht vor der Tür und Phoenix erinnert um Mitternacht an den „Start der Fußball-Bundesliga 1963: Aufbruch in ein neues Zeitalter“.
Sonntag, 7. Juni
- tagesschau24 blickt nach Osten. „Breslau: Preußens Provinz, Hitlers Festung und die Metropole Wroclaw“ (20.15 Uhr), „Geheimnisvolle Orte: Königsberg – Unter Preußens Adler und dem Roten Stern“ (21 Uhr) und „Taxi nach Königsberg – Fahrt in die verlorene Heimat“ (21.47 Uhr).
- Der hr erinnert um 23.45 Uhr an „Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“. (BRD 2025, Regie: Carsten Gutschmidt) „Als Ernst Michel (22) erstmals die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen, entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben. „Nürnberg“ erzählt den wichtigsten Prozess des Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren.“
Montag, 8. Juni
- „Der Fall Tutanchamun“ beschäftigt Phoenix heute und morgen. Um 20.15 Uhr beginnt die „Reise in die Ewigkeit“, um 21 Uhr folgt „Das Vermächtnis“. Morgen geht es weiter.
- Die Reihe „Das Bayerische Jahrtausend“ schreitet voran: „12. Jahrhundert: Würzburg“ (BR, 22.45 Uhr).
Dienstag, 9. Juni
- Phoenix sendet den dritten und letzten Teil der Reihe „Der Fall Tutanchamun“ um 20.15 Uhr: „Die Grabkammer“. — Um 21 Uhr läuft die Doku „Mysterium Gotik – Als die Kathedralen in den Himmel wuchsen“.
- Auf 3sat gibt es zwei Beiträge zur Geschichte der Energieversorgung in Österreich. Um 22.25 Uhr geht es um „Schwarzes Gold – Ölindustrie in Österreich“. „Die Geschichte der österreichischen Erdölindustrie begann in der Zeit der Monarchie, als auf den Erdölfeldern Galiziens, des heutigen Polens, das ‚schwarze Gold‘ gefördert wurde. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde die Erdölwirtschaft ‚germanisiert‘. Für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches nahm die “Ostmark” eine bedeutende Rolle ein, 1944 lag etwa der österreichische Anteil an der Erdölproduktion innerhalb des Deutschen Reiches bei über 60 Prozent.“ — Um 23.15 Uhr geht es weiter mit „Gute Geschäfte – Geschichte der Gasversorgung in Österreich“. „Die Dokumentation von Werner Müller zeigt einen historischen Blick auf die Gasversorgung in Österreich und spannt den Bogen bis in die Gegenwart, in der nun versucht wird, sich von alten Abhängigkeiten zu lösen.“
Mittwoch, 10. Juni
Heute eine Fehlanzeige.
Donnerstag, 11. Juni
- Dreimal „Apokalypse Stalin“ auf n-tv (20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr). — Und zweimal „Das Dritte Reich Privat“ (23.30 Uhr und 0.20 Uhr).
Freitag, 12. Juni
- „Heidewitzka Herr Kapitän – 200 Jahre Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt“: „Am 11. Juni feiert die KD ihren 200. Geburtstag. Die WDR Dokumentation blickt zurück auf die lange und wechselhafte Geschichte der Traditionsflotte – mit unterhaltsamem Archivmaterial zwischen Rheinromantik und feuchtfröhlicher Kegeltour. Und sie erzählt, wie sich die Ausflugsbötchen von früher in moderne Eventlocations und Partyschiffe verwandelt haben.“ WDR, 20.15 Uhr.
- n-tv stellt um 0.20 Uhr und 1.10 Uhr „Die verlorenen Städte der Bibel“ vor.
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