TV-Vorschau 30. Mai – 5. Juni 2026
Von Archäologie bis Zeitgeschichte, von Dokumentation bis historischem Spielfilm: Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.
Samstag, 30. Mai
- „1952/53: Der europäische Kontinent ist geteilt in Ost und West. Der Eiserne Vorhang zieht sich, gesichert mit Stacheldraht, Hunden und Grenzposten, von der Ostsee bis zur Adria. Voller Misstrauen und Hass stehen sich hier zwei Welten gegenüber: auf der einen Seite die Visionäre einer neuen Lebensform, die Glück und Fortschritt einer klassenlosen Gesellschaft propagieren; auf der anderen die Verteidiger einer Freiheit, die auf ökonomischen Gewinn und Selbstverwirklichung des Einzelnen setzt. Doch die Blöcke sind nicht monolithisch.“ Daher titelt die Doku „Kalter Krieg in Bewegung: Europa 1952/53“ (ARD-alpha, 20.15 Uhr).
- Römische Antike auf Arte. Um 20.15 Uhr steht „Konstantin der Große: Auf Entdeckungsreise in Europa“ auf dem Programm. — Der Beitrag „Rom – Untergang einer Weltmacht“ folgt um 21.45 Uhr.
Sonntag, 31. Mai
- „Handgefertigt, gotisch im Stil, eine Ikone aus Kalkstein und Granit: die Brooklyn Bridge – ein Wahrzeichen der Stadt New York, eines der bekanntesten Bauwerke der USA, ja sogar der Welt. Sie überspannt den East River und verbindet Manhattan und Brooklyn, die zwei Zentren der Hafenstadt New York. Sie war die erste Brücke, die an stählernen Drahtseilen hing und zur Zeit ihrer Eröffnung die längste Hängebrücke der Welt. Ihr Architekt Johann Röbling war einer der großen Erfinder und Baumeister seiner Zeit. Das Drahtseil: sein Produkt. Die Hängebrücke: sein Traum. In Preußen mochten die Behörden diesem architektonischen Visionär keinen Raum geben. Röbling wanderte aus und gründete in Pennsylvania eine Stadt: Saxonburg.“ „Die Erbauer der Brooklyn Bridge“, HR, 23.30 Uhr.
Montag, 1. Juni
- Im BR beginnt um 22.45 Uhr die Reihe „Das Bayerische Jahrtausend“, die 1.000 Jahre Geschichte Bayerns in zehn Folgen präsentiert. Die erste Folge heißt „11. Jahrhundert: Bamberg“. „Endzeitstimmung herrscht im 11. Jahrhundert. König Heinrich II. will in Bamberg eines der ehrgeizigsten Projekte der Zeit verwirklichen: einen Dom in gewaltigen Dimensionen – zum Ruhme Gottes und für das Seelenheil der Menschen.“ Nächste Woche geht es weiter.
Dienstag, 2. Juni
- „Während Preußens König Friedrich der Große seine Agenten zum Spionieren durch ganz Europa aussandte, ließ der sächsische Herrscher August III. sie durch Ateliers, Paläste und Galerien streifen – in der einen Hand einen Beutel prall gefüllt mit Goldmünzen, in der anderen einen königlichen Geheimauftrag mit der Anweisung: die wertvollsten Kunstschätze um Diamanten, Statuen und Gemälde aufzuspüren und sie möglichst günstig zu kaufen. Die Prunklust von August dem Starken und August III. hatte allerdings ihren Preis. Der Kauf erlesener Kunstschätze war nur mittels millionenschwerer Kredite möglich.“ „August und das Gold der Sachsen“ (MDR, 22.10 Uhr).
- „1979 war ein bedeutsames Jahr. Vier entscheidende Ereignisse – die iranische Revolution, der ägyptisch-israelische Frieden, die Belagerung der Mekka-Moschee und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan – veränderten die Mentalität des Nahen Ostens. Es war der Wendepunkt, an dem der politische Islam zur vorherrschenden Ideologie in der Region wurde.“ Die zweiteilige Doku „1979 – Aufstieg des Islamismus“ beschreibt diese Entwicklung. Um 22.35 Uhr läuft der erste Teil „Der Mullah-Schock“ und um 23.25 Uhr „Im Bann des Islamismus“. Alles auf Arte.
Mittwoch, 3. Juni
Heute eine Fehlanzeige.
Donnerstag, 4. Juni – Fronleichnam
- Der Geschichtsabend auf n-tv startet um 20.15 Uhr mit der Doku „Hitlers Helfer – Die Nazi-Elite auf der Flucht“. — Um 21.05 Uhr und 22.05 Uhr folgen zwei Beiträge der Reihe „Hitlers DNA – Das letzte Geheimnis des Diktators“. — Um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr sind schließlich noch zwei Folgen der Reihe „Das Dritte Reich Privat“ zu sehen.
- „Juni 1944: Die alliierten Streitkräfte stehen am Rande des Abgrunds. Eine gewaltige Armee wird im Geheimen an der Südküste Großbritanniens versammelt – mit dem festen Willen, das von Nazi-Deutschland besetzte Europa zurückzuerobern. Ein Mann steht den Truppen jedoch noch im Weg: Winston Churchill, der britische Premierminister. – ‚Churchill‘ erzählt die fesselnde Geschichte der letzten 24 Stunden vor der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 – jedoch erstmals aus der Perspektive Winston Churchills, einer der berühmtesten Staatsmänner der Weltgeschichte. Dabei enthüllt der Film, wie kriegsmüde Churchill bereits war und porträtiert zudem seine einzigartige, innige Beziehung zu seiner Frau Clementine – seiner großen Liebe – die ihn zu wahrer Größe inspirierte.“ „Churchill“ (GB 2017, Regie: Jonathan Teplitzky), RBB, 20.15 Uhr (Wiederholung morgen).
- Zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber sendet der MDR ein romantisches Openair-Konzert auf Schloss Friedenstein in Gotha mit der Ouvertüre und Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ um 23.40 Uhr. Vorher untersucht der Film „Der Freischütz vom Thüringer Wald“ die historischen Hintergründe der Geschichte vom Freischütz (22.55 Uhr).
Freitag, 5. Juni
- „Eine große Frau der Weltgeschichte, Margarethe I., Herrscherin über Dänemark, Norwegen und Schweden, muss sich zwischen ihren persönlichen Gefühlen und politischer Macht entscheiden.“ Das Historiendrama „Die Königin des Nordens“ erinnert an die mittelalterliche Königin. 3sat, 20.15 Uhr.
- RBB wiederholt den Spielfilm „Churchill“ von gestern um 23.40 Uhr.
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