TV-Vorschau 16. – 22. Mai 2026
Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.
Samstag, 16. Mai
- Die Reihe „Unsere Geschichte“ des NDR bildet heute einen Themenabend. Um 20.15 Uhr geht es los mit dem Beitrag „125 Jahre Nord-Ostsee-Kanal – Verbindet die Meere, teilt das Land“. — Um 21.45 Uhr geht es weiter mit „Hamburg, mein Hafen! – Erst die Arbeit …“. „Hamburg, mein Hafen! … und dann das Vergnügen.“ schließt sich um 22.30 Uhr an. — Danach folgen drei Beiträge unter der Überschrift „Der Norden auf Super 8“. Um 23.15 Uhr „Freizeit und Urlaub“, um Mitternacht geht es weiter mit „Familie und Wohnen“, „Arbeit und Konsum“ sind um 0.45 Uhr an der Reihe.
- „Ende des 17. Jahrhunderts begann für einige Frauen der Weg in die Freiheit – mit dem Zeitalter der Piraterie. Die Dokumentation enthüllt, wie sich vor über 300 Jahren vier außergewöhnliche Piratinnen vom Joch der patriarchalischen und kolonialen westlichen Mächte befreiten, um ein Leben als unerschrockene Abenteuerinnen zu führen. Eine bewegende Reise durch die Geschichte zeigt das bislang kaum bekannte Leben dieser unerschrockenen Frauen, das fast in Vergessenheit geraten war und von Piraten wie Blackbeard oder John Rackham alias Calico Jack überschattet wurde. („Senderinfo“)“ „Die Piratinnen – Ein Leben in Freiheit“, ARD-alpha, 20.15 Uhr.
- Antike auf Arte. Um 20.15 Uhr erleben wir „Mossul – Wiedergeburt einer antiken Metropole“. „Mossul, historische Metropole im Nordirak, war ein Schmelztiegel der Religionen und für ihren Multikulturalismus bekannt. Nach der Zerstörung durch den IS arbeiten internationale und lokale Organisationen seit acht Jahren am Wiederaufbau. Kirchen, Moscheen und historische Gebäude werden rekonstruiert, um die Erinnerungen an eine der großen Kulturstätten des Nahen Ostens zu retten.“ — Um 21.40 Uhr folgen „Denkmäler der Ewigkeit – Wo Löwen Aufzug fahren: Das Kolosseum in Rom“. „Im ersten Jahrhundert nach Christus wurde mitten in Rom das größte Amphitheater aller Zeiten errichtet. Das Kolosseum verkörpert das Römische Reich wie kaum ein anderes Bauwerk. Im Dokumentarfilm vermitteln Archäologinnen und Archäologen, Historikerinnen und Historiker die Bedeutung des Kolosseums als PR-Maschine des römischen Kaisers.“ — „Akropolis – Beraubtes Symbol“ schließt sich um 23.10 Uhr an. „Der Parthenon auf der Akropolis gilt als das berühmteste Bauwerk der Welt. Leider wurde sein Ruhm zu seinem Verhängnis. Der Parthenon wurde schwer beschädigt und entstellt. Von den einst berühmten Skulpturen und Reliefs sind nur noch Fragmente erhalten. Die übrigen Teile befinden sich in verschiedenen europäischen Museen. Wann werden die Skulpturen endlich in Athen wieder vereint?“
Sonntag, 17. Mai
- ARD-alpha blickt um 20.15 Uhr auf die deutsche Kolonialzeit und den damit verbundenen Rassismus. „Die Erfindung des Rassismus in Farbe: Die Reise des Photographen und Propagandisten Robert Lohmeyer in die deutschen Afrika-Kolonien“. „Die Dokumentation beschäftigt sich mit Kontext und Wirkung der während ihrer Afrika-Reisen in die deutschen Kolonien im Jahr 1907 entstandenen Fotografien von Robert Lohmeyer und seines französischen Kollegen Albert Kahn, beides Pioniere der Farbfotographie, die ganz wesentlich zu einem rassistischen Bild von Afrika und den Afrikanern in Europa beitrugen.“ — Um 21 Uhr steht „Der Zahn des Häuptlings“ im Blickpunkt. „Der Film begleitet zwei Nachfahren des kaiserlich-deutschen Offiziers Tom von Prince auf ihrer Reise nach Tansania, um dort einen Zahn des als Nationalheld verehrten Häuptlings Mkwawa zurückzugeben. Dieser beging im Widerstandskampf gegen die deutsche Kolonialmacht im Jahr 1898 Selbstmord. Von Prince ließ sich den Zahn als Trophäe in einem Siegelring einarbeiten. Die Rückgabe des Zahns hat große Bedeutung für die Ahnen Mkwawas und den tansanischne Staat, aber auch für die Aufarbeitung des familiären Erbes der Nachkommen der deutschen Kolonialisten. Es gibt nach wie vor Kritik an der zaghaften Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte.“ — „Wegen der Pandemie bleibt das Jüdische Museum in Berlin für das Publikum leider geschlossen. Deshalb begeben wir uns für Sie hinter die verschlossenen Tore des beeindruckenden Museumsbaus des berühmten Architekten Daniel Liebeskind. Die neue Museumsdirektorin Hetty Berg führt mit einer Studentin durch die neu gestaltete Dauerausstellung. Im Museum erfahren wir Details zu den Fundamenten des jüdischen Glaubens und der jüdischen Geschichte in Deutschland, sowie über die Vielfalt jüdischen Lebens.“ „Zu Besuch im Jüdischen Museum Berlin“, 23.05 Uhr.
Montag, 18. Mai
- Letzte Woche im NDR, heute in der ARD: „Vom Hakenkreuz zum Totenkopf: Der FC St. Pauli und seine Geschichte“. „Es ist eine andere Erzählung über den FC St. Pauli. Heute steht der Verein für Antifaschismus, Toleranz und gesellschaftliches Engagement im deutschen Fußball. Doch hinter dem Image des rebellischen Kiezklubs verbirgt sich eine komplexe Geschichte mit dunklen Kapiteln.“ (Wiederholung am Freitag auf tagesschau24)
Dienstag, 19. Mai
- Die Doku „Liebe im Kalten Krieg“ befasst sich mit den „Risiken für Paare im geteilten Deutschland und zeigt die mutigen Versuche, trotz politischer Barrieren zusammenzubleiben.“ 3sat, 22.25 Uhr.
Mittwoch, 20. Mai
- Ein Blick nach England im Zweiten Weltkrieg wirft Phoenix: „Die Queen im Krieg“ (20.15 Uhr) und „Churchills vergessener Krieg“ (21 Uhr).
- ARD-alpha präsentiert um 21 Uhr „Schwarz und deutsch: Die Geschichte der Afrodeutschen“. „Afrodeutsche leben bereits seit vielen Generationen in Deutschland, Hunderte kamen bereits im Kaiserreich aus den damaligen Kolonien. Als Darsteller der sogenannten ‚Völkerschauen‘ oder, um eine Ausbildung zu machen.“
- Der Film „Erich Maria Remarque und Marlene Dietrich – Flucht in die Liebe “ rekonstruiert die Liebesbeziehung des Schriftstellers Remarque und der Schauspielerin Dietrich im Exil in Paris. „Die Dokumentation rekonstruiert die Parallelität dieser realen Liebesgeschichte mit der fiktiven des Romans. In ‚Arc de Triomphe‘ verarbeitet Remarque nicht nur den Schmerz seines eigenen Heimatverlusts, sondern auch seine über zehn Jahre währende, aufreibende Beziehung zu Marlene Dietrich. Entlang der Lebensstationen des Paares und auf der Grundlage von biografischen und historischen Dokumenten und Filmauszügen (1947 wurde ‚Arc de Triomphe‘ in Hollywood in Starbesetzung verfilmt) begibt sich der Film auf eine mitreißende Zeitreise.“ NDR, 23.40 Uhr.
Donnerstag, 21. Mai
- Die „Jagd auf Hitlers Nazi-Elite“ eröffnet den Geschichtsabend auf n-tv (20.15 Uhr). — Es schließt sich der Zweiteiler „Hiroshima – Am Rande der Apokalypse“ an (21.05 Uhr und 22.05 Uhr). — Der „Angriff auf Pearl Harbor – Kriegshölle im Paradies“ ist schließlich Thema um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr.
- Das ZDF erinnert um 22.15 Uhr mit dem Beitrag „Kriegstüchtig?“ an 70 Jahre Bundeswehr. „Vor 70 Jahren wurde in der Bundesrepublik Deutschland die Wehrpflicht eingeführt. Die ZDF-Dokumentation zeichnet die Biografien und Erlebnisse von aktiven und ehemaligen Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr nach. Die Protagonisten stehen exemplarisch für die Männer und Frauen, die während des Kalten Krieges und – nach der Wiedervereinigung Deutschlands – bei Auslandseinsätzen in Uniform dienten. So erzählt der Film aus den verschiedenen Perspektiven auch die Geschichte der Bundeswehr. Außerdem wirft er einen Blick auf das wechselvolle, oft schwierige Verhältnis von Militär, Politik und Gesellschaft in der Bundesrepublik und erörtert mithilfe von Experten, wie die Zukunft der Bundeswehr angesichts einer veränderten Sicherheitslage gestaltet werden kann.“
- Heute gibt es gleich zwei Folgen der Geschichts-Drama-Serie „Charité“. Um 22.30 Uhr läuft „Letzte Hoffnung“ und um 23.20 Uhr „Verschüttet“. Beide im HR.
Freitag, 22. Mai
- Die Fußballdoku „Vom Hakenkreuz zum Totenkopf“ über die Geschichte des FC St. Pauli, die am Montag in der ARD lief, ist heute um 21.02 Uhr auf tagesschau24 zu sehen.
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