TV-Vorschau 25. April – 1. Mai 2026

Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.

Samstag, 25. April

  • ARD-alpha blickt rund fünfzig Jahre zurück auf die Zeit des RAF-Terrors. Um 20.15 Uhr läuft der Film „Stammheim – Zeit des Terrors“. „Der Stammheim-Prozess gegen die Führung der ersten Generation der RAF, der am 21. Mai 1975 begann, war einer der aufwändigsten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Durch diesen wurde Stammheim auch zum identitätsstiftenden Ort der RAF. Das Doku-Drama zeigt das Geschehen im Gerichtssaal und rekonstruiert die Lebenswelt der Angeklagten im benachbarten 7. Stock der JVA Stuttgart-Stammheim.“ — Um 21.45 Uhr richtet sich der Blick auf die Opfer des Terrors: „Im Schatten der Mörder – Die unbekannten Opfer der RAF“. „Gut fünf Jahrzehnte ist es her, dass in Stuttgart-Stammheim der Strafprozess gegen die Terroristen der ersten Generation der RAF begann. An die prominenten Opfer ihrer Nachfolger erinnert man sich, allen voran an Hanns Martin Schleyer und Alfred Herrhausen. Fast völlig vergessen aber sind die Namen der in der Zeit des RAF-Terrors Ermordeten, die nicht prominent waren: Polizeibeamte, Fahrer, Behördenmitarbeiter und ein Diplomat. Diese heute kaum noch bekannten Opfer waren Menschen mit einem eigenen Leben, sie lebten für ihre Berufe und ihre Familien. Der Film bietet eine wichtige Ergänzung zur Geschichte der RAF – eine, die nicht die Täter in den Mittelpunkt stellt, sondern eben diese Familien.“
  • Englische Geschichte auf Arte. Um 20.15 Uhr lernen wir „Charles I. – Sein Weg zum Schafott“ kennen. „Einen König öffentlich enthaupten, wie bei einem gewöhnlichen Verbrecher? Vor der Französischen Revolution eine Unvorstellbarkeit. Was brachte König Charles I. dann aufs Schafott? Der Dokumentarfilm wirft Licht auf ein bedeutendes Ereignis der europäischen Geschichte im Britannien des 17. Jahrhunderts und die dramatischen Ereignisse vor und während des Bürgerkriegs in England.“ — Es schließt sich der Zweiteiler „Krieg der Königinnen“ an. Um 21.45 Uhr geht es um „Elisabeth I. und Maria Tudor“, um 22.40 Uhr um „Elisabeth I. und Maria Stuart“.

Sonntag, 26. April

  • Terra X erinnert um 19.30 Uhr im ZDF an „Vergessenes Wissen“. „Nachhaltigkeit ist keine Erfindung der Moderne: Von Spaniens Höhlenhäusern bis zu Japans Edo-Zeit zeigt das Wissen unserer Ahnen, wie klimafreundliches Leben schon früher gelang. Ob in Architektur oder Wirtschaft, Ökologie oder Landwirtschaft – oft kamen unsere Vorfahren auf erstaunlich einfache Ideen, die zeigen, dass nicht Hightech, sondern Lowtech die bessere Lösung sein kann. Heute will man klimaresilient bauen – und weltweit finden sich Beispiele, wie in vergangenen Jahrhunderten clever gewohnt wurde, dank Himmelbetten, Schilfdächern oder Lehmwänden.“ „Das Erbe der Ahnen“.
  • Das Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ (USA 1993, Regie: Steven Spielberg) läuft um 20.15 Uhr auf Arte. „Krakau, 1939: Der deutsche Unternehmer Oskar Schindler wittert im besetzten Polen Profit und übernimmt eine Emailwarenfabrik und beschäftigt dort jüdische Zwangsarbeiter. Als Ghettoauflösung, Deportationen und die Willkür des Lagerkommandanten Amon Göth eskalieren, setzt Schindler sein Vermögen ein, um über 1.100 Menschen zu retten.“„Oskar Schindler – seit Steven Spielbergs Film ‚Schindlers Liste‘ kennt man diesen Namen. Er wurde zum Synonym für Menschlichkeit im Nationalsozialismus. Doch welche Rolle spielte seine Frau Emilie Schindler? Emilie, die als betrogene Ehefrau von vielen belächelt wurde, ist eine von der Geschichte vergessene Heldin, die furchtlos und mutig Juden rettete.“ „Emilie Schindler – Die vergessene Heldin“, 23.30 Uhr. — Um 0.15 Uhr schließt sich die Doku „Ich tanz und mein Herz weint: Jüdische Musiklabel im Nationalsozialismus“ an. „Bis zu ihrer Zerschlagung in der Reichspogromnacht 1938 existierten in Berlin jüdische Musiklabels als Treffpunkt jüdischer Musikerinnen. Eingebettet in ein mitreißendes Konzert mit internationalen Stars der jüdischen Musikszene erzählt die Dokumentation die Geschichte einer jahrelangen, weltweiten Spurensuche.“*
  • In dem Zweiteiler „Let’s talk about Sex – 100 Jahre Aufklärung“ blickt ARD-alpha auf die Geschichte der Sexualaufklärung in Deutschland. Um 20.15 Uhr handelt der Film „Von Ekstase, Prüderie und Pille“, um 21.05 Uhr folgt der Beitrag „Von Revolution, Pornowelle und Internet“.

Montag, 27. April

Heute eine Fehlanzeige.

Dienstag, 28. April

Und auch heute eine Fehlanzeige.

Mittwoch, 29. April

  • „Petra Kelly: Kämpferin gegen Atomkraft, Gründungsmitglied der Grünen, Ikone der Friedensbewegung. Unbeirrbar forderte sie die radikale Transformation der Gesellschaft, eine blockfreie Welt ohne Waffen und den Frieden mit der Natur.“ Die biografische Doku „Petra Kelly · Act Now!“ läuft um 23.15 Uhr im BR.

Donnerstag, 30. April

  • Der ganze Abend steht bei n-tv unter dem Titel „Das Kriegsende in Farbe“. Folge 1 „Ins Innere des Reiches“ beschreibt den Übertritt der Alliierten ins Deutsche Reich (20.15 Uhr). — Um 21.05 Uhr sind „Die Amerikaner an der Elbe“ angekommen. — „Visionen der Hölle“ folgen um 22.05 Uhr. — Die „Bedingungslose Kapitulation“ erfolgt um 23.30 Uhr. — Um „Sieger und Besiegte“ geht es zum Abschluss um 0.20 Uhr.
  • Der Konflikt USA–Iran hat eine lange Geschichte, die der Beitrag „auslandsjournal – die doku: Schah, Scharia und Raketen“ erläutert (3sat, 22.25 Uhr).
  • Folge 7 der Serie „Charité“ titelt „Heimatschuss“ (HR, 22.30 Uhr).

Freitag, 1. Mai – Tag der Arbeit

  • Zum Tag der Arbeit sendet tagesschau24 um 20.45 Uhr den Beitrag „Von der Heimarbeit zum Homeoffice“. „Das Homeoffice ist zum Sinnbild der flexiblen Arbeitswelt geworden. Was uns so neu und zeitgemäß erscheint, hat in Wahrheit eine lange Geschichte – früher hieß es Telearbeit, Heimgewerbe, Hausindustrie oder Heimarbeit. Über Jahrhunderte hinweg war das Arbeiten zu Hause von Armut, Rechtlosigkeit und Überlastung geprägt. Es waren bürgerlich-liberale Sozialreformer, die junge Sozialdemokratie und Gewerkschaften, die hart um die Trennung von Arbeitsstätte und Privatraum und damit um die Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit kämpften. Das Hausarbeitsgesetz von 1911 gab den Heimarbeitern erstmalig ein Mindestmaß an sozialem Schutz. Vieles hat sich seitdem zum Guten verändert, trotzdem hat auch das Homeoffice Schattenseiten: entgrenzte Arbeitszeiten, Arbeitsverdichtung, soziale und berufliche Isolation. Besonders für Frauen ist Homeoffice eine Herausforderung, wenn sie die doppelte Last durch Hausarbeit und Heimarbeit tragen müssen. (Senderinfo)“

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