TV-Vorschau 18. – 24. April 2026
Die Spanne der historischen Beiträge der kommenden Woche reicht von prähistorischer Höhlenmalerei bis zum Palast der Republik in Berlin. Viel Spaß bei der Auswahl.
Samstag, 18. April
- Viermal „Die Kennedy-Saga“ auf Phoenix. Um 20.15 Uhr geht es los mit „Die Macht des Geldes“, „Der Weg an die Macht“ wird um 21 Uhr betreten. „Zwei Brüder“ werden um 21.40 Uhr in den Blick genommen. Am Ende stehen „Familiengeheimnisse“ um 22.20 Uhr. Morgen geht es weiter.
- „Neuer Blick auf alte Städte“ – und das gleich zweimal auf ARD-alpha: Um 20.15 Uhr „Venedig“ und um 21.05 Uhr „Florenz“.
- Arte richtet den Blick auf die Prähistorie. Um 20.15 Uhr befinden wir uns „Auf den Spuren prähistorischer Künstler – Die Chauvet-Höhle“. „Die Chauvet-Höhle ist ein archäologisches Juwel, das erst vor rund dreißig Jahren entdeckt wurde. Ihre Wandmalereien sind vermutlich über 30.000 Jahre alt und gehören somit zu den ältesten in Europa. Anhand spektakulärer 3D-Rekonstruktionen gewährt der Dokumentarfilm faszinierende Einblicke in die Höhle, die nur einmal pro Jahr von einem Wissenschaftlerteam betreten werden darf.“ — „Lange ging die Wissenschaft davon aus, dass die ersten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte vor etwa 40.000 Jahren in Europa entstanden. Neuerdings stellen jedoch auf der indonesischen Insel Sulawesi entdeckte Höhlenmalereien diese Annahme infrage. Dank einer neuen Datierungsmethode zeigte sich: Eines der Felsbilder ist mindestens 67.800 Jahre alt.“ „Sulawesi – Am Anfang war die Höhlenmalerei“ (21.40 Uhr).
Sonntag, 19. April
- „Die Kennedy-Saga“ geht weiter. Teil 5 titelt „Die Legende von Camelot“ (20.15 Uhr), „Das Vermächtnis“ beendet die Reihe um 21 Uhr. Alles auf Phoenix.
Montag, 20. April
- „Vor 50 Jahren, am 23. April 1976, eröffnet, war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. […] Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt.“ „Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest“, ARD, 23.50 Uhr.
Dienstag, 21. April
- „Der Gulag gilt als eine der markantesten historischen Besonderheiten des 20. Jahrhunderts. Das 1918 ins Leben gerufene Netz sowjetischer Straf- und Arbeitslager, eine Art Staat im Staate, wurde viele Jahrzehnte lang geheim gehalten und geleugnet.“ Arte beleuchtet die Geschichte des sowjetischen Lagersystems in der dreiteiligen Dokumentation „Gulag – Die sowjetische ‚Hauptverwaltung der Lager‘“. Teil 1 „Die Anfänge 1917 – 1933“ läuft um 20.15 Uhr. Teil 2 „Wucherungen 1934 – 1945“ folgt um 21.05 Uhr. Teil 3 „Zenit und Todeskampf 1945 – 1957“ beendet die Reihe um 22.05 Uhr. — Um 23.05 Uhr schließt sich noch der Beitrag „‚Der Archipel Gulag‘, ein Buch mit Folgen“ an. „Nur wenige Bücher haben den Lauf der Geschichte wirklich verändert; ‚Der Archipel Gulag‘ ist eines davon. Es gilt als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Autor Alexander Solschenizyn, selbst ehemaliger Lagerinsasse, gab damit den Millionen in Sowjetlagern Inhaftierten eine Stimme und offenbarte die grausame Realität des stalinistischen Unterdrückungssystems.“
- „Schwarz rot grün: Die Geschichte der deutschen Umweltpolitik“ erzählt der MDR um 22.10 Uhr.
Mittwoch, 22. April
- Am Montag in der ARD, heute um 20.15 Uhr auf RBB: „Der Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest“ (Wiederholung am Freitag).
- „Unsere Geschichte – Verschollen im Zweiten Weltkrieg“ ist Thema im NDR um 23.35 Uhr. „Millionen […] Schicksale sind auch 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch ungeklärt. Einige von ihnen können tatsächlich heute noch von Organisationen wie dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge, dem Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und anderen privaten Gruppen geklärt werden. Allein der DRK-Suchdienst bekommt jährlich mehrere Tausend Anfragen. Die Chancen, helfen zu können, schwinden aber mit der Zeit. Gerade jetzt, wo mit dem Ukraine-Krieg der Zugang zu Partnerorganisationen in Russland erschwert oder ganz eingefroren ist.“
Donnerstag, 23. April
- Viermal begibt sich n-tv „Inside Hitler“. 20.15 Uhr: Geheime Krankenakten, 21.05 Uhr: Familiengeheimnisse, 22.05 Uhr: Tödliche Verhältnisse und um 23.30 Uhr: Hinter verschlossenen Türen.
- „Der Kölner Dom – Die französische Kathedrale am Rhein“ ist Gegenstand einer Doku um 20.15 Uhr auf Arte.
- Um 22.30 Uhr läuft im HR Folge 6 der Serie „Charité“: „Zeitenwende“.
Freitag, 24. April
- Phoenix rollt den „Fall Tutanchamun“ auf. Die „Reise in die Ewigkeit“ beginnt um 20.15 Uhr, „Das Vermächtnis“ schließt sich um 21 Uhr an. Am Ende steht „Die Grabkammer“ um 21.45 Uhr. — Fälschungen archäologischer Kunstobjekte kommen immer wieder auf den Kunstmarkt. Die Doku „Alexander der Falsche“ nimmt sich des Themas an. „Eine lang verschollene Großbronze Alexanders des Großen ist plötzlich in Griechenland aufgetaucht. Archäologen sagen: Eine Fälschung. Die Dokumentation folgt dem Archäologen Stephan Lehmann, der Kunstfälschern auf der Spur ist. Eine Langzeitreportage.“ (22.30 Uhr).
- Heute nochmals auf RBB: „Der Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest“ (23.35 Uhr; auch auf tagesschau24 um 20.15 Uhr).
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