TV-Vorschau 7. – 13. Mai 2022

Viel Auswahl an Geschichtssendungen in der kommenden Woche. Viel Spaß.

Samstag, 7. Mai

Sonntag, 8. Mai

  • Terra X erinnert um 19.30 Uhr im ZDF an „Ein[„en“] Moment in der Geschichte – Die Mondlandung“. — „Russlands Überfall auf die Ukraine löst Entsetzen aus – vor allem in Europa. Viele hielten ihren Kontinent für eine “Oase des Friedens”. Doch wie friedlich war es nach 1945 wirklich bei uns? Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat es auf unserem Kontinent eine ganze Reihe von Kriegen und Konflikten gegeben. Nationalismus, Rassismus und das Streben nach Vormacht haben zu blutigen Auseinandersetzungen geführt. ‚ZDF-History‘ geht auf Spurensuche.“ „Krieg in Europa! Die großen Konflikte seit 1945“ (23.45 Uhr).
  • Zwangsumsiedlungen in der DDR sind das Thema der Doku „‚Aktion Ungeziefer‘. Vertrieben in der DDR“ um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. — Um 21 Uhr folgt „Honeckers unheimlicher Plan – Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte“.
  • Die MDR Zeitreise hat um 22.20 Uhr das Thema „Zwischen Sowjets und Amerikanern – Kriegsende in Mitteldeutschland“. „Mitteldeutschland am Ende des Zweiten Weltkrieges. Von Osten kämpft sich die Rote Armee vor, von Westen die U.S. Army. Tausende Zivilisten, vor allem aber Wehrmachtsangehörige fliehen Richtung Westen. Sie wollen auf keinen Fall in sowjetische Gefangenschaft. Vor diesem Hintergrund spielt sich 1945, in den letzten Tagen des Krieges im östlichen Vogtland eine unglaubliche Geschichte ab: Sergeant Stafford, ein Unteroffizier der 3. US-Armee gibt sich als Offizier aus und schafft es, einen deutschen General frühzeitig zur Kapitulation zu bewegen. Tausenden Soldaten könnte er damit das Leben gerettet haben.“„1945 – das Jahr zwischen Krieg und Frieden. Zwischen Tod und Überleben. Ein Schicksalsjahr für eine ganze Generation, auch in Mitteldeutschland. Unser Film „Kinder des Krieges – 1945 in Mitteldeutschland“ will den Blick schärfen auf dieses Jahr 1945 – denn es bedeutete nicht automatisch Frieden und Sicherheit.“ (22.50 Uhr). — Um 23.35 Uhr folgt der Beitrag „Kinder des Krieges – Deutschland 1945“. „Zeitzeugen des Jahres 1945 und ihre Erinnerungen stehen im Zentrum des multimedialen ARD-Projektes „Kinder des Krieges“. Ihre Aussagen machen deutlich: Unser Bild vom Jahr 1945 ist rückblickend geschönt. Geschönt von der Vorstellung des nahen Kriegsendes. Geschönt von der Vorstellung, dass am 8. Mai 1945 aller Schrecken endet. Aus Sicht derjenigen, die damals Kinder waren, stellt sich das Jahr 1945 anders dar: Zwar ist das Ende des Krieges bereits im Januar 1945 absehbar, doch niemand kann sicher sein, dieses Ende auch zu erleben.“

Montag, 9. Mai

  • n-tv schaut auf Russland, seine Geschichte bis in die Gegenwart. Um 20.15 Uhr geht es um Grundsätzliches: „Russland und die USA – Weltauffassung, Werte, Wahrnehmung“. — „Der Untergang der Sowjetunion“ ist Thema um 21.05 Uhr. — „Hitler, Mussolini, Stalin, Mao, Pol Pot, Saddam Hussein, Kim Jong Un: Alle dieser Diktatoren waren einst Kinder und Teenager, bevor sie zu Tyrannen wurden. Die Dokumentation blickt in die Kindheit und die Jugendzeit der schrecklichsten Diktatoren im 20. und 21. Jahrhundert. Die Porträts dieser Jugendlichen begeben sich auf die Spur nach den Wurzeln des Wesens dieser Männer, die später absolute Macht anstrebten.“ „Diktatoren – Wurzeln des Terrors“ (22.10 Uhr).
  • Das Doku-Drama „Elser“ (BRD 2018, Regie: Oliver Hirschbiegel) erzählt auf One um 20.15 Uhr vom Leben des Hitlerattentäters Georg Elser, der im November 1939 beinahe die Welt vor der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs bewahrt hätte (wäre das Wetter über München doch nur besser gewesen …).
  • „Christoph Boekels Vater war ein überzeugter Wehrmachtsoffizier und diente an verschiedenen Kriegsschauplätzen. Anhand von dessen Tagebüchern und Briefen kann Boekel erschütternde Innenansichten des Kriegs vermitteln.“ „Der Sog des Krieges – Eine Familiengeschichte“ „Ein Film über die zerstörerische Kraft des Kriegs, seine traumatisierende Wirkung auf einen Offizier und dessen Familie, die über den Krieg hinausreicht.“ (3sat, 22.25 Uhr).

Dienstag, 10. Mai

Heute eine Fehlanzeige.

Mittwoch, 11. Mai

  • „Das Brandenburger Tor“ (20.15 Uhr) und „Der Kurfürstendamm“ (21 Uhr) sind zwei „Geheimnisvolle Orte“ auf Phoenix.
  • „Ende der 1980er Jahre taucht bei Recherchen des amerikanischen Historikers Kenneth Alford in den National Archives in Washington eher zufällig eine mysteriöse handgemalte Skizze auf. Sie zeigt den Steinbruch des Konzentrationslagers Buchenwald, darin eingezeichnet acht Bunker. Stollen, die vermutlich von den Nazis kurz vor Kriegsende in den Berg getrieben wurden. […] Von den sechs anderen Stollen wussten die Amerikaner nichts. Eine Skizze gab es damals nicht. Doch seit ihrer Entdeckung rätseln Experten und Wissenschaftler, wie auch der Historiker Dr. Harry Stein von der Gedenkstätte Buchenwald, was im Berg wirklich noch verborgen liegt. […] Der Film Die geheimen Depots von Buchenwald begleitet und dokumentiert die Ausgrabungsarbeiten, macht sich auf eine Spurensuche und offenbart eine bisher unerzählte Geschichte.“ (MDR, 20.45 Uhr; auch morgen im HR und am Freitag auf tagesschau 24).
  • „Im Fadenkreuz Moskaus – Die Geschichte der Ukraine“ ist Thema auf Phoenix um 21 Uhr. „Ist die ‚moderne Ukraine vollständig von Russland geschaffen‘ worden, wie Putin behauptet? ‚ZDF-History‘ liefert die historischen Hintergründe der aktuellen Invasion durch russische Truppen.“
  • „Hunderte Briefe, über neun Stunden privates Filmmaterial und unzählige Fotos dokumentieren diese außergewöhnliche Familiengeschichte. Der Doktorand Helmut und die Medizinstudentin Erna lernen sich 1929 kennen, beide schauen voller Zuversicht in die Zukunft. Dann erfährt Erna, dass ihre Mutter Jüdin sei. Nachdem die Nationalsozialisten 1933 die Regierung übernommen haben, wird das Leben für das Ehepaar und ihre drei Kinder immer schwerer.“ „Eine Familie unterm Hakenkreuz“ (3sat, 22.55 Uhr).

Donnerstag, 12. Mai

  • „Eindrucksvolle Künstlerbiografie, die sich auf die letzten Lebensjahre des impressionistischen Malers Auguste Renoir (1841–1919) konzentriert.“ „Renoir“ (RBB, 20.15 Uhr).
  • Der vierte und letzte Teil der Reihe „Wie Hip Hop nach Deutschland kam“ titelt „Dichtung und Wahrheit“ und läuft um 22.30 Uhr im HR. — Es schließt sich um 23 Uhr der Film „Die geheimen Depots von Buchenwald“ an (siehe auch gestern im MDR und morgen auf tagesschau 24).

Freitag, 13. Mai

  • Sportgeschichte im WDR: „Fußball im Revier – Wie alles begann“ um 20.15 Uhr. „Fußball im Ruhrgebiet: Darum ranken sich Legenden, Geschichten und Anekdoten. Viele erzählen von der engen Verbindung zwischen Zechen und Fußballplatz- der Tradition als Sport der Kumpel. Was ist dran an diesem Mythos?“
  • Und nochmals läuft die Doku „Die geheimen Depots von Buchenwald“, diesmal auf tagesschau 24 um 20.45 Uhr.
  • Auf n-tv gibt es wieder zwei Folgen der Reihe „Rom – 8 Tage die Geschichte schrieben“ (23.30 Uhr und 0.30 Uhr).

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