TV-Vorschau 29. Januar – 4. Februar 2022

Chinesische Geschichte steht am Anfang und am Ende der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Bemerkenswert ist eine Reihe über den Kolonialismus und der Blick auf die Machtübernahme der Nazis aus Sicht ausländischer Diplomaten. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 29. Januar

  • „Die Rastatter Prozesse – Kriegsverbrecher vor Gericht“ ist Thema um 20.15 Uhr in ARD-alpha.
  • „Pekings verbotene Stadt“ „liegt am nördlichen Ende des Tian’anmen-Platzes in Peking. 1987 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Dokumentarfilm lüftet die Geheimnisse ihrer Erbauung während der Ming-Dynastie und erklärt, welche politischen Ambitionen sich hinter dem architektonischen Meisterwerk verbergen.“ (Arte, 20.15 Uhr).
  • „Im Spiegelsaal der Geschichte“ befindet sich der Beitrag „Schloss Versailles“ der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 21.45 Uhr auf Phoenix. — Es schließt sich die Doku „Das Adlon in Berlin“ an (22.30 Uhr).
  • Der Film „Verleugnung“ (USA, GB 2017, Regie: Mick Jackson) schildert den Kampf um die historische Wahrheit gegen den Holocaust-Leugner David Irving (3sat, 23.10 Uhr).

Sonntag, 30. Januar

Montag, 31. Januar

  • „Berlin und Brandenburg unterm Hakenkreuz“ ist Thema einer zweiteiligen Doku auf RBB. Um 20.15 Uhr stehen die Jahre „1933–1939“ im Blickpunkt, um 21 Uhr folgen dann die Jahre „1939–1945“.
  • Viel Habsburgisches gibt es heute auf 3sat zu sehen. Um 20.15 Uhr geht es los mit dem Film „Florenz – Habsburg und die Schöne am Arno“. „Die Habsburger machten die Toskana mit seiner Hauptstadt Florenz im 18. Jahrhundert zu einer der modernsten Staaten der Welt. Heute führen Nachfahren ihr Erbe fort.“ — Dann folgt der Zweiteiler „Venedigs Gärten und die Habsburger“. Um 21.05 Uhr begeben wir uns „Auf Sisis Spuren“, um 21.50 Uhr dann „Auf Maximilians Spuren“.
  • Auch der heutige Rechtsextremismus hat eine lange Geschichte. „Geschichte im Ersten“ befasst sich damit: „Die alte Neue Rechte“ (ARD, 23.20 Uhr).

Dienstag, 1. Februar

  • Arte zeigt den Vierteiler „Rottet die Bestien aus!“ an einem Stück. Die Reihe „entwirft ein schonungsloses Bild der Geschichte des europäischen Kolonialismus von Amerika bis Afrika.“ „Teil 1: Die verstörende Überheblichkeit der Ignoranz“ befasst sich um 20.15 Uhr mit „Zivilisierung, Kolonisierung, Vernichtung. Von den inneren Zusammenhängen der tragischen Kolonialgeschichte.“ — Teil 2 fragt um 21.10 Uhr „Wer zum Teufel ist … Kolumbus?“. „Von Christoph Kolumbus bis zur Versklavung der Afrikaner hinterfragt Raoul Peck die offiziell erzählte und zementierte Geschichtsdarstellung durch die selbst ernannten ‚Sieger‘ und setzt sie mit seinem persönlichen Werdegang ins Verhältnis.“ — Der dritte Teil „verdeutlicht den Zusammenhang und die Interdependenz zwischen den Innovationen der europäischen Rüstungsindustrie und dem Kreislauf der Militäroperationen und Eroberungen.“ „Töten auf Distanz oder Wie ich den Ausflug tüchtig genoss“ (22.10 Uhr). — „In einem persönlichen Epilog zeigt Raoul Peck Zusammenhänge zwischen dem Wiederaufkommen des weißen Nationalismus und der Weltgeschichte von Faschismus, Sklaverei, Kolonialismus und Holocaust auf.“ „Teil 4: Die leuchtenden Farben des Faschismus“ (23.05 Uhr).

Mittwoch, 2. Februar

  • „Der 30jährige Krieg“ auf Phoenix. Um 20.15 Uhr blicken wir in „Tagebücher des Überlebens“, um 21 Uhr stehen „Verwüstung und Versöhnung“ im Blickpunkt.
  • Innenansicht der nationalsozialistischen Diktatur bietet RBB um 22.15 Uhr. „Nach der Machtübernahme Hitlers beobachtet das Diplomatische Korps in Berlin wie die neue Regierung den gesamten Staatsapparat unter ihre Kontrolle bringt. Die Botschafter berichten regelmäßig nach Hause. In ihren Berichten spiegelt sich Angst, Sorge und Abscheu wider, aber auch Faszination und Opportunismus. Manche Warnung stößt auf taube Ohren.“ „Als Botschafter bei Hitler“.

Donnerstag, 3. Februar

  • n-tv sendet den Sechsteiler „Apokalypse – Der Zweite Weltkrieg“ (20.15 Uhr, 21.05 Uhr, 23.15 Uhr, 0.05 Uhr, 1 Uhr und 1.40 Uhr). Unterbrochen wird die Reihe u.a. um 22 Uhr von dem Beitrag „Wir sind Geschichte – Politische Attentate“. „In mehr als 2.000 Jahren überlieferter Geschichte haben politische Attentate immer wieder über Krieg und Frieden entschieden. Der ‚Tyrannenmord‘ an Cäsar im Jahr 44. v. Chr., der Umsturzversuch rund um das US-Kapitol im Januar 2021, 9/11 oder das Eliminieren von Staatsfeinden wie Alexej Nawalny – Moritz Harms zeigt, wie sich das Attentat als Mittel entwickelt hat und welche Wirkung und Folgen politische Attentate haben.“
  • Zuletzt schon mehrfach im Programm, heute im HR um 23.45 Uhr: „Die Ungewollten – Die Irrfahrt der St. Louis“.

Freitag, 4. Februar

  • Drei „Imperien der Vergangenheit“ gibt es auf n-tv zu bestaunen: „Die Griechen“ (20.15 Uhr), „Die Azteken“ (21.05 Uhr) und „Die Kelten“ (22 Uhr). — Zwei Beiträge der Reihe „Giganten der Geschichte“ schließen sich an: Der „Untergang des Römischen Reichs“ um 23.15 Uhr und „Die sieben Weltwunder der Antike“ um 0.05 Uhr.
  • „Chinas Drachenkaiser“ beschäftigen heute Abend die Phoenix-Zuschauer. „Visionär, Reformer oder Tyrann? Vor etwa 2250 Jahren eint Qin Shihuangdi, ‚Erster erhabener Gottkaiser von Qin‘, die sieben Reiche des alten China. Seine Person ist bis heute umstritten.“ Um 20.15 Uhr wird „Der Weg zur Macht“ beschrieben, um 21 Uhr folgt „Der Traum von Unsterblichkeit“. „Die Dokumentation bietet einen Einblick in das erste Kaiserreich von China.“
  • Das Drama „Ein Dorf wehrt sich“ (BRD/AUT 2019, Regie: Gabriela Zerhau) erzählt um 20.15 Uhr auf 3sat die Geschichte vom Widerstand einiger Bergarbeiter in Österreich gegen NS-Dikaturt in den letzten Kriegstagen. „In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wagen die Bergarbeiter von Altaussee den Aufstand gegen den immer noch wütenden nationalsozialistischen Irrsinn, der ihre Lebensgrundlage, die Salzmine, zu zerstören droht. Dabei retten sie den größten zusammengeraubten Kunstschatz Europas vor der sicheren Vernichtung.“

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