TV-Vorschau 14. – 20. August 2021

Der Bau der Berliner Mauer ist weiterhin das Thema im Geschichts-TV der kommenden Woche. Aber es gibt u.a. auch Archäologie, Kunst- und Mentalitätsgeschichte und nordrhein-westfälische Landesgeschichte. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 14. August

Sonntag, 15. August

Montag, 16. August

  • Zwei Folgen der Geschichtsserie „Charité III“ steht im MDR auf dem Programm. Um 23.25 Uhr die Folge „Sepsis“ und um 0.15 Uhr die Folge „Herzflimmern“.
  • „Mielke und die Mauer“ heißt der Beitrag der Reihe „Geschichte im Ersten“ um 23.35 Uhr in der ARD. „Die Mauer war Fundament und Bollwerk des MfS. Sie war für den Geheimdienst existenziell, aber ohne die Staatssicherheit war die Mauer wiederum nur hässlicher Beton. Die Dokumentation ‚Mielke und die Mauer‘ erzählt die Geschichte einer symbiotischen Beziehung aus einer Innenperspektive, aus der Sicht der MfS-Mitarbeiter und ihrer Führung. Sie gewährt Einblicke in die Mentalitäten und Motivationen der DDR-Geheimdienstler.“

Dienstag, 17. August

  • „Berlin Potsdamer Platz“ ist Thema der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ auf RBB um 20.15 Uhr.
  • „Ein Jahr nach dem Mauerbau, im August 1962, ist die Lage zwischen Ost und West extrem angespannt. Die DDR verstärkt ihre Grenzanlagen. Sie sollen die eigenen Menschen hindern, aus dem Land zu fliehen. An einem heißen Tag im August stehen sich in Südthüringen NVA-Soldaten und BGS-Beamte schwer bewaffnet gegenüber. Plötzlich fallen Schüsse. Der DDR-Grenzoffizier Rudi Arnstadt sinkt tödlich getroffen zu Boden. Der westliche Bundesgrenzschutz beruft sich auf Notwehr, die DDR spricht von geplantem Mord. Arnstadt wird in der Folge zu einem der wichtigsten Märtyrer der DDR gemacht. Am Tag seiner Beerdigung stirbt erneut ein Mann an der Grenze. Es ist der 17jährige Maurer Peter Fechter, der über die Berliner Mauer in den Westen flüchten wollte. Sein Leben endet im Kugelhagel der DDR-Grenzsoldaten. Niemand leistet Erste Hilfe. Die westlichen Alliierten müssen tatenlos zuschauen, westliche Reporter filmen den qualvollen Tod des Jugendlichen. Für die DDR ist Fechter ein ‚Verbrecher‘, im Westen wird er zur Freiheitsikone.“ „Zwei Tote im Kalten Krieg“, MDR, 22.10 Uhr.
  • Die zweiteilige Doku „Der Kommunistenjäger“ befasst sich auf Phoenix mit dem „Aufstieg und Fall des Joe McCarthy“. „Teil 1“ um 22.15 Uhr, „Teil 2“ folgt um 23 Uhr. — Um 23.45 Uhr stellt der Beitrag „The Lost Tapes“ den US-Bürgerrechtler Malcolm X vor, der im Februar 1965 ermordet wurde.
  • Arte zeigt den Dreiteiler „KGB – Schild und Schwert“ über die Geschichte des sowjetischen Geheimdienstes. Um 22 Uhr geht es los mit „Dserschinski & Co.“, um 22.50 Uhr folgt „Berija & Co.“. „Putin & Co.“ schließt die Reihe um 23.40 Uhr ab.

Mittwoch, 18. August

  • „Mielke und die Mauer – Innenansichten der Staatssicherheit“ (war am Montag in der ARD zu sehen) läuft um 22.15 Uhr auf RBB. — „Sie ist ein Jahrhundertbauwerk. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe hat sie entworfen und gebaut. Eine filmische Spurensuche 50 Jahre nach der Eröffnung im September 1968 des legendären Bauwerks.“ „Die Neue Nationalgalerie“, 23 Uhr. — Kunst- und Mentalitätsgeschichte gibt es um 23.50 Uhr: „Grusel, Glaube und Genie – Gotik!“ „Tod und Teufel, Nacktheit und Erotik – die Kunst der Gotik zog vor gut 500 Jahren die Menschen in ihren Bann. In der bilderarmen Zeit des Mittelalters spielte die Kunst gezielt und gekonnt mit den Emotionen der betrachtenden Person: löste Angst, Andacht, aber auch Verzückung aus. Im Fokus der Dokumentation stehen spektakuläre Tafeln und Gemälde aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.“

Donnerstag, 19. August

  • In tiefer Nacht sendet das ZDF den Historienzweiteiler „John Rabe – Der gute Deutsche von Nanking“ (BRD, FRA, VR China 2009, Regie: Florian Gallenberger). „1937. Japanische Truppen nähern sich der chinesischen Hauptstadt. Ein deutscher Kaufmann gehört zu den letzten dort verbliebenen Ausländern und stellt sich gegen die zerstörerische Macht.“ Teil 1 um 1.15 Uhr, „Teil 2“ folgt um 2.45 Uhr.

Freitag, 20. August

  • „Geheimnisse der Pyramiden“ eröffnen das Abendprogramm von n-tv (20.15 Uhr und 21.05 Uhr). — Um 22.10 Uhr folgen „Giganten der Geschichte“. Zunächst „Die Legende von Troja“, „Die Hindenburg-Katastrophe“ folgt um 0.25 Uhr.
  • „Am 23. August 1946 wurde aus Rheinland und Westfalen das Land Nordrhein/Westfalen – damals noch mit Schrägstrich. Ein halbes Jahr später kam Lippe dazu. Doch wie lebte es sich in diesem neuen Land? Der WDR blickt in der ersten Folge seiner neuen vierteiligen Reihe “Unser Land in den 50ern” auf die Jahre, in dem die Menschen an Rhein und Ruhr vor allem mit einem beschäftigt waren: Ein neues Leben aufzubauen.“ „Ein neues Leben – Unser Land in den 50ern“, WDR, 20.15 Uhr.
  • Die Seidenstraße ist wieder ein Gesprächsthema, seit China die „Neue Seidenstraße“ zu einem wirtschaftspolitischen Großprojekt erkoren hat. Dabei greift man tief zurück in die Geschichte und Phoenix klärt uns mit dem Dreiteiler „Die Seidenstraße – Mehr als eine Handelsroute“ auf. „Als Kommunikationskanal zwischen China und Europa spielte die Seidenstraße eine enorme Rolle. Über sie wurden neben Waren auch kulturelle, religiöse und technologische Einflüsse ausgetauscht. Durch im Westen vorher unbekannte Kavalleriestrategien oder den Einsatz von Schwarzpulver wandelte sich sogar die Art der Kriegsführung.“ Um 20.15 Uhr begibt sich Teil 1 „Geboren aus dem Krieg“ „auf die Spuren römischer Krieger, unbeugsamer Hunnen, mittelalterlicher Ritter und mongolischer Reiternomaden.“ — Teil 2 „Leben und Tod“ läuft um 21 Uhr. — Teil 3 „Motor des Fortschritts“ schließt um 21.45 Uhr die Reihe ab.
  • Wer‘s noch nicht gesehen hat: „Mielke und die Mauer – Innenansichten der Staatssicherheit“ läuft um 21.30 Uhr auf tagesschau 24.

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