TV-Vorschau 10. – 16. Juli 2021

Alpen und Rhein, die Olympischen Spiele 1936 und 1972 sind einige Programmpunkte der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 10. Juli

  • „Johann Gottfried Tulla hatte sich schon früh in den Kopf gesetzt, dem gefährlichen Rheinstrom ein neues Gesicht zu geben. Die Rheinbegradigung war das größte Bauprojekt Europas. […] Der Film über den Ingenieur geht weit über eine Biografie hinaus und thematisiert nicht nur die Vorteile, sondern auch die ökologischen Schäden, die durch den Rheinausbau verursacht wurden.“ „Der Flussbaumeister – Wie Tulla den Rhein begradigte“ (ARD-alpha, 20.15 Uhr).
  • Es ist eine legendäre Alpenüberquerung. „Sie gilt bis heute als eine der kühnsten militärischen Operationen der Weltgeschichte: Im Jahr 218 vor Christus überquerte der karthagische Feldherr Hannibal mit einem gigantischen Heer und drei Dutzend Elefanten die Alpen, um die Weltmacht Rom anzugreifen. Welchen Weg Hannibal genau nahm, war bisher ein Rätsel. Jetzt glauben Forscher, den Verlauf der Route beweisen zu können – anhand von Pferdemist.“ „Hannibal – Marsch auf Rom“ (Arte, 20.15 Uhr). — Passend zum Thema schließt sich um 21.10 Uhr der Beitrag „Die Alpen – Eine große Geschichte“ an.

Sonntag, 11. Juli

  • „Deutschland in der Frühen Bronzezeit“ ist um 19.30 Uhr das Thema der Terra X-Folge im ZDF. „Mirko Drotschmann beleuchtet eine Epoche, die erst seit rund 20 Jahren im Fokus der Archäologie in Deutschland steht: die Frühe Bronzezeit.“
  • ARD-alpha sendet gleich zwei Beiträge der Reihe „Geheimnisvolle Orte“. Um 20.15 Uhr „Schloss Cecilienhof – Mit Preußenadler und Sowjetstern“. — Und um 21 Uhr folgt „Der Grenzbahnhof Probstzella“.
  • „Von Engeln bewacht – Die Bundeslade“ ist um 20.15 Uhr das Thema auf Phoenix. „Laut der Thora soll die Bundeslade das Volk Israel bei der Landnahme des Gelobten Landes begleitet haben. Die ursprüngliche, primitive Bundeslade war eine Truhe mit einer Statue des Gottes Jahwe. Es handelt sich um ein mobiles Heiligtum, das mitgeführt wurde, um die Anwesenheit Gottes im Kampf zu gewährleisten. Die Bundeslade war ein Heiligtum, das als Symbol für den Bund Gottes mit seinem Volk fungierte. Unweit von Jerusalem untersuchen Archäologen Überreste eines Tempels, in dem der hebräischen Bibel zufolge 20 Jahre lang die Bundeslade aufbewahrt worden sei.“ — Um 21.45 Uhr folgt aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ der Beitrag „Der Tempelberg in Jerusalem“. — Aus ebendieser Reihe stammt auch der Beitrag „Die Synagoge mit der goldenen Kuppel“ um 22.30 Uhr.
  • Die Biografie einer Schriftstellerin, die als erste Frau Frankreichs ein Staatsbegräbnis, von der katholischen Kirche aber keine kirchliche Bestattung erhielt: „Colette, die Aufständische“ (Arte, 22.30 Uhr).

Montag, 12. Juli

Dienstag, 13. Juli

  • „Die Habsburger zog es in die Natur, und ab dem 19. Jahrhundert auch in die Alpen, dort fanden sie Ruhe und Abstand zum Herrscheralltag.“ Die zweiteilige Doku „“ erzählt von der Beziehung der Herrscherdynastie zu dem Bergmassiv. „Teil 1“ um 20.15 Uhr, „Teil 2“ um , alles auf Phoenix.
  • „Mitten im Ersten Weltkrieg besteigt ein Mann in Zürich einen Zug. Es ist der Beginn einer brisanten Reise, die eine außergewöhnliche Kettenreaktion in Gang setzt, mit der so wohl keiner gerechnet hat: die Russische Oktober-Revolution. Der Tod der Zarenfamilie. Terror, der Millionen Todesopfer fordert. Und das alles nur, weil in diesem Zug ein ganz besonderer Mann saß: Waldimir Iljitsch Uljanow, kurz Lenin.“ „Lenin, die Deutschen und der Zarenmord“ (MDR, 22.10 Uhr).

Mittwoch, 14. Juli

  • „Wie kam Hitler an die Macht?“ fragt Phoenix und beantwortet die Frage in einem Zweiteiler. Um 20.15 Uhr „Der Teufelspakt“ und um 21 Uhr „Tödliche Verschwörung“.
  • Olympische Spiele in Deutschland – eine schwere Geschichte. Der WDR stellt sich ihr. Um 22.15 Uhr startet „Der Traum von Olympia – Die Nazi-Spiele von 1936“ und um 23.45 Uhr geht es weiter „Vom Traum zum Terror – München 72“.
  • Ein Stück Uruguayische Geschichte ist Thema des Historiendramas „Tage wie Nächte“ (Uruguay/Argentinien/Spanien 2017, Regie: Álvaro Brechner). „Unter der Militärjunta von 1973 bis 1985 werden in Uruguay Tausende inhaftiert, die meisten gefoltert, viele getötet. Gefangene sind auch José Mujica, der spätere Präsident, Mauricio Rosencof und Eleuterio Fernández Huidobro. Ihre politischen Ideale führen sie vom Straßenkampf über Raubzüge für die Armen in die Einzelhaft. Ihre Gegner wollen sie brechen. Doch es gelingt den dreien, zu überleben.Mit einem wirkungsvollen Bildkonzept erzählt Alvaro Brechner in seinem dritten Langspielfilm couragiert von der Geschichte Uruguays. Auf Filmfestivals weltweit erhielt der Film fast 50 Filmpreise.“ (Arte, 22.25 Uhr).
  • „Es ist eine unglaubliche, aber wahre Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer jüdischen Gefangenen, zwischen einer Gefangenen und einem Fänger, die in Auschwitz beginnt und 30 Jahre später in einem Wiener Gerichtssaal endet. Helena Citron war eine der ersten tausend Frauen, die nach Auschwitz deportiert wurden, Franz Wunsch ein junger SS-Offizier, im Lager für sein brutales Verhalten bekannt. Schon bald findet Helena Trost und Schutz bei ihm, der sich in ihre schöne Gesangsstimme verliebt. Besonders ein Lied soll sie immer wieder für ihn singen: ‚Liebe war es nie, denn Du hast leider doch kein Herz, Liebe war es nie, es war ein Scherz‘. Trotz des Risikos einer Exekution im Falle einer Aufdeckung dieser Beziehung dauert sie bis zur Befreiung von Auschwitz an. Als jedoch 30 Jahre später ein Brief von Wunschs Ehefrau eintrifft, in dem sie Helena um eine Aussage zu Wunschs Gunsten bittet, wird sie mit einer unmöglichen Entscheidung konfrontiert: Wird sie dem Mann helfen, der so viele Leben auf dem Gewissen hat, der das Leben von Helena und ihrer Schwester Rosa gerettet hat, jedoch nicht das ihrer beiden kleinen Kinder?“ Die ARD sendet die Doku „Liebe war es nie“ um 22.50 Uhr.

Donnerstag, 15. Juli

  • „Was haben Moderator Günther Jauch und Philosoph Karl Marx miteinander zu tun? Eine verwickelte Geschichte, in der der Riesling von Mosel, Saar und Ruwer eine nicht unbedeutende Rolle spielt …“ Wein-Geschichte im SR um 20.15 Uhr: „Die erstaunliche Erfolgsgeschichte des Rieslings an Mosel, Saar und Ruwer“. Die Fortsetzung folgt in einer Woche.
  • In der Reihe „Hotel-Legenden“ stellt Tagesschau 24 um 20.15 Uhr „Das Adlon in Berlin“ vor. — Um 21 Uhr folgt der Beitrag „Die dritte Schuld – NS-Richter am Bundesarbeitsgericht“. „Zusammen mit einem Richter, der in den vergangenen zwei Jahren die Biografien von 25 Richterinnen und Richtern des frühen Bundesarbeitsgerichts erforscht hat, geht ‘Exakt – Die Story’ in den Archiven auf Spurensuche. Die erschütternden Befunde hat Axel Hemmerling, selbst Historiker, in einer eindrücklichen Reportage aufbereitet. Die Richterschaft des Bundesarbeitsgerichts war durchsetzt von ehemaligen NS-Juristen. Mehr als die Hälfte der frühen Bundesrichter hatte in der Zeit des Nationalsozialismus schwere Schuld auf sich geladen. Trotzdem ehrt das Bundesarbeitsgericht seine ehemaligen Richter – zum Beispiel in der Ahnengalerie.“
  • Das Münchner Olympiaattentat von 1972 ist Thema des Historiendramas „München 72 – Das Attentat“ (BRD 2011, Regie: Dror Zahavi) um 0.55 Uhr im ZDF. „Der Anschlag palästinensischer Terroristen auf das Olympische Dorf macht den Traum von unbeschwerten Spielen in nur einer Nacht zunichte. In einer noch nie dagewesenen Situation kämpfen die Verantwortlichen und Sicherheitskräfte verzweifelt um Rettung.“

Freitag, 16. Juli

  • Gleich vier „Giganten der Geschichte“ gibt es auf n-tv. Um 20.15 Uhr das „Geheimnis der Osterinsel“. „ Die Verbotene Stadt“ folgt um 21.05 Uhr. Das „Reich des Minotaurus“ ist um 22.10 Uhr zu sehen. Und um 0.25 Uhr folgt noch „New Yorks Freiheitsstatue“.
  • Gestern im ZDF, heute auf 3sat. „München 72 – Das Attentat“ (BRD 2011, Regie: Dror Zahavi) um 20.15 Uhr.

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