TV-Vorschau 29. Mai – 4. Juni 2021

Die Geschichte des Reichtums wird weiter erzählt, ebenso die Geschichte der Europäischen Union und die Geschichte Niedersachsens, sogar die Geschichte der Menschheit insgesamt. Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken, z.B. ein Stück deutsch-deutsche Fernsehgeschichte. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 29. Mai

  • Die Doku „Zeitenwende – Die Renaissance“ ist um 20.15 Uhr auf ARD-alpha zu sehen. — Um 22.45 Uhr folgt der Film „Was bleibt – Ein Tag in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg“. „In der Oberpfälzer Gemeinde Flossenbürg hatten die Nationalsozialisten ein Konzentrationslager errichtet, das lange Zeit vergessen schien. Heute befindet sich hier eine Gedenkstätte von internationaler Bedeutung. Dr. Jörg Skriebeleit und sein Team widmen sich ohne Unterlass der Aufarbeitung des Terrors und der Erinnerung an Tausende von Toten aus ganz Europa. Viele der Häftlinge, darunter Widerstandskämpfer und Kriegsgefangene, verloren ihr Leben beim Abbau von Granit im nahegelegenen Steinbruch. Der Film taucht für einen Tag in den Kosmos der Gedenkstätte ein und wechselt dabei immer wieder die Perspektive: Ob Restauratorin, Hausmeister, Historikerin oder Angestellte vom Wachdienst – alle arbeiten für jenen Moment, wenn die Besucher erkunden, was vom ehemaligen KZ übriggeblieben ist.“

Sonntag, 30. Mai

Montag, 31. Mai

  • „Hitlers Jurassic Park“ eröffnet den Geschichtsabend auf n-tv um 20.15 Uhr. — Es folgen vier Teile der Reihe „Hitlers letzter Widerstand“: „Die Nazi-Festung“ (21.05 Uhr), „Wald des Todes“ (22.10 Uhr), „Schlacht um Caen“ (23.30 Uhr) und „Verbündete Feinde“ (0.25 Uhr).

Dienstag, 1. Juni

  • „Was wissen wir eigentlich von der Europäischen Union? Wie ist sie entstanden? Was waren ihre bahnbrechenden Errungenschaften? Welche Persönlichkeiten haben den Bund der 27 Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Weg gebracht – und warum eigentlich? Und welche Rolle spielte eigentlich Winston Churchill? Moritz Harms führt durch die Geschichte der EU, zeigt, wie der Staatenverbund unser aller Leben beeinflusst und räumt Missverständnisse auf.“ „Wir sind Geschichte – Auf dem Weg zur EU“ n-tv
  • Hotelgeschichte auf RBB. Um 20.15 Uhr ist aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ der Beitrag „Hotel Adlon“ zu sehen. „Seit über 100 Jahren zählt das Adlon zu den berühmtesten Hotels Deutschlands. Hier, im Schatten des Brandenburger Tores, logiert alles, was Rang und Namen hat. Das Grandhotel am Pariser Platz ist nicht wegzudenken aus der Metropole. Das Hotel spiegelt die deutsche Geschichte.“
  • Nicht ganz soweit zurück wie die Geschichte des Adlon reicht die der DDR-Interhotels. „Die zweiteilige Dokumentation befasst sich mit geschäftstüchtigen Immobilien-Managern, geschickten Bankern, prominenten Hotelgästen ebenso wie mit den Menschen, die in den Hotels arbeiteten: Köchen, Zimmermädchen, Portiers. Es ist die Geschichte des Transformationsprozess der zurückliegenden Jahrzehnte. Dabei lagen Hoffnung, Glück und Enttäuschung immer dicht beieinander.“ Um 22.10 Uhr im MDR: „Interhotels – Glanz, Verfall und Auferstehung“. Fortsetzung in einer Woche.
  • Aufarbeitung der NS-Geschichte in der Bundesrepublik ist Thema im WDR. Um 22.15 Uhr treffen in einem Drama Berthold Beitz und Golo Mann aufeinander. Frage: „Wer kennt Berthold Beitz? Immer weniger Menschen. Dabei hat er wie kaum ein anderer die Geschichte Deutschlands geprägt, sei es als führender Industriemanager von Krupp oder als Retter zahlreicher Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus. Ein Jahrhundertleben, das man in großem Bilderbogen erzählen könnte. Doch das fiktionale Porträt von Beitz wird hier als eindringliche Nahaufnahme, als Duell zwischen zwei ungleichen Männern erzählt: Berthold Beitz, Aufsteiger, Macher, Sonnyboy, und Golo Mann, Großbürger, Historiker, zaudernder Melancholiker. Die Begegnungen der beiden in den Jahren 1973 bis 1981 im Rahmen eines Buchprojekts, für das der eine den anderen beauftragt, entwickeln sich bald zu einem regelrechten Duell. Wie geht man mit deutscher Vergangenheit, wie mit dem eigenen Erbe um?“ „Das Geheimnis der Freiheit“ (BRD 2019, Regie: Dror Zahavi) wird um 22.15 Uhr untersucht. — Um 23.45 Uhr folgt „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (BRD 2015, Regie: Lars Kraume), die Geschichte des Kampfes des Frankfurter Staatsanwalts für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen. „Die Rolle des hessischen Staatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen des Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963–1965 und sein Verdienst bei der Ergreifung von Adolf Eichmann wurden der breiten Öffentlichkeit erst nach seinem Tod bekannt.“

Mittwoch, 2. Juni

  • „Ungelöste Fälle der Archäologie“ bietet Phoenix an. Um 20.15 Uhr geht es um „Geheimnisvolle Botschaften“ und um 21 Uhr um „Rätselhafte Bauten“.
  • Viele Bundesländer feiern dieses Jahr ihr 75jähriges Bestehen. „Unsere Geschicht“ im NDR erinnert um 21 Uhr an die Gründung Niedersachsens mit dem Beitrag „Happy Birthday Niedersachsen“.
  • Rechter Terror in der Geschichte der Bundesrepublik richtete sich einst gegen die Protestierenden der 68er. RBB erinnnert an „Dutschke – Schüsse von rechts“ (22.15 Uhr) und fragt „Wie starb Benno Ohnesorg?“ (23.15 Uhr).

Donnerstag, 3. Juni – Fronleichnam

Freitag, 4. Juni

  • Heute Abend erfolgt (mal wieder) der „Aufstand der Barbaren“ auf n-tv. Um 20.15 Uhr geht es los mit „Hannibal“, „Viriathus“ folgt um 21.05 Uhr, „Spartakus“ um 22.10 Uhr, ehe schließlich „Arminius“ um 0.25 Uhr den Abschluss bildet.

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