TV-Vorschau 22. – 28. Mai 2021

Heute wieder … Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs frohe Pfingsttage und viel Spaß bei der Auswahl unter den Geschichtssendungen der kommenden Woche.

Samstag, 22. Mai

  • „Die Welten-Saga“ geht auf Phoenix weiter. Um 20.15 Uhr sind „Die Schätze Lateinamerikas“ zu bewundern, „Die Schätze Europas“ folgen um 21 Uhr. Den Abschluss bilden „Die Schätze Südostasiens“ um 21.45 Uhr.
  • Max und Moritz kennt (fast) jeder. Der NDR widmet sich heute Abend ihrem Schöpfer Wilhelm Busch. Um 20.15 Uhr blicken wir auf „Wilhelm Busch und seine Erben“. „Busch ist bis heute der bekannteste und beliebteste Comic-Autor der Deutschen. Wie Goethes ‚Faust‘ und Gretchen gehören ‚Max und Moritz‘, ‚Die Fromme Helene‘, Witwe Bolte und Lehrer Lämpel zum deutschen Kulturgut. Die Wirkung der Verse und Bildergeschichten von Wilhelm Busch reicht von tagesaktuellen Karikaturen bis hin zum Poetry-Slam.“ — Um 21.45 Uhr folgt aus der Reihe „Deutsche Lebensläufe“ der Film „Wilhelm Busch“. — Um 22.30 Uhr ist ein interessantes Kunstprojekt über Sophie Scholl zu sehen, die bekanntlich am 9. Mai 100 Jahre alt geworden wäre. „Ein außergewöhnliches Projekt: Die Hamburgische Staatsoper bringt die ‚Weiße Rose‘ als Videoproduktion heraus. In einer Mischung aus handgezeichnetem Animationsfilm und realen Gesangsszenen werden die letzten Stunden der Geschwister Scholl vor deren Hinrichtung erzählt. Udo Zimmermanns Kammeroper wurde 1986 in Hamburg uraufgeführt, jetzt folgt eine Neuinszenierung nur für den Bildschirm, modern und pandemiegerecht.“ „Graphic Opera ‚Weiße Rose‘“.
  • „Johannes Kepler, der Himmelsstürmer“ steht im Blickpunkt von ARD-alpha um 20.15 Uhr.
  • Krimi-Fans werden feststellen, dass zur Zeit jede Menge ganz alte, nicht so alte und junge Folgen der TV-Serie Polizeiruf 110 in den ARD-Programmen laufen. Grund ist ein Jubiläum, die Reihe wird 50 Jahre alt. Das Besondere: Sie begann 1971 als DDR-Gegenstück zum West-Tatort und blieb dem Fernsehzuschauer auch nach der Vereinigung erhalten. Die Doku zu dieser Stück deutsch-deutscher Fernsehgeschichte ist um 20.15 Uhr im MDR zu sehen: „Legenden“.

Sonntag, 23. Mai – Pfingsten

  • Das ZDF zeigt die dreiteilige Dokureihe „Wem gehört die Welt? Eine Geschichte des Reichtums“ in der Terra X-Reihe. Heute um 19.30 Uhr ist der erste Teil „Vom Acker zum Imperium“ zu sehen. „Mit der Sesshaftwerdung des Menschen beginnt die Geschichte von Besitz und Reichtum. Dicht gefolgt von Ungleichheit und Gewalt. Eigentum wird zur Basis früher Zivilisationen und Imperien. Die Geschichte von Arm und Reich nimmt ihren Anfang.“ Weiter geht es in einer Woche.

Montag, 24. Mai – Pfingstmontag

  • „Der Papst – Kirche, Macht und Machtmissbrauch“ lautet der Titel einer Dokumentationsreihe, die n-tv heute Abend ausstrahlt. Geschichte und Gegenwart der katholischen Kirche werden beleuchtet. „Nur wenige Phänomene sind so zeitlos wie das Papsttum. Doch was ist das Geheimnis des Oberhaupts der katholischen Kirche? Dies aufzudecken ist das Bestreben der Dokumentationsreihe. Durch noch nie gezeigte Schriftstücke, Schauspielszenen und Originalaufnahmen zeichnen Theologen, Historiker und Geistliche in sechs Folgen die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte der 266 Päpste und den Weg vom römischen Märtyrer zum modernen Superstar nach.“ Der Einstieg erfolgt um 19.05 Uhr, weiter geht es um 20.15 Uhr, 21.05 Uhr, 22.10 Uhr, 23.10 Uhr und 0.10 Uhr.

Dienstag, 25. Mai

  • Die Geschichte zweier mittelamerikanischer Völker sind Thema zweier Dokus auf Phoenix. Um 20.15 Uhr geht es um die „Söhne der Sonne – Die Maya“ und um 21 Uhr um „Söhne der Sonne – Die Inka“.
  • „Der [„Berliner“] Gendarmenmarkt“ wird auf RBB in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 20.15 Uhr vorgestellt. „Klassisch schön, wie aus einem Guss präsentiert sich der Gendarmenmarkt, und in der Mitte als besonderes Juwel das Konzerthaus, ein Meisterwerk des preußischen Baumeisters Karl-Friedrich Schinkel. Im Mai 2021 feiert es sein 200-Jähriges Bestehen.“ — „Die streng abgeschottete DDR als Reiseland für Touristen aus dem Westen? Das ging tatsächlich: Angesichts des permanenten Devisenmangels und der Entspannung im Rahmen des Grundlagenvertrags von 1972 rang sich das SED-Politbüro dazu durch, dem Klassenfeind Erholung im Sozialismus anzubieten. Der Film zeigt spannende, wie beklemmende Begebenheiten aus einer deutschen Ära, die inzwischen schon eine Generation zurückliegt.“ „Reisen in den Sozialismus – Grüße aus der DDR“ (21 Uhr).

Mittwoch, 26. Mai

  • Nach Maya und Inka berichtet heute um 20.15 Uhr Phoenix über die „Söhne der Sonne – Die Azteken“.
  • Ein „filmischer Streifzug durch die Geschichte des Schwimmens beginnt in Norddeutschland eigentlich mit der Entwicklung der Seebäder an Nord- und Ostsee. 1793 stieg Friedrich Franz I. Herzog von Mecklenburg-Schwerin in Doberan als einer der Ersten in die Fluten.“ Mehr dazu in der Doku „Als der Norden schwimmen lernte“ aus der Reihe „Unsere Geschichte“ um 21 Uhr im NDR.
  • RBB sendet den zweiten Teil der Doku „Im Land der Täter“ um 22.15 Uhr. „Es waren keine professionellen Wochenschau-Kameramänner, die die Bilder vom Alltag im Dritten Reich festhielten, es waren Hobbyfilmer, die das normale Leben, jenseits der offiziellen NS-Propaganda, mit ihren kleinen Kameras abbildeten: auf 8- oder 16-mm-Film und oft sogar in Farbe!“ Es geht um die Jahre des Zweiten Weltkriegs „Zwischen Heimat und Front“. — Um 23.45 Uhr schließen sich Deutsch-sowjetische Skizzen an: „Krieg und Frieden“. „Deutschland und die Sowjetunion: fast 75 Jahre lang hat ihr Verhältnis die Geschichte beider Länder geprägt – und ihre Bilder wirken bis heute fort. Die Geschichte beginnt vor 100 Jahren – mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Brest-Litowsk, Anfang März 1918. Der Film erzählt aus der wechselvollen Geschichte beider Länder und der Menschen in ihnen.“

Donnerstag, 27. Mai

  • „In der Nacht des 30. Dezember 1916 fallen im Hinterhof eines Palastes in St. Petersburg drei Schüsse. Sie töten Grigorij Rasputin. Die Figur des Wandermönchs, der zu einem der einflussreichsten Männer Russlands wurde, ist seitdem auch ein populärer Mythos. „Rasputin – Mord am Zarenhof“ erzählt vom endgültigen Niedergang des Zarenreiches.“ (Arte, 20.15 Uhr).

Freitag, 28. Mai

  • Zweimal „Geheimnisse der Pyramiden“ gibt es auf n-tv (20.15 Uhr und 21.05 Uhr). — Um 22.10 Uhr folgt „Das Rätsel um das Jesus-Grab“.
  • Deutschland verlor seine Kolonien nach dem Ersten Weltkrieg. Die meisten anderen Kolonialmächte gaben ihre Kolonien erst Jahrzehnte später auf. Der Prozess des „Entkolonisieren(s)“ ist Thema einer dreiteiligen Doku auf Phoenix. Um 20.15 Uhr geht es los mit der Folge „Lehrjahre“. Die „Befreiung“ folgt um 21.10 Uhr. Die Reihe endet um 22.05 Uhr mit dem Beitrag „Die Welt gehört uns“.
  • „Karl Marx, politischer Philosoph, streitbarer Denker, ein Mitverfasser des ‘Kommunistischen Manifests’. Bis heute scheiden sich an ihm die Geister. Marx selbst formulierte den Anspruch, ‚die Welt zu verändern‘ – er konnte nicht ahnen, in welchem Ausmaß das für sein Werk zutreffen würde, wenn auch erst nach seinem Tode. Wie auch immer man zu Marx und seinen Theorien stehen mag, unstrittig ist, dass kaum etwas die Geschichte des 20. Jahrhunderts so sehr beeinflusst hat wie das Werk des Mannes aus Trier.“ „Marx und seine Erben“, Tagesschau 24, 21.30 Uhr.

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