TV-Vorschau 17. – 23. April 2021

Die Palette der Geschichtssendungen ist in der kommenden Woche wieder recht bunt: mittelalterliche schottische Geschichte, Luther auf dem Reichstag zu Worms und die Filmgeschichte Hollywoods sind da nur ein paar Beispiele. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 17. April

  • Schottische Geschichte auf Phoenix. Die Reihe „Schottland – Kampf der Clans“ stellt drei herausragende Personen in den Mittelpunkt. Um 20.15 Uhr ist es „Robert the Bruce“, im Mittelalter einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen den englischen König um die schottische Krone führte. Unterstützt wurde er von konkurrierenden Clans. — „Der Aufstieg des machthungrigen Stewart-Clans zur schottischen Königsdynastie mündet in einer erbitterten Familienfehde. Im gnadenlosen Ringen um die Macht wird intrigiert und gemordet.“ „Bruder gegen Bruder“ um 21 Uhr. — „Die Clans bestimmen über das Schicksal der jungen schottischen Königin Mary Stewart. Sie ist gefangen in einem Netz aus Verschwörungen, Gegenverschwörungen und blutigen Machtkämpfen.“ „Verrat an der Königin“ (21.45 Uhr). — Um 23.15 Uhr folgt der ZDF-History-Beitrag „Auguste Victoria – Deutschlands letzte Kaiserin“.
  • Auf ARD-alpha ist um 20.15 Uhr der Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (BRD 2015, Regie: Lars Kraume) zu sehen, der sich mit der juristischen Aufarbeitung des NS-Unrechts in Deutschland befasst (Wiederholung um 23.50 Uhr).
  • 500 Jahre ist es her, dass Martin Luther vor dem Kaiser auf dem Reichstag zu Worms erscheinen musste. Hier soll der viel zitierte (wenn auch nicht belegte) Satz „Hier stehe ich und kann nicht anders“ gefallen sein. „Dem Geheimnis von Luthers Wagemut spürt eine Multimedia-Inszenierung auf dem Wormser Marktplatz nach: Am 17. April 2021 um 23 Uhr wird die Dreifaltigkeitskirche zur größten Leinwand Deutschlands und entführt die Zuschauerinnen mit spannenden Bildern, mitreißender Musik und prominenten Live-Darstellerinnen in die Zeit von 1521 – das alles vor dem Hintergrund der Frage: Welche Luther-Momente braucht die Welt …“ SWR. 22.35 Uhr „Der Luther-Moment – 500 Jahre Wormser Reichstag“. — Im Anschluss um 23.40 Uhr passend der „Luther“-Spielfilm (BRD/GB/USA 2003, Regie: Eric Till).

Sonntag, 18. April

  • ARD-alpha zeigt um 20.15 Uhr den biografischen Spielfilm „Hannah Arendt“. „Hannah Arendts Denken veränderte die Welt. Ihre gesellschaftspolitischen Schriften über totalitäre Systeme und Demokratie prägen bis heute unsere Sichtweise auf das 20. Jahrhundert und sind aus unserem Verständnis für politische Zusammenhänge – auch der aktuellen – nicht mehr wegzudenken.“ (Wiederholung um 23.25 Uhr).
  • „Der Brauhausberg in Potsdam“ ist Thema der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 20.15 Uhr auf tagesschau 24.
  • „Die Partei hat immer Recht! DDR-Künstler zwischen Inspiration und Linientreue“ der heutigen MDR Zeitreise um 22.20 Uhr.
  • One zeigt heute die ersten beiden Folgen der zwölfteiligen Dokureihe „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“. „In dieser zwölfteiligen, aufwendig produzierten Dokureihe wird die Geschichte des amerikanischen Films beleuchtet: Erzählt von Tom Hanks und Gary Goetzman und mit Interviews von Steven Spielberg, Tim Burton, Robert De Niro, Al Pacino, Morgan Freeman, Tom Hanks, Baz Luhrman, Ridley Scott, Julia Roberts und vielen anderen, blicken wir zurück auf das Goldene Zeitalter Hollywoods und bewegen uns in langsamen Schritten Richtung Gegenwart. Eine Entdeckungsreise in großen Bildern mit Originalausschnitten unzähliger Filmklassiker.“ „Die Goldenen Jahre“ sind um 23.15 Uhr zu sehen, der „zweite Teil“ folgt dann um 23.55 Uhr.
  • ZDF History beschäftigt sich um 23.45 Uhr mit dem Thema „Unsere Mütter – unsere Großmütter. Frauen im Krieg“. „Waren sie Opfer, Mitläuferinnen oder gar mitschuldig? Private Filmaufnahmen und Tagebücher zeigen das Leben von Frauen im Zweiten Weltkrieg jenseits der NS-Propaganda.“

Montag, 19. April

  • n-tv begibt sich heute wieder „Inside Hitler“. Um 20.15 Uhr präsentiert der Sender „Geheime Krankenakten“, um 21.05 Uhr „Familiengeheimnisse“ des Diktators. — Altbewährt folgen drei „Mega-Projekte der Nazis“: „Super-Panzer“ (22.10 Uhr), „Hitlers Kampf-Flieger“ (23.30 Uhr) und die „Super-Festung Berlin“ (0.25 Uhr).
  • Weiter geht es auf One mit „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“. Heute sind „Die 60er“ dran. „Teil 1“ läuft um 23.15 Uhr, „Teil 2“ um 23.55 Uhr.
  • „Geschichte im Ersten“ sendet „Grüße aus der DDR“ und erinnert an das sozialistische Tourismusprogramm, das Westdevisen mittels bundesdeutscher Urlauber ins Land bringen sollte (ARD, 23.35 Uhr).

Dienstag, 20. April

  • „Der Krieg zwischen Nord- und Südkorea forderte innerhalb von drei Jahren mehrere Millionen Todesopfer, die meisten von ihnen Zivilisten. Er zementierte die Spaltung Koreas. Bis heute gibt es keinen Friedensvertrag zwischen den beiden Staaten. Anhand von Archivmaterialien, die erst vor Kurzem freigegeben wurden, erzählt der Film die Geschichte eines offiziell nie beendeten Krieges.“ „Der ewige Korea-Krieg“ (Arte, 20.15 Uhr).
  • Der MDR fragt um 22.10 Uhr „Was wurde aus der SED?“
  • Der BR berichtet um 22.50 Uhr über „Das Grand Egyptian Museum – Ein neuer Palast für Tutanchamun“. „In Kairo, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Pyramiden von Gizeh, entsteht ein Museumsbau der Superlative – das Grand Egyptian Museum (GEM), das größte archäologische Museum der Welt – auch als die vierte Pyramide bezeichnet. Herzstück des neuen Museums soll der Grabschatz des Tutanchamun sein, den der Brite Howard Carter 1922 entdeckte. Erstmals in der Geschichte werden alle rund 5.000 Fundobjekte aus Tutanchamuns Grab ausgestellt werden. Ein Filmteam begleitet die Entstehung dieses Museums.“
  • „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“ schreitet voran in „Die 70er“. „Teil 1“ um 23.15 Uhr, „Teil 2“ folgt um 23.55 Uhr, alles auf One.
  • „Im oberschwäbischen Meßkirch wird der legendäre Sankt Galler Klosterplan, die älteste noch erhaltene Architekturzeichnung des Abendlandes, Wirklichkeit. Rund drei Dutzend Männer und Frauen bauen mit den Mitteln und Methoden des 9. Jahrhunderts eine Klosterstadt mit Wohnhäusern, Werkstätten und dem eigentlichen Kloster, zu dem auch eine rund 70 Meter lange Abteikirche gehört. Eine gewaltige Herausforderung: wie schlägt man Steine aus dem Felsen, wie gewinnt man Eisen, wie hievt man tonnenschwere Balken auf Gerüste, wie gießt man eine Glocke?“ „Experiment Mittelalter – Abenteuer Klosterstadt Meßkirch“, SWR, 23.30 Uhr.
  • „Es ist eine der bemerkenswertesten und bislang unerzählten Geschichten des Holocaust: Die Geschichte des jungen couragierten Historikers Emanuel Ringelblum, der im Warschauer Getto ein Untergrundarchiv initiierte und leitete, in dem Tagebücher und Fotos, NS-Verordnungen und jiddische Poesie gesammelt und vergraben wurden, um der Nachwelt ein authentisches Zeugnis zu geben vom Leben im Getto und den Verbrechen der NS-Besatzer. Seit 1999 sind die Archive des Warschauer Gettos Weltdokumentenerbe der UNESCO.“ „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ (NDR, 0 Uhr).

Mittwoch, 21. April

  • Eine Adelsfamilie im Nationalsozialismus ist heute um 22 Uhr Thema im BR. „Die Zeit des Dritten Reiches war auch für die Wittelsbacher eine Zeit des Leidens. Die Nationalsozialisten fürchteten eine Thronbesteigung des bayerischen Kronprinzen Rupprecht. Der Sohn des letzten bayerischen Königs flüchtete ins Exil, seine Familie wurde von den Nazis verfolgt. Die einzelnen Familienangehörigen der Wittelsbacher wurden in Konzentrationslager verschleppt. Als “Sonderhäftlinge” hatten sie einen privilegierten Status, mussten aber dennoch um ihr Leben fürchten.“ „Die Wittelsbacher – Geiseln Adolf Hitlers“. — Um 22.45 Uhr folgt das „Gespräch zur Dokumentation“.
  • „Die Charité – Geschichten von Leben und Tod“ ist Thema der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 23 Uhr auf ARD-alpha.
  • Die Geschichte Hollywoods in den 1980er Jahren erzählen die heutigen beiden Teil der Doku „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“. „Teil 1“ um 23 Uhr, „Teil 2“ um 23.40 Uhr. Beide auf One.
  • Literatur als „Waffe“ im Kalten Krieg. *„Für ‚Doktor Schiwago‘ erhielt Boris Pasternak 1958 den Literatur-Nobelpreis. Mit seinem Roman bot der russische Dichter den sowjetischen Behörden die Stirn. Die Dokumentation zeigt, wie effizient der amerikanische Geheimdienst das als ‚antisowjetisch‘ beurteilte literarische Werk zur ideologischen Waffe im Kalten Krieg umfunktionierte.“ „Ich lade sie zu meiner Hinrichtung ein – Der Fall Doktor Schiwago“ (Arte, 23.55 Uhr).

Donnerstag, 22. April

  • Um Mitternacht geht auf One die Doku-Reihe„The Movies – Die Geschichte Hollywoods“ mit den 90er Jahren weiter. Auf „Teil 1“ folgt um 0.40 Uhr der „zweite Teil“.

Freitag, 23. April

  • Und wieder hält n-tv „Giganten der Geschichte“ in seinem Programm bereit. Um 20.15 Uhr stehen „Die Pyramiden von Caral“ in Peru im Blickpunkt, um 21.05 Uhr wird „Der Untergang Pompejis“ untersucht und um 22.10 Uhr das „Geheimnis der Maya-Tempel“ aufgedeckt.
  • Am Montag kamen sie schon in der ARD an, heute auch in tagesschau 24: „Grüße aus der DDR – Reisen in den Sozialismus“ (21.30 Uhr).
  • Heute sind „Die 2000er“ auf One in der Reihe „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“ dran. „Teil 1“ läuft um 22.40 Uhr, „Teil 2“ um 23,25 Uhr.

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