TV-Vorschau 6. – 12. März 2021

Auch in der kommenden Woche gibt es einige interessante Dokus zu historischen Themen. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 6. März

Sonntag, 7. März

  • Wie sich die deutsche Einheit praktisch vollzog, erzählt die dreiteilige Doku-Reihe „Machtpoker um Mitteldeutschland“ auf Phoenix. Um 20.15 Uhr schlägt „Die Stunde der Polit-Amateure“, „Das Jahr der Zocker“ schließt sich um 21 Uhr an, „Die Zeit der Strategen“ folgt schließlich um 21.45 Uhr. — Um 22.30 Uhr beendet der Beitrag „Schalck-Golodkowski und die Pleite der DDR“ aus der Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ den Themenabend.
  • Nicht erst in den letzten Monaten ist das Thema Impfung in aller Munde. Über Chancen, Nutzen und Risiken wurde vorher schon heftig gestritten, Impfgegner melden sich vielfach zu Wort. ZDF-History beleuchtet das Thema mit Blick auf die Vergangenheit. „Impfungen – Wundermittel oder Teufelszeug?“ (23.45 Uhr). „Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Impfungen in Deutschland und die Reaktion ihrer Gegner. 1874 beschloss der Reichstag eine Impfpflicht gegen Pocken, die erst 1983 wieder aufgehoben wurde – bis zuletzt blieb sie umstritten. Ebenso wie die Impfungen gegen Diphtherie und Kinderlähmung während der NS-Zeit und in der Bundesrepublik. Für manche Nazis waren sie gar Teil einer jüdischen Weltverschwörung. Manche Geistliche sahen darin eine anmaßende Abweichung vom “göttlichen Plan”, Naturheilkundler einen Eingriff in den Körper. […] Historiker, Psychologen und Ärzte beleuchten die spannende Geschichte eines nicht endenden Streites, der auch heute wieder polarisiert.“

Montag, 8. März

  • n-tv blickt auf „Das Kriegsende in Farbe“. Zunächst „Ins Innere des Reiches“ (20.15 Uhr), um 21.05 Uhr sind „Die Amerikaner an der Elbe“. „Visionen der Hölle“ folgen um 22.10 Uhr, ehe um 23.30 Uhr die „Bedingungslose Kapitulation“ erfolgt. Am Ende stehen „Sieger und Besiegte“ um 0.25 Uhr.
  • Aus der zweiten Staffel „Die Deutschen“ sendet Phoenix um 20.15 Uhr den Beitrag „Hildegard von Bingen und die Macht der Frauen“ und um 21 Uhr „Rosa Luxemburg und die Freiheit“.
  • Auch die ARD beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema Impfen. „Der Film „Immun! Die Geschichte des Impfens“ zeigt Höhepunkte und Rückschläge in der Geschichte des Impfens von den Anfängen bis heute. Was war 1874 der Grund für das Reichsimpfgesetz und somit den Zwang, sich gegen Pocken impfen lassen zu müssen? Was ist 1930 in Lübeck geschehen, als 77 Säuglinge eine Tuberkulose-Impfung nicht überlebten? Warum haben ausgerechnet die Nationalsozialisten die Impfpflicht gelockert, und was geschah im Konzentrationslager Buchenwald, wo man eigens eine Versuchsstation für den Test von Fleckfieberimpfstoff einrichtete? Wie wurde in der DDR geimpft und warum gab es den Polio-Impfstoff im Westen erst zwei Jahre später als im Osten? Wer waren die ersten Impfgegner und was verbindet sie mit denen heute, die so laut sind? Warum brechen Masern häufig an Waldorfschulen oder in streng orthodox-jüdischen Kreisen aus?“ (23.35 Uhr).

Dienstag, 9. März

  • „Die ersten Menschen“ stehen im Blickpunkt von Phoenix. Um 20.15 Uhr ziehen sie „Vom Wald in die Savanne“ und 21 Uhr „Aus Afrika in die ganze Welt“.
  • „Von der Diktatur zur Demokratie – Wie war das nach dem Krieg in Hessen?“ fragt der Film „Endlich frei! – 75 Jahre Demokratie in Hessen“ um 21.45 Uhr im HR.
  • Aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ sendet der MDR um 22.10 Uhr den Beitrag „Die Schneekoppe“. „Die legendäre und schneesichere Region um die Schneekoppe im Riesengebirge ist das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen in Polen und Tschechien. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg avancierte die Region zum Ferienparadies der Berliner. Die damalige Zuganbindung war sensationell: Frühstück in Berlin – Kaffee auf der Schneekoppe.“

Mittwoch, 10. März

Donnerstag, 11. März

  • Der HR wiederholt zunächst um 21 Uhr die ARD-Doku vom Montag „Immun! Die Geschichte des Impfens“. — Um 23 Uhr steht „Der ‚Schwulenparagraf‘ – Geschichte einer Verfolgung“ im Blickpunkt. — Der „Palast der Gespenster“ über das Ende der DDR folgt schließlich um 23.45 Uhr. „Ostberlin, 7. Oktober 1989: Während sich die Staatselite zum 40. Geburtstag der DDR vor den Augen der Weltöffentlichkeit hochleben lässt, formiert sich auf den Straßen der Widerstand. Im Palast der Republik in Berlin feiern die Gäste. Davor fordern die Menschen lauthals Reformen. Auch außerhalb von Berlin, etwa in Plauen, wird demonstriert. Die Lage eskaliert.“

Freitag, 12. März

  • „Giganten der Geschichte“ stehen heute bei n-tv auf dem Programm. „Die Akropolis“ um 20.15 Uhr, „Die Maya-Pyramide“ um 21.05 Uhr und „Die Pyramiden Ägyptens“ folgen um 22.10 Uhr.
  • „Immun! Die Geschichte des Impfens“ ist um 21.30 Uhr noch einmal zu sehen, diesmal auf Tagesschau 24.

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