TV-Vorschau 12. – 18. Dezember 2020

Viel Spaß mit den Geschichtssendungen der kommenden Woche!

Samstag, 12. Dezember

  • n-tv startet den Abend mit einem Beitrag der Reihe „Blowing up History“ über die „Chinesische Mauer“ (20.15 Uhr). — Um 21.05 Uhr folgt „Der Kölner Dom“ (Reihe „Giganten der Geschichte“). – „Das Rätsel um das Jesus-Grab“ (22.10 Uhr) und der Dreiteiler „Der Papst – Kirche, Macht und Machtmissbrauch – Geschichte eines Amtes“ (23.10 Uhr, 0.10 Uhr, 0.55 Uhr) schließen den Geschichtsabend ab.
  • „Ruhmsucht, Gier und Größenwahn: Europas Geschichte ist geprägt durch den Machthunger seiner Könige. Im Hundertjährigen Krieg kämpfen die Herrscher von England und Frankreich um den Thron.“ Phoenix präsentiert „War of Thrones – Krieg der Könige“, eine vierteilige Epik-Saga. Um 20.15 Uhr geht es los mit „England gegen Frankreich (1328–1364)“, „Der verrückte König (1392–1453)“ folgt um 21 Uhr. „Das Heiratsspiel (1461–1483)“ schließt sich um 21.45 Uhr an, ehe um 22.30 Uhr „Die Macht der Frauen (1515–1558)“ den Abschluss bildet.
  • „Anfang der 30er Jahre weckt die Tiroler Gemeinde Wörgl mit einem aufsehenerregenden Experiment weltweites Interesse: Der Bürgermeister Michael Unterguggenberger druckt eigenes Geld und bringt so die Wirtschaft in der Gemeinde wieder in Schwung. Das Prinzip vom sogenannten ‚Schwundgeld‘: Wird es nicht ausgegeben, verliert es laufend an Wert. Von überall her kommen damals Besucher nach Tirol, um das Wunder von Wörgl mit eigenen Augen zu sehen. Doch bald schon stellt die Nationalbank den innovativen Bürgermeister vor Gericht und lässt seinen Versuch verbieten.“ ARD-alpha erzählt um 20.15 Uhr diese Geschichte in dem Spielfilm „Das Wunder von Wörgl“ (BRD, AUT, CH 2018, Regie: Urs Egger). Um 21.45 Uhr erläutert die Doku „Der Geldmacher – Das Experiment des Michael Unterguggenberger“ die historischen und wirtschaftswissenschaftlichen Hintergründe, denn: „Bis heute gibt es viele regionale Initiativen für Regionalwährungen, wie etwa den ‚Waldviertler‘ oder den ‚Chiemgauer‘. Doch sie funktionieren nur in engen Grenzen und werden die Wirtschaft wohl nie revolutionieren.“
  • „Restaurierungen, archäologische Ausgrabungen, geöffnete Archive: Wissenschaftler und Historiker entziffern das architektonische Erbgut des Vatikans und zeigen die Rolle der Kunst bei der Entstehung des Zentrums des katholischen Glaubens.“ „Vatikanstadt. Ein Hauch von Ewigkeit“, Arte, 20.15 Uhr. — Um 21.45 Uhr erfahren wir, „Wie der Hund die Welt eroberte“. „500 Millionen Hunde leben heute als Haustiere an der Seite des Menschen. Aus dem Alltag sind sie als Wach-, Jagd-, Renn-, Begleit- und Freizeithunde aller Rassen und Mischungen längst nicht mehr wegzudenken. Dabei kamen Hunde in der Natur ursprünglich gar nicht vor. Doch wann begann der Weg vom Wolf zum Hund?“

Sonntag, 13. Dezember

  • Im ZDF wird die Terra X-Reihe „Ein Moment in der Geschichte“ mit dem Beitrag „Der Sturm auf die Bastille“ um 19.30 Uhr fortgesetzt. „Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 gilt als symbolischer Auftakt für die Französische Revolution. ‚Terra X‘ hält die Zeit an und beleuchtet, warum. Denn so heroisch war die Erstürmung des Pariser Staatsgefängnisses nicht, und es gab viele Tote.“ — ZDF-History zeigt um 23.35 Uhr „Queen Victoria – Die wahre Geschichte“. „Sie herrschte über das größte Kolonialreich der Weltgeschichte und prägte das ‚Viktorianische Zeitalter‘. Ihre Epoche galt als sittsam und prüde, doch Victoria selbst war ganz anders.“
  • Phoenix beschäftigt sich heute Abend mit vier „Rätselhafte(n) Tote(n)“ aus der Geschichte. Um 20.15 Uhr bildet „Der Mann aus dem Eis“ den Einstieg. „Der ermordete Pharao“ folgt um 21 Uhr. Um 21.45 Uhr steht „Der Revolverheld“ im Mittelpunkt, ein Stück Westerngeschichte. „Das Menschenopfer der Inka“ bildet um 22.30 Uhr den Abschluss.
  • Der NDR erinnert an „Die Ungewollten – Die Irrfahrt der St. Louis“ (20.15 Uhr). „Ein altes Grammofon, Briefe und ein Tagebuch. Auf dem Dachboden einer Hamburger Villa lag jahrelang unentdeckt eine alte Seekiste, der Nachlass von Gustav Schröder. Er war Kapitän auf dem Transatlantik-Passagierschiff der HAPAG, der ‚St. Louis‘. Sein Name erinnert in der Internationalen Holocaust Gedächtnisstätte Yad Vashem in Jerusalem an die dramatischen Ereignisse an Bord der ‚St. Louis‘.“ — Für Fußballfans gibt es um 23.35 Uhr die Doku „Sportclub Story – 125 Jahre Eintracht Braunschweig“.

Montag, 14. Dezember

  • Phoenix stellt den berühmten Vulkanausbruch des Jahres 79 n. Chr. zum Anlass zweier Dokumentationen. Um 20.15 Uhr heißt es „Pompeji, Italien – Zeitreise in die Antike“. „Farblos, abstrakt, eine Angelegenheit für Geschichtsforscher wäre das große römische Reich ohne Pompeji geblieben. Aber die Ausgrabung dieser Geisterstadt im Golf von Neapel macht die alten Römer wieder lebendig – zumindest in den Vorstellungen der Besucher.“ — Aus der Reihe „Rätselhafte Tote“ folgt um 21 Uhr der Beitrag „Der Legionär von Herculaneum“. „Die Zerstörung von Pompeji 79 nach Christus war gewaltig, doch das ebenfalls durch den Vulkanausbruch zerstörte Herculaneum und die 300 Individuen, die dort erst kürzlich gefunden wurden, schildern die packenden Geschehnisse neu. Das komplette Skelett eines römischen Soldaten, Opfer des Vesuv – der beachtlichste Fund in Herculaneum. Wir begeben uns auf Spurensuche und enthüllen die tragischen Details seines Todes.“
  • „Stramm rechts im Parlament“ – die Geschichte rechter Parteien in der Bundesrepublik seit 1945. Hoch aktuell und um 23.35 Uhr in der ARD.

Dienstag, 15. Dezember

  • Der Zweite Weltkrieg geriet nach dem Polenfeldzug in eine merkwürdige Ruhephase. „Der Sitzkrieg, auch ‚Drôle de guerre‘ – ‚seltsamer Krieg‘, bezeichnet eine weitgehend ereignislose Phase zwischen September 1939 und Mai 1940. Offiziere und Soldaten an der Westfront versuchten, den Krieg auszusitzen. Der Dokumentarfilm „Ein seltsamer Krieg – Frankreich 1939/40“ zeigt, wie es zu einem echten ‚Kriegseintritt‘ der betroffenen Länder kam. Gekämpft wurde nicht mit Geschützen, sondern mit Propaganda.“ (Arte, 20.15 Uhr).
  • „Der Humboldthain“ ist Thema der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 20.15 Uhr auf RBB.
  • Der SWR erinnert um 23.15 Uhr an „Fritz Walter: Ein[„en“] Jahrhundert-Fußballer“.

Mittwoch, 16. Dezember

  • „Charleston, Bubikopf, verruchte Schönheiten und smarte Gigolos – Mode und Style der ‚Goldenen Zwanziger‘ sind heute wieder im Trend. Doch was stimmt von unserem Bild? Wie haben die Menschen zwischen Rhein und Ruhr damals wirklich gelebt? Wie sah ihr Alltag aus? Die Startbedingungen nach dem Ersten Weltkrieg waren denkbar schlecht. Dennoch sprießen aus Chaos und Elend die Anfänge eines modernen und demokratischen Sozialstaats – eines Staats, in dem zum Beispiel jeder das Recht auf eine Wohnung haben soll. Wie lebten Familien und wie veränderte sich der Alltag durch die technische Entwicklung dieser Zeit?“ Die zweiteilige Doku „Wir in den wilden Zwanzigern“ wirft einen Blick auf das Leben in der Zwischenkriegszeit. Teil 1 „Aufbruch aus dem Chaos“ um 0.20 Uhr auf tagesschau 24. Fortsetzung folgt in einer Woche.
  • Die Nachkriegszeit steht bei Phoenix auf dem Programm. „Wie wir wurden, was wir sind: Am Beispiel prominenter Lebensläufe zeichnet die Dokumentation „Wir Trümmerkinder – Zeit der Hoffnung“ ein persönliches Bild der deutschen Nachkriegszeit.“ (20.15 Uhr) — Der Film „Als Zigaretten das Überleben sicherten – Schwarzmarkt in Norddeutschland 1945“ schließt sich um 21 Uhr an.
  • Um 21.40 Uhr stellt Arte (nicht nur) die Geschichte der berühmten Lagunenstadt vor: „Eine Nacht in Venedig“.

Donnerstag, 17. Dezember

  • Der WDR zeigt den biografischen Spielfilm Eroica: Ludwig van Beethoven – Eine deutsche Legende (AUT 1949, Regie: Walter Kolm-Veltée) um 0.35 Uhr. „Die legendäre österreichische Verfilmung der letzten 20 Lebensjahre von Ludwig van Beethoven. 1947–49 gedreht mit Schauspielstar Ewald Balser vom Wiener Burgtheater als Beethoven und einem jungen, aufstrebenden Oskar Werner als dessen Neffe Karl. Beethoven schwankt zwischen Napoleon-Begeisterung und -Verachtung, zwischen musikalischem Genie und der Liebe seines Lebens – zusehends geplagt vom Verlust seines Gehörs.“

Freitag, 18. Dezember

  • „Berlin 1929: Der Schriftsteller Erich Kästner genießt den Erfolg seines ersten Kinderbuches. Eines Tages steht ein siebenjähriger Fanpost-Schreiber vor seiner Tür. Mit Hans’ Verehrung kann der kinderlose Lebemann Kästner zunächst wenig anfangen.“ Das Doku-Drama „Kästner und der kleine Dienstag“ (BRD, AUT 2017, Regie: Wolfgang Murnberger) läutet um 20.15 Uhr auf 3sat einen Erich Kästner-Abend ein. Verfilmungen seiner Roman folgen im Anschluss.

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