TV-Vorschau 21. – 27. November 2020

Die Geschichte der ersten Menschen, die Geschichte der Schrift, die Geschichte der Strafen, die Geschichte des frühen Sozialismus – all das und noch viel mehr findet sich in den Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 21. November

Sonntag, 22. November

Montag, 23. November

  • Die großen Denker des Sozialismus – Karl Marx und Friedrich Engels – werden im WDR gewürdigt. Um 23.15 Uhr geht es los mit der Dokumentation „Friedrich Engels – Der Unterschätzte“. „Friedrich Engels bildete mit Karl Marx eines der berühmtesten Duos der Weltgeschichte. Im Gegensatz zu Marx, scheint Engels jedoch heute in Vergessenheit zu geraten. Zu Unrecht. Zu seinem 200. Geburtstag am 28. November 2020 verfolgt die Dokumentation seinen turbulenten Lebensweg.“ — Um 0.05 Uhr folgt der Film „Marx und seine Erben“. „Karl Marx, politischer Philosoph, streitbarer Denker, ein Mitverfasser des ‚Kommunistischen Manifests‘. Bis heute scheiden sich an ihm die Geister. Marx selbst formulierte den Anspruch, ‚die Welt zu verändern‘ – er konnte nicht ahnen, in welchem Ausmaß das für sein Werk zutreffen würde, wenn auch erst nach seinem Tode. Wie auch immer man zu Marx und seinen Theorien stehen mag, unstrittig ist, dass kaum etwas die Geschichte des 20. Jahrhunderts so sehr beeinflusst hat wie das Werk des Mannes aus Trier.“ — Das Doku-Drama „Der junge Karl Marx“ (FRA, BRD, BEL 2017, Regie: Raoul Peck) schließt den Themenkomplex um 0.50 Uhr ab.
  • „Die Beziehung zwischen Tschechen und Deutschen – sie ist kompliziert. Viele Jahrzehnte sind seit der Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland vergangen. In der TV Produktion „Vertreibung. Odsun. Das Sudetenland“ blicken Tschechen und Deutsche gemeinsam zurück. Lange Zeit hatte jedes Land sein eignes Narrativ der Geschichte – eine “getrennte” Erinnerung an die Ereignisse von 1918 bis heute. Die Dokumentation bemüht sich um eine gemeinsame Aufarbeitung im Sinne einer europäischen Erinnerungskultur.“ (ARD, 0.15 Uhr).

Dienstag, 24. November

Mittwoch, 25. November

  • Auf Phoenix stehen „Die ersten Menschen“ im Mittelpunkt. Um 20.15 Uhr startet der Zweiteiler mit dem Beitrag „Vom Wald in die Savanne“. „Immer neue Wesen mit teilweise menschlichen, teilweise tierischen Merkmalen wurden in den letzten Jahren entdeckt. Der wissenschaftliche Diskurs über die Frage, welches von ihnen noch Affe oder schon Mensch gewesen ist, erscheint symptomatisch für die Tatsache, dass die Grenzen immer stärker verwischen. Für die Pariser Primatologin Sabrina Krief steht schon heute fest, dass die strikte Trennung zwischen Mensch und Menschenaffe wissenschaftlich nicht zu begründen ist: ‚Heute existieren offiziell sechs Affenarten. Menschen sind einfach die siebte Art unter den anderen großen Affen. Die alte Hierarchie mit dem Menschen an der Spitze der Pyramide über all den anderen Primaten, ist überholt.‘“ — Teil 2 „Aus Afrika in die ganze Welt“ beschäftigt sich um 21 Uhr mit dem modernen Menschen. „Wie und warum entwickelten sich vor zweieinhalb Millionen Jahren die ersten Vertreter der Gattung Homo? Und wie schafften sie die erstaunliche Metamorphose zum modernen Menschen? Vor allem die Fähigkeit zur Zusammenarbeit unterscheidet die Menschen von ihren haarigen Vettern. Nur durch Teamgeist gelang es, in einer feindlichen Umwelt zu überleben.“
  • „Ende der 1980er-Jahre taucht bei Recherchen des amerikanischen Historikers Kenneth Alford in den National Archives in Washington eher zufällig eine mysteriöse handgemalte Skizze auf. Sie zeigt den Steinbruch des Konzentrationslagers Buchenwald, darin eingezeichnet acht Bunker. Stollen, die vermutlich von den Nazis kurz vor Kriegsende in den Berg getrieben wurden. Zwei Stollen wurden von der First US Army 1945 nach ihrer Ankunft in Buchenwald nach Hinweisen entdeckt und geöffnet. Tonnenweise bargen die zusammengerufenen Helfer Raubgut, das als Ladung #16 nach Frankfurt am Main gebracht wurde und deren Spuren sich später in ihrer Gänze verlieren. Von den sechs anderen Stollen wussten die Amerikaner nichts. Eine Skizze gab es damals nicht. Doch seit ihrer Entdeckung rätseln Experten und Wissenschaftler, wie auch der Historiker Dr. Harry Stein von der Gedenkstätte Buchenwald, was im Berg wirklich noch verborgen liegt. Aufgrund der Recherchen von Filmemacher Peter-Hugo Scholz wurde die Indizienkette immer stärker. Daraufhin gab das wissenschaftliche Kuratorium der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora grünes Licht, den Berg zu öffnen und das Rätsel endlich zu lösen. Was hat es mit den zusätzlichen Stollen von der Skizze auf sich? Gibt es sie wirklich? Was liegt darin verborgen? Der Film „Die geheimen Depots von Buchenwald“ begleitet und dokumentiert die Ausgrabungsarbeiten, macht sich auf eine Spurensuche und offenbart eine bisher unerzählte Geschichte.“ (MDR, 20.45 Uhr).
  • „Vom Kind zum Krieger – Die Kelten“ heißt es um 23.30 Uhr auf n-tv.

Donnerstag, 26. November

  • Der Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl führt durch „Die [„bayerischen“] Weltkulturerbestätten“ (21.45 Uhr, ARD-alpha).
  • „Von den 50er Jahren bis heute hat jede Generation ihre eigene kulturelle Revolution hervorgebracht: Ob in Musik, Literatur oder Film – verliehen junge Menschen ihren Ideen Ausdruck, lehnten sich auf und machten ihren Bruch mit den “Alten” publik. Was haben die Jugendkultur-Bewegungen von heute mit denen der Vergangenheit gemeinsam?“ fragt Arte in der zweiteiligen Doku „70 Jahre Jugendrevolte“. Um 23.55 Uhr „Teil 1“, um 0.50 Uhr „Teil 2“.

Freitag, 27. November

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