TV-Vorschau 14. – 20. November 2020

Zeitlich erstrecken sich die Geschichtssendungen der kommenden Woche vom alten Ägypten bis zur deutschen Vereinigung 1989/90. Inhaltlich ragen Dokus über Johannes Gutenberg, Girolamo Savonarola, Leni Riefenstahl und „Vater Rhein“ heraus. Dazu eine dreiteilige Reihe über Hitler, Ludendorff und ihr gemeinsamer Kampf gegen die Weimarer Republik.

Samstag, 14. November

  • Drei „Mega-Projekte der Nazis“ auf n-tv: „Festung Italien“ (20.15 Uhr), „Hitlers Propaganda“ (21.05 Uhr) und „Festung Norwegen“ (22.10 Uhr).
  • „Er war Forscher und Entdecker, Schriftsteller und Filmemacher – und vom kolonialen Großwildjäger wandelte er sich schließlich zum bekennenden Tierschützer: Der gebürtige Hamburger Hans Schomburgk bereiste ab 1898 fast 60 Jahre lang Afrika und war der erste Deutsche, der mit Naturdokumentationen ein Millionenpublikum in die Kinos lockte. Eine bewegende Spurensuche.“ „Das Auge Afrikas – Der Filmpionier Hans Schomburgk“, Arte, 20.15 Uhr.

Sonntag, 15. November

  • Auf 3sat steht heute der ganze TV-Tag im Zeichen des Mittelalters. U.a. gibt es abends den Zweiteiler „Zeitenwende – Die Renaissance“ („Teil 1“, 23.15 Uhr), „Teil 2“ 23.45 Uhr). — Um 0.15 Uhr folgt die biografische Doku „Savonarola – Der schwarze Prophet“.
  • Phoenix beginnt den TV-Abend mit der zweiteiligen Doku „Ägypten von oben“. „Das Land Ägypten, seine Menschen und Mythen, faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Die Wissenschaftlerin Dr. Sarah Parcak nimmt die Zuschauer mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des alten Ägyptens. Mit modernster Satellitentechnik wird versucht, eine neue Karte des alten Ägypten zu schaffen. Tausende von neuen geschichtlichen Orten und verlorene Gräber, Tempel und Städte, die unter dem Treibsand begraben sind, werden enthüllt. Zum ersten Mal wird mittels 3-D-Computergrafik ein neues altes Ägypten vorgestellt, das unser Verständnis dieses antiken Land revolutionieren könnte.“ „Teil 1: Die versunkenen Städte“ um 20.15 Uhr, „Teil 2: Das Tal der Pyramiden“ um 21 Uhr. — Es folgen zwei Beiträge der Reihe „Aufgedeckt – Rätsel der Geschichte“. Um 21.45 Uhr „Die Suche nach dem Heiligen Gral“ und um 22.30 Uhr „König Salomos sagenhafter Reichtum“.
  • „Die ‚Bösen Bauten‘ 2020 bieten einen Rückblick auf die ZDF-Reihe, die seit 2013 unbequeme, oftmals verstörende Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus aufgesucht hat.“ „Böse Bauten – Hitlers Architektur: Ein Rückblick“, 0.40 Uhr.

Montag, 16. November

Heute eine Fehlanzeige.

Dienstag, 17. November

  • Die Wendezeit aus der Sicht der DDR-Wirtschaft ist um 22.10 Uhr im MDR Thema des Beitrags „Kommt die D-Mark, sterben wir!“
  • In der Reihe „Akte M – Geheimsache Museum“ steht um 22.30 Uhr im BR das „Royal Ontario Museum, Toronto“ im Blickpunkt.
  • „Johannes Gutenberg gilt als der Erfinder des modernen Buchdrucks. Im 15. Jahrhundert entwickelte er Verfahren, Schriften erstmals mit beweglichen Lettern zu setzen. Eine Erfindung, die die Welt verändert hat. Ohne sie wäre die rasche Verbreitung revolutionärer Ideen, wie etwa die der Reformation, kaum möglich gewesen. Doch was hat Gutenberg angetrieben? Gegen welche Widerstände musste er ankämpfen? Wurden die Umstände seiner Erfindung jemals richtig erzählt? Das Dokudrama [„Gutenberg – Genie und Geschäftsmann aus Mainz“] zeichnet das Porträt eines streitbaren Querulanten, unbeirrbaren Visionärs und wagemutigen Geschäftsmanns.“ (SWR, 23.15 Uhr).

Mittwoch, 18. November

  • „Er fließt durch sechs Länder, doch kein Volk ist ihm so emotional verbunden wie die Deutschen. Für sie ist er ‚Vater Rhein‘. Sie haben ihn gegen ihre Feinde verteidigt, seine Schönheit besungen und ihn mit Bonn zeitweise sogar ins politische Zentrum gerückt. Urelefanten am Flussufer, ein Tsunami im Rheintal, römische Besatzer und Riesenflöße, die bis nach Holland fahren. Vom Magdalenenhochwasser 1342 bis zu Tullas Rheinbegradigung, von Napoleons Besatzungszeit bis zur Loreley. In zwei Folgen begibt sich ‚Terra X‘ auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Rheins.“ „Der Rhein – Von Vulkanen und Riesenflößen“ um 20.15 Uhr, „Der Rhein – Von Malaria und Jahrtausendfluten“ um 21 Uhr. Alles auf Phoenix.
  • „Michael Klofts Dokumentation wirft anhand neuer Erkenntnisse und Recherchen ein anderes Licht auf Leben und Werk der Regisseurin. Riefenstahl, die selbst den Mythos der Mitläuferin befeuerte und die von FilmhistorikerInnen noch immer als bahnbrechend gewürdigt wird, war nicht nur eine glühende Verehrerin Hitlers, sondern auch selbst in Naziverbrechen verstrickt.“ „Leni Riefenstahl – Das Ende eines Mythos“, Arte, 22.15 Uhr.

Donnerstag, 19. November

  • n-tv beschäftigt sich um 22.10 Uhr mit „Port Royal – Untergang einer Piratenstadt“.

Freitag, 20. November

  • „Könnten wir das heute?“ fragt wieder N-TV. Um 20.15 Uhr steht die „Die Arche Noah“ im Blickpunkt, um 21.05 Uhr „Das Pantheon“ in Rom.
  • „Hitler und Ludendorff – Der Gefreite und der General“ ist ein spannendes Thema, denn der Aufstieg Hitlers wäre ohne den Ersten Weltkriegs-General nicht möglich gewesen. Der Dreiteiler widmet sich auf Phoenix dem Verhältnis der beiden Führungsfiguren der deutschen Rechten in den Zwanzigerjahren. Dabei erlebten beide den Ersten Weltkrieg in völlig unterschiedlichen Positionen: Adolf Hitler als einfacher Meldegänger, Erich Ludendorff als fast allmächtiger Generalquartiermeister. Teil 1„An der Front“ läuft um 20.15 Uhr. — Um 21 Uhr folgt Teil 2 „Der totale Krieg“. „Ludendorff gilt als mitverantwortlich für die traumatische Niederlage der Deutschen – nach Kriegsende erfand er die ‚Dolchstoßlegende‘. Sie ist Nährboden für Hitlers radikales Programm.“„Im Krisenjahr 1923 sieht Hitler seine Chance auf einen Putsch. Gemeinsam mit Ludendorff versucht er am 9. November von München aus, die Macht in Deutschland an sich zu reißen.“ Teil 3 „Der Putsch“ um 21.45 Uhr. — Die Dokumentation „Böse Bauten – Hitlers Architektur im Schatten der Alpen“ schließt sich um 22.30 Uhr an.
  • „1979 stürzt im Iran eine Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini den Herrscher Schah Mohammad Reza Pahlavi und beendet damit eine über 2500 Jahre alte Monarchie. Der bis dahin westlich orientierte Iran wird in der Folge zur Islamischen Republik, eine Herausforderung nicht nur für den Mittleren Osten. Der Film „Der Schah und der Ayatollah“ schildert die Lebenswege der beiden Rivalen, Schah Mohammad Reza Pahlavi und Ayatollah Khomeini, die sich mehr als dreißig Jahre lang als Gegenspieler gegenüberstanden.“ (Tagesschau 24, 21.17 Uhr).

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