TV-Vorschau 10. – 16. Oktober 2020

In der kommenden Woche kann man wieder ins Berlin der Weimarer Republik eintauchen. Krimiserie und Dokus zu „Babylon Berlin“ präsentieren eine Welt, deren Untergang sich abzeichnet. Die Frühgeschichte der Menschheit wird ebenso beleuchtet wie die Spuren der Römer im Teutoburger Wald. Die historischen Hintergründe deutscher Märchen haben ihren Platz im TV-Programm wie die Geschichte des amerikanischen Rechtsradikalismus am Beispiel des Ku-Klux-Klans. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 10. Oktober

Sonntag, 11. Oktober

  • Im ZDF folgt der zweite Teil der Terra X-Reihe „Magie der Märchen“. Diesmal sind wir „Hänsel und Gretel auf der Spur“. „‚Hänsel und Gretel‘ gilt als das bekannteste aller Grimm-Märchen. Die Doku folgt den mutigen Kindern auf ihrem gefährlichen Weg durch den Wald und spürt auf, welche Alltags-, Tatsachen- und Geschichtskerne in dem Märchen verborgen sind.“ — Kurz vor der Wahl des US-Präsidenten präsentiert um 23.40 Uhr ZDF-History eine Überblick über die bisherigen Amtsinhaber. „Die Amerikaner lieben Ranglisten, auch bei ihren Präsidenten. Bei jeder Wahl wird aktualisiert. Donald Trumps Platz in der Geschichte ist noch offen. Tatsächlich hat er Vorgänger, die das Land in schwere Katastrophen geführt haben – oder als ‚Totalausfall‘ gelten.“ „Tops und Flops im Weißen Haus – Amerikas Präsidenten“.
  • Auf den Spuren der Geschichte mal wörtlich genommen. *„Mit einem Baedeker von 1888, dem Klassiker der Reiseliteratur, bereist Moderator Johannes Zenglein ‚Die Rheinlande‘. Eine Reise voller Überraschungen und zufälliger Begegnungen. Umwege willkommen, Verlaufen erlaubt.“ „Zengleins Zeitreisen“, SWR, 20.15 Uhr. Die Reise wird nächste Woche fortgesetzt.
  • In der ARD läuft die dritte Staffel des History-Krimis „Babylon Berlin“ an. Um 20.15 Uhr laufen gleich die „Folgen 17 bis 19“ (die Folgen 1 bis 16 gehörten zu den ersten beiden Staffeln). Thema ist die Entwicklung des Tonfilms, die die Berliner Filmindustrie mächtig durcheinander wirbelt. „Berlin im September 1929: eine Metropole in Aufruhr. Ökonomie und Kultur, Politik und Unterwelt – alles befindet sich in radikalem Wandel. Spekulation und Inflation zehren bereits an den Grundfesten der immer noch jungen Weimarer Republik. Wachsende Armut und Arbeitslosigkeit stehen in starkem Kontrast zum Exzess und Luxus des Nachtlebens und der nach wie vor überbordenden kreativen Energie der Stadt. ‚Babylon Berlin‘ erzählt in der neuen, dritten Staffel die Geschichte des jungen Kommissars Gereon Rath weiter, der sich in den Illusionswelten des 20er-Jahre-Stummfilmkinos zu verirren scheint, während um ihn herum der Wahnsinn herrscht: Menschen verschulden sich, die Hochfinanz spekuliert auf den Untergang, und die rechtsnationale Partei versucht, Polizei und Verwaltung sukzessive mit kaltblütigen Mitteln zu unterwandern. Doch es gibt Hoffnung: Trotz Mord und Verzweiflung findet Rath Liebe und Solidarität, und die ‚Roaring Twenties‘ spiegeln in all ihren Facetten Lebenshunger und Leidenschaft.“ Weiter geht es am Mittwoch. — Um 22.30 Uhr läuft die passende Dokumentation: „Herbst 1929 – Schatten über Babylon“.

Montag, 12. Oktober

Dienstag, 13. Oktober

  • Arte wirft einen Blick auf ein dunkles Kapitel US-Amerikanischer Geschichte, das bis in die Gegenwart reicht, „Der Ku Klux Klan ist die älteste terroristische Organisation der USA. Der 1865 gegründete Geheimbund hat viele Jahrzehnte überlebt und ging selbst aus Niederlagen noch gestärkt hervor. Seit über 150 Jahren macht der Klan immer wieder Schlagzeilen; sein von Hass, Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt geprägtes Programm findet heute wieder Zulauf in ganz Amerika.“ „Der Ku-Klux-Klan – Eine Geschichte des Hasses“ ist eine zweiteilige Doku. „Teil 1“ um 20.15 Uhr, „Teil 2“ um 21.10 Uhr.
  • Der Bundesnachrichtendienst hat Witze gesammelt. Über diese bizarre Randerscheinung des Kalten Kriegs berichtet die Doku „DDR-Witze und der BND“ um 22.10 Uhr im MDR.
  • Der zweite Teil des Dreiteilers „Der Fall Tutanchamun“ beschäftigt sich mit der „Tutmania“. „Bereits wenige Tage nach der Öffnung der Grabkammer griff ‚Tutmania‘ um sich: Das Bild der goldenen Gesichtsmaske Tutanchamuns löste einen Tutanchamun-Hype aus, der die ganze Welt erfasste. Doch woran starb der junge Pharao? Mithilfe neuster Technologie versuchen Forscher dieser Frage auf den Grund zu gehen.“ (BR, 22.30 Uhr).

Mittwoch, 14. Oktober

Donnerstag, 15. Oktober

  • Um 20.15 Uhr sind in der ARD die „Folgen 23 und 24“ der Serie „Babylon Berlin“ zu sehen. Fortsetzung folgt am kommenden Mittwoch.
  • Unter der Überschrift „Mensch & Mythos“ sendet Phoenix um 20.15 Uhr ein Porträt des südafrikanischen Freiheitskämpfers, Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträgers „Nelson Mandela“.

Freitag, 16. Oktober

  • Mit dem WDR befinden wir uns „Auf den Spuren der Römer – unterwegs im Teutoburger Wald“. „9 nach Christus ereignete sich in Germanien eine Schlacht, die Weltgeschichte schrieb: die Varusschlacht. Arminius, der Cherusker – auch Hermann genannt –, besiegte den römischen Feldherren Varus und drei seiner Legionen. Als Ort dieser Schlacht wird in römischen Quellen “saltus Teutoburgiensis” angegeben – also im Teutoburger Wald. Lokalzeit-Moderator Hendrik Schulte macht sich auf den anspruchsvollen und 156 km langen Hermannsweg, um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Was ist Mythos, was ist Geschichte? Sähen heutige Städte wie Bielefeld und Detmold anders aus, wenn die Germanen vor 2000 Jahren nicht die Römer geschlagen hätten?“ (20.15 Uhr).
  • Auf 3sat ist die filmische Biografie von „Hannah Arendt“ (BRD , FRA , ISR , LUX 2012, Regie: Margarethe von Trotta) um 20.15 Uhr zu sehen.

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