TV-Vorschau 13. – 19. Juni 2020

Archäologie (u.a. Pompeji) steht in der kommenden Woche auf dem Geschichtsprogramm im deutschen Fernsehen, auch viel DDR-Geschichte. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 13. Juni

  • N-TV beginnt den TV-Abend mit zwei Beiträgen der Reihe „Apokalypse Hitler“. Um 20.15 Uhr geht es um den „Werdegang eines Diktators“, um 21.05 Uhr um den Terror des Dritten Reichs“. — „Die Rekruten der Waffen-SS“ sind um 22.10 Uhr Thema einer Doku, um 23.10 Uhr „Hitlers Jurassic Park“. Der Film „Hitler und die Apostel des Bösen“ schließt um 0.10 Uhr den Themenabend ab.
  • Der zweite Teil der Dokumentation „Luxus – Spiegel der Zeit“ läuft um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. Es geht um „Luxus im Mittelalter“. — Um 21.15 Uhr folgt der archäologische Beitrag „Die verschüttete Hochkultur – Tempelstadt Naga“. „Mitten im Sudan legen Münchner Archäologen gerade die Tempelstadt Naga (auch Naqa) frei. Ihre Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, das von 300 vor bis 350 nach Christus bestand – und in Vergessenheit geriet. Niemand weiß, warum die Bewohner Naga vor rund 1.800 Jahren plötzlich verlassen haben.“ *
  • Arte sendet einen Themenabend über Pompeji. Um 20.15 Uhr geht es los mit dem Beitrag „Unsterbliches Pompeji“. „Die antike Stadt Pompeji wurde durch ihren Untergang weltberühmt. Das war auch der Ausgangspunkt für eine kaum bekannte Geschichte: eine Geschichte vom Wiederaufbau der zerstörten Region und vom Krisenmanagement der Kaiser, von wirtschaftlicher Erholung und krimineller Bereicherung sowie eine Geschichte von extremer Modernität, aus der man auch heute noch lernen könnte.“ — Um 21.15 Uhr folgt „Pompeji, in Stein verewigt“. Pompeij, die antike Stadt am Vesuv, drohte ein zweites Mal unterzugehen. Das mit Mitteln der EU finanzierte Großprojekt ‚The Great Pompeii Project‘ hat sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe zu bewahren. Es will die berühmte Stadt und ihren Alltag vor dem verheerenden Vulkanausbruch mit modernster Technik wieder zum Leben erwecken.“ — Es folgen Beiträge über die aktuelle Gefährdung durch Vulkane.
  • Der Film „Tödliche Fehler – Der Untergang der Titanic“ aus der ZDF-History-Reihe geht um 23.15 Uhr auf Phoenix dem Ende der „Titanic“ nach und kommt zu dem Schluss: „Der Untergang war vermeidbar. Niemand hätte im April 1912 im eisigen Nordatlantik sterben müssen.“

Sonntag, 14. Juni

  • *„Louis Antoine de Bougainville umsegelte von 1767 bis 1769 als erster Franzose die Welt. Sein Bericht über die Inseln des Pazifik begründen den ‚Mythos Tahiti‘.“ Terra X erzählt um 19.30 Uhr im ZDF die Geschichte vom „Mythos Tahiti – Die Erfindung des Paradieses“.
  • „Die Akte Habsburg“ wird auf ARD-alpha zum letzten Mal aufgeschlagen. Um 20.15 Uhr bekommen wir den „Aufstieg einer Dynastie“ präsentiert. — Um 21 Uhr folgt der Beitrag „Die Adria der Habsburger“. „Sie war ein Sehnsuchtsort der Haute-Volée des 19. Jahrhunderts – die k.u.k.-Adria, die zum Sommerrefugium der Reichen und Mächtigen wurde. Mit der Südbahn, mit der man schon damals annähernd so schnell reiste wie heute, fuhren die Erholungssuchenden in Orte, die damals noch kaum jemand kannte: Opatija, Lovran, Losinj, Rijeka, Portoroz und andere. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem legendären k.u.k.-Charme und dem Lifestyle der damaligen Zeit.“
  • „Helgoland, der rote Fels in der Weite der Nordsee, ist bekannt als Rückzugsort für Naturliebhaber und Ruhesuchende, als Sehnsuchtsort für Dichter und Denker. Nur wenigen Besuchern, die im Sommer zu Tausenden die Schönheiten wie die Felsformation Lange Anna, die Einkaufsstraße Lung Wai oder die Robbenkolonien auf der Düne bestaunen, dürfte bekannt sein, dass die Zukunft von Deutschlands einziger Hochseeinsel Mitte des 20. Jahrhunderts am seidenen Faden hing.“ In der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ geht es um 20.15 Uhr auf Tagesschau 24 um „Helgoland“ und seine Geschichte.
  • Einen Blick zurück auf das DDR-Fernsehen richtet der MDR. Um 22.25 läuft die MDR Zeitreise mit dem Beitrag „Wir sahen OST – DDR Fernsehen zwischen Kult und Kommunismus“, um 22.55 Uhr folgen „Die Schönen von Adlershof: Ansagerinnen des DDR-Fernsehens“.

Montag, 15. Juni

  • „Die dreiteilige Dokumentation ‚Unser Deutschland‘ von MDR und WDR für Das Erste taucht ein in die Geschichte von ganz Deutschland. Von Bundesrepublik und DDR, von Ost und West, von Deutschen, Zuwanderern, Flüchtlingen, Vertragsarbeitern und Migranten. Anhand der historisch prägenden Ereignisse der letzten 70 Jahre wird das ständige Ringen um Einigkeit, Recht und Freiheit in ganz Deutschland erzählt.“ „Einigkeit“, 20.15 Uhr, Tagesschau 24.
  • „Große Völker“ stehen auf Phoenix auf dem Programm. Um 20.15 Uhr „Die Karthager“ und um 21 Uhr „Die Araber“.

Dienstag, 16. Juni

  • „Einst war sie die starke Frau an der Seite von Walter Ulbricht. Eine Frau, die für die Partei lebte und die Interessen der Partei über alles stellte. Auch über die eigene Tochter?“ Der Film „Lotte Ulbricht – Zwischen Parteidisziplin und Mutterrolle“ sucht nach einer Antwort (22.30 Uhr, MDR).
  • „Dramatisch begann die Geschichte der Wittelsbacher im Tegernseer Tal, als während der Säkularisation 1803 die ehemalige Benediktinerabtei Tegernsee aufgelöst wurde und der wirtschaftliche Ruin der Region drohte. Das bayerische Herrscherpaar versuchte schon damals, das Kloster mit seinen Liegenschaften zu erwerben, doch Caroline, die Gattin König Max I. Joseph, erkrankte schwer, so dass beide nicht anreisen konnten und die Konventsgebäude in die Hand des Spekulanten Karl Joseph Freiherrn von Drechsel gerieten. Zudem plünderte wenige Jahre später Major Martin Teimer mit seinen Tiroler Schützen das umliegende Land. Erst 1817, vor genau 200 Jahren, konnte in Tegernsee wieder Ruhe einkehren, als der bayerische König auf Drängen seiner Gemahlin die Abtei endlich kaufen konnte.“ „Wittelsbacher im Tegernseer Tal“, 22.30 Uhr, BR.

Mittwoch, 17. Juni

Donnerstag, 18. Juni

  • N-TV lässt wieder den „Röntgenbild Tiefsee“ schweifen. Um 21.05 Uhr geht es um die „Geheimnisse des Goldrausches“ und um 22.10 Uhr um „Die Legende von Atlantis“.

Freitag, 19. Juni

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