TV-Vorschau 18. – 24. Januar 2020

Von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart reichen die Themen der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 18. Januar

  • „Giganten der Geschichte“ den ganzen Abend auf N-TV. Um 20.15 Uhr geht es los mit der „Super-Festung der Römer“ (gemeint ist der Hadrianswall in Nordengland), gefolgt von der „Legende von Troja“ (21.05 Uhr), dem „Untergang des Römischen Reichs“ (22.10 Uhr) sowie dem „Untergang der Inka“ (23.10 Uhr).
  • Drei Einblicke in „Die Welt der Ritter“ gibt es auf Phoenix. Um 20.15 Uhr sind es die „Männer in Eisen“. Es stellt sich die Frage: „Wann wurde aus dem Reiter ein Ritter? Diese Frage beschäftigt die Forschung seit Jahrzehnten. Einer der ersten wahren Ritter könnte Heinrich Tangel aus Tannroda in Thüringen gewesen sein.“„Die Kreuzzüge machten aus dem frühen Reiter endgültig den ‚miles christianus‘, den christlichen Ritter. Als Papst Urban im Jahr 1095 in der Kathedrale von Clermont Ferrand zum ersten Kreuzzug aufrief, legte er nicht so viel Wert auf die Herkunft der Recken, sondern mehr auf die Entschlossenheit, gegen die Heiden zu kämpfen und Jerusalem zurückzuerobern. ‚Wer Räuber war, kann Ritter werden‘, versprach Urban, und Zehntausende folgten seinem Ruf.“ „Für Ruhm und Ehre“ (21 Uhr). — „Die Letzten ihrer Art“ beschließen den Dreiteiler um 21.45 Uhr. — Aus der ZDF-History-Reihe folgen um 22.30 Uhr „KGB – Moskaus geheime Macht“ und um 23.15 Uhr „Blutiges Erbe – Geheimnisvolle Schlachtfelder im Osten“.
  • ARD-alpha setzt die beiden Reihen über „Die Wikinger“ („Der Anfang des Handelsimperiums“, 20.15 Uhr) und die „Kreuzzüge“ (21.05 Uhr) fort.

Sonntag, 19. Januar

  • Um 19.30 Uhr untersucht Harald Lesch im ZDF wieder „Ungelöste Fälle der Archäologie“. Diesmal geht es um „Geheimnisvolle Botschaften“.
  • Die Frage, was wäre wenn … Hitler den Krieg gewonnen hätte, ist Thema auf N-TV. „Hitlers Nachkriegsplan – Gleichschaltung eines Volkes“ (20.15 Uhr), „Freizeitüberwachung“ (21.05 Uhr) und „Transportwege des Reichs“ (22.10 Uhr).
  • Vor einigen Jahren gelangte die indianische Häuptlingstochter Pocahontas durch einen Disney-Zeichentrickfilm zu einer großen Bekanntheit. Arte widmet sich dieser interessanten Frau des 17. Jahrhunderts zunächst mit dem Historiendrama „The New World“ (USA 2005, Regie: Terrence Malick) um 20.15 Uhr und anschließend mit der Dokumentation „Pocahontas und Captain John Smith – Liebe und Überleben in der Neuen Welt“ (22.25 Uhr).
  • „Voll Zuversicht verlassen 937 jüdische Flüchtlinge 1939 Nazi–Deutschland. Ein Visum für Kuba verspricht ein Leben ohne Angst. Doch Havanna verweigert die Einreise.“ Das Dokudrama „Die Ungewollten – Die Irrfahrt der St. Louis“ (BRD 2019, Regie: Ben von Grafenstein) erzählt um 22.20 Uhr in RBB diese Geschichte. — Um 23.50 Uhr schließt sich eine Dokumentation über eine Liebe im Widerstand, die auch mit der Hinrichtung des geliebten Menschen nicht endet, an. „Geschichte einer Liebe – Freya“.

Montag, 20. Januar

Dienstag, 21. Januar

  • „Er fließt durch sechs Länder, doch kein Volk ist ihm so emotional verbunden wie die Deutschen. Für sie ist er ‚Vater Rhein‘. Sie haben ihn gegen ihre Feinde verteidigt, seine Schönheit besungen und ihn mit Bonn zeitweise sogar ins politische Zentrum gerückt. Urelefanten am Flussufer, ein Tsunami im Rheintal, römische Besatzer und Riesenflöße, die bis nach Holland fahren. Vom Magdalenenhochwasser 1342 bis zu Tullas Rheinbegradigung, von Napoleons Besatzungszeit bis zur Loreley. In zwei Folgen begibt sich ‚Terra X‘ auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Rheins.“ „Der Rhein Teil 1: Von Vulkanen und Riesenflößen“ um 20.15 Uhr, „Der Rhein Teil 2: Von Malaria und Jahrtausendfluten“ um 21 Uhr, beide auf Phoenix.
  • Heute ein Arte-Thementag zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz. Um 20.15 Uhr stellt sich die Frage: „1944: Bomben auf Auschwitz?“ „Im April 1944 entkamen zwei Gefangene wie durch ein Wunder dem deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und berichteten der Welt erstmals aus erster Hand die schreckliche Wahrheit. Der Dokumentarfilm folgt den abenteuerlichen Wegen, die beschritten werden mussten, um diese Informationen an die Alliierten weiterzuleiten.“ — Um 21.50 Uhr geht es um „Medizinversuche in Auschwitz – Clauberg und die Frauen von Block 10“. — Um 22.40 Uhr geht es um „Die Kinder von Markt Indersdorf“. „Der Zweite Weltkrieg machte 20 Millionen Menschen heimatlos. Viele von ihnen kamen in Einrichtungen der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA) unter. Im Sommer 1945 öffnete in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau das erste Auffanglager für kriegsgeflüchtete Kinder. Über tausend junge Menschen fanden hier Zuflucht.“„Von September 1941 bis September 1943 wurden 40 jüdische Intellektuelle aus dem Ghetto von Wilna, Litauens historischer Hauptstadt, von den Nazis gezwungen, bei der Zerstörung und Plünderung von jüdischen und nicht-jüdischen Kulturschätzen mitzuhelfen. Unter Einsatz ihres Lebens gelang es ihnen jedoch, einen Teil der wertvollsten Zeugnisse jüdischer Kultur in Europa zu retten.“ „Papier-Brigade – Die Shoah und die Bücher von Vilnius“ (23.35 Uhr).
  • „Das Gefängnis Moabit“ ist heute Thema der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ auf RBB um 20.15 Uhr.

Mittwoch, 22. Januar

  • Zwei „Geheimnisvolle Orte“ in Berlin stellt Phoenix vor. Um 20.15 Uhr ist es „Der Kurfürstendamm – Boulevard mit Geschichte“ und um 21 Uhr „Der Reichstag“.
  • Einblicke in die unmittelbare Nachkriegszeit gibt der BR. Um 22.45 Uhr geht es in dem Dokumentarfilm „Der Mann, der zweimal starb“ um Identitätsraub. Ein Nationalsozialist nahm die Identität eines Juden an und machte Karriere in einer jüdischen Gemeinde. „Als der israelische Filmemacher Yair Lev sich wegen einer Erbschaft um die Papiere seines in Wien geborenen und in Israel verstorbenen Großvaters kümmert, macht er eine mysteriöse Entdeckung. Neben seinem Großvater gibt es noch einen zweiten Ernst Bechinsky, mit denselben Geburtsdaten. Die Identität seines Großvaters wurde kurz nach 1945 anscheinend von einem hohen Nazi gestohlen, der später sogar Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde in Innsbruck wurde. Der Regisseur begibt sich auf eine intensive Spurensuche, indem er wie ein Detektiv Schritt für Schritt die verzweigte Wahrheit ans Licht bringt. Neben der unglaublichen Aufdeckung eines kriminalistischen Falles handelt der Film von den Nachfolge-Generationen der Holocaust-Überlebenden sowie den deutschsprachigen Nazi-Nachfahren und deren Verhältnis heute.“ — Um 0.30 Uhr folgt „Night will fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen“. Es geht um einen Lehrfilm des bekannten Regisseurs, der unmittelbar nach der Befreiung Aufnahmen in Konzentrationslagern machte und zu einer Dokumentation zur Belehrung der deutschen Bevölkerung verarbeitete.
  • Weiter geht es im WDR mit dem Thema „Kalter Krieg“. Um 22.55 Uhr läuft der zweite Teil der Serie „Deutschland im Kalten Krieg“ mit dem Titel „Keiner wird gewinnen“. Der letzte Teil folgt dann in der kommenden Woche.
  • Vor über 100 Jahren fegte die Novemberrevolution die Monarchie, Kaiser und Fürsten, in Deutschland hinweg. Seitdem sind wir eine Republik. Aber noch heute ist dieser Vorgang nicht völlig abgeschlossen, denn der „Streit um das Erbe der Hohenzollern“ geht weiter. Die Doku „Wem gehören die Schätze des Kaisers?“ greift den Streit um die Forderungen der Hohenzollerndynastie gegen das Land Brandenburg auf, bei dem es nicht nur um Materielles, sondern vor allem um die Deutungshoheit über die Geschichte geht, nicht zuletzt auch um das Verhältnis der Dynastie zu Hitler und dem Nationalsozialismus. (ZDF, 0.45 Uhr) Da das ZDF keine eigene Sendungshomepage anbietet, hier der „Link zur Seite von 3sat“. Dort lief der Film bereits im Dezember und kann bis Ende Januar auch komplett abgerufen werden.

Donnerstag, 23. Januar

  • Der zweite Teil der Reihe „Geheimbünde“ ist mit dem Titel „Der Code der Illuminaten“ um 20.15 Uhr auf Arte zu sehen. Der letzte Teil läuft dann am kommenden Donnerstag.

Freitag, 24. Januar

  • Der WDR lüftet das „Geheimnis Möhnetalsperre“ um 20.15 Uhr. „Der Angriff britischer Bomber kündigte sich mit einem tiefen Grollen an. Vor 75 Jahren, am 17. Mai 1943, kurz nach Mitternacht, donnerten fünf britische Bomber im Tiefflug über den Möhnesee. Bis dahin galt ‚die Möhne‘ als unangreifbar. In Folge der sogenannten ‚Operation Züchtigung‘ verloren 1500 Menschen ihr Leben.“

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