TV-Vorschau 28. September – 4. Oktober 2019

Die Lebensbeschreibung Mahatma Ghandis geht weiter, ebenso die Reihe über die Geschichte des Rassismus. Die Geschichte Australiens wird beleuchtet und es gibt sehr viele Beiträge zur deutschen Einheit. Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.

Samstag, 28. September

  • In der Reihe „Mega-Projekte der Nazis“ geht es auf N-TV ja ganz allgemein um den Zweiten Weltkrieg. Um 20.15 Uhr um die „Festung Japan“, um 21.05 Uhr um „Hitlers Luftwaffe“ und um 22.05 Uhr um „Die Wolfsschanze“.
  • Der zweite Teil des Dreiteilers „Gandhi“ mit dem Titel „Die Berühmtheit“ läuft um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. Den Schluss gibt es in einer Woche zu sehen. — Im Anschluss geht um 21.05 Uhr die Reihe über die „Geschichte des Rassismus“ weiter mit dem Beitrag „Die fatalen Folgen“.
  • Die Geschichte Australiens erzählt der sechsteiler „Die Australien-Saga“ auf Phoenix (wobei der Sender heute allerdings nur die ersten vier Teile ausstrahlt). Um 20.15 Uhr geht es um „Ureinwohner und Sträflinge“, „Goldgräber und Abenteurer“ sind um 21 Uhr dran, gefolgt von „Banditen und Rebellen“ um 21.45 Uhr. „Soldaten und Pioniere“ beenden den heutigen Block.

Sonntag, 29. September

  • „Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs“ stehen wieder in N-TV auf dem Programm. Um 20.15 Uhr die „Befreiung von Buchenwald“ und um 21.05 Uhr „Hiroshima“.
  • Auf Phoenix beschäftigt sich der letzte Beitrag der Reihe „Burgen – Monumente der Macht“ um 21.45 Uhr mit der „Mauerfestung Gibralfaro“. „Eine muslimische Festung muss eine strategisch wichtige Hafenstadt gegen die Streitkräfte der Reconquista verteidigen. Die Burg von Gibralfaro und ihre umliegenden Befestigungen, hoch über der Mittelmeerküste gelegen, sind Denkmäler einer muslimischen Dynastie. Ihre gewaltigen Türme, die ausgeklügelten Wasserspeicher und der einzigartige Geheimgang sollten sicher stellen, dass die Burg selbst den ehrgeizigsten Angreifern widerstehen würde. 1487 fallen König Ferdinand und Königin Isabella in Malaga ein, mit dem Ziel, die Stadt zu erobern und ihr Erbe zu zerstören.“
  • Das Berliner Olympiastadion hat eine bewegte Geschichte. Die Doku „Das Berliner Olympiastadion – Von Hitlers Arena zur Spionagezentrale“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ erzählt diese um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. — Um 21 Uhr folgt aus eben dieser Reihe der Beitrag „Geheimnis Regierungsbunker“. Er zeigt den Ort, zu dem sich die Bundesregierung im Falle eines Atomkriegs gerettet hätte.
  • Das DDR-Fernsehen ist heute Thema im MDR. Um 22.25 Uhr läuft hierzu die „ MDR Zeitreise – Wir sahen OST – DDR Fernsehen zwischen Kult und Kommunismus“. — Um 22.55 Uhr folgen „Die Schönen von Adlershof – Ansagerinnen des DDR-Fernsehens“.
  • Der SWR zeigt um 22.50 Uhr den dritten und letzten Teil der Reihe „Krieg der Träume“ mit dem Titel „Auf Leben und Tod“. — Um 0.20 Uhr folgt der preisgekrönte Spielfilm „Das weiße Band“ (BRD, AUT, FRA, ITA 2009, Regie: Michael Haneke), der sich mit den gesellschaftlichen Ursachen (nicht nur) des Ersten Weltkriegs befasst. „Das vielfach ausgezeichnete Historiendrama fängt mit seinen atemberaubenden Schwarz-Weiß-Bildern die Stimmung vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein. Mit eisiger Präzision zeigt der Regisseur von ‚Caché – Versteckt‘ und ‚Funny Games‘, wie die Stützen der Gesellschaft zusammenbrechen: Ein Baron, der keine Souveränität mehr ausstrahlt, ein Arzt, der seine Tochter missbraucht und ein Pfarrer, der die Seelen seiner Kinder mit protestantischen Dogmen vergiftet. Michael Haneke, der auch das Buch verfasste, überzeichnet diese Figuren nicht als Monster. Doch Ulrich Tukur, Rainer Bock und Burghart Klaußner verkörpern gespenstische Vorboten jener Generation, die Faschismus und Holocaust ermöglicht hat.“

Montag, 30. September

  • Phoenix widmet den Abend „Katastrophen, die Geschichte machten“. Um 20.15 Uhr geht es um „Das große Erdbeben von Kanto“, am 1. September 1923 eine japanische Hafenstadt und Teile Tokios zerstörte und mehr als 100.000 Menschen das Leben kostete. — „Der Hurrikan von Galveston“ löschte am 8. September 1900 eine ganze Stadt in Texas aus.

Dienstag, 1. Oktober

  • Wir nähern uns dem Tag der Deutschen Einheit und Arte widmet den Abend der Wende im Jahr 1989. Um 20.15 Uhr geht es um den „Palast der Gespenster – Der letzte Jahrestag der DDR“. „Ostberlin, 7. Oktober 1989: Während sich die Staatselite zum 40. Geburtstag der DDR vor den Augen der Weltöffentlichkeit hochleben lässt, formiert sich auf den Straßen der Widerstand. Im Palast der Republik in Berlin feiern die Gäste. Davor fordern die Menschen lauthals Reformen. Auch außerhalb von Berlin, etwa in Plauen, wird demonstriert. Die Lage eskaliert …“ — Um 21.45 Uhr steht die vielleicht wichtigste Persönlichkeit jener Jahre im Mittelpunkt: „Gorbatschow – Eine Begegnung“. — Einen Rückblick auf jene Zeit wagen zwei prominente Zeitzeugen: „Interview mit Alt-Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt – Ein deutsch-deutsches Paar im Gespräch“ (23.15 Uhr). — Ein Blick über die Grenze wirft um 23.50 Uhr der Beitrag „Solidarnosc – Der Mauerfall begann in Polen“. — Um 0.45 Uhr beendet die „Geheimsache Mauer – Die Geschichte einer deutschen Grenze“ den Themenabend.
  • Der 3. Oktober ist nicht nur Tag der Deutschen Einheit, sondern auch ein Fixpunkt in der deutschen Fernsehgeschichte. Vor 50 Jahren begann in der DDR das Farbfernsehen. Der MDR erinnert an diesen Augenblick mit der Doku „Farbfernseher aus Staßfurt – Der RFT Color 20“ um 21 Uhr. — Ein ganz besonderer Rückblick auf die Deutsche Einheit wirft der Film „Kriminalfälle der Einheit – Bankraub, Banden, Bilderdiebe“ um 22.05 Uhr.
  • N-TV startet um 22.10 Uhr eine neue Reihe „Wir sind Geschichte“ mit dem Beitrag „Der Vietnamkrieg“. „Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schlittert das 20. Jahrhundert in den nächsten Krieg: 20 Jahre lang bringen sich in Vietnam gegenseitig Menschen um, obwohl es eigentlich überhaupt nicht um Vietnam geht, sondern um den ganz großen Konflikt zwischen West und Ost. Moderator Moritz Harms begibt sich auf Zeitreise und erklärt mit aktuellem Bezug, wie es zum Vietnamkrieg kam und warum die USA diesen Krieg verlieren mussten.“
  • Auch 3sat widmet mehrere Beiträge dem Thema Mauerfall. U.a. um 23.25 Uhr aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte – Fluchtpunkt Entenschnabel“ und um 0.10 Uhr „Mauerkinder – Die 60er Jahre in Berlin“.

Mittwoch, 2. Oktober

  • 3sat wirft einen Blick zurück auf das Ende der DDR und ihren Anschluss an die Bundesrepublik. Die Doku „DDR – die entsorgte Republik“ fragt um 20.15 Uhr danach, welche Alternativen es gegeben hätte.

Donnerstag, 3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit

  • Zwei Beiträge „Geheimnisvolle Orte“ sendet Phoenix. Um 20.15 Uhr „Der Brocken“ und um 21 Uhr „Die Schorfheide – Das Jagdgebiet der Mächtigen“. — Das „Geheimnis Teutoburger Wald“ schließt sich um 21.45 Uhr an. „Hat hier wirklich der Feldherr Arminius die Germanen zum Sieg gegen die Römer geführt? Lag hier das Zentrum einer germanischen Hochkultur? Und was hat es mit der Ordensburg mitten im Wald auf sich, wo Heinrich Himmler seine SS-Elite versammeln wollte?“
  • Der Film „Die Klasse – Berlin ’61“ (BRD 2015, Regie: Ben von Grafenstein) erzählt im HR um 23.15 Uhr die Geschichte von Berliner Schülerinnen und Schülern, die im Sommer 1961 zwischen schriftlicher und mündlicher Abi-Prüfung vom Mauerbau überrascht wurden. Ein Teil der Abi-Klasse wohnte im Ostteil Berlins, ein Teil im Westen. „Am 13. August ist die Grenze zu und den Abiturienten der Kepler-Schule aus dem Ostteil Berlins der Schulweg verschlossen.“

Freitag, 4 . Oktober

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