TV-Vorschau 3. – 9. August 2019

In der kommenden Geschichts-TV-Woche ragt eine neunteilige Doku über den Vietnamkrieg heraus und ein Themenabend über die Atombombenabwürfe vor 75 Jahren über Hiroshima und Nagasaki. Darüber hinaus gibt es Antike und Amerika vor Kolumbus und viele weitere Dokus und Historienfilme. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 3. August

  • N-TV widmet dem sowjetischen Diktator Josef Stalin einen Dreiteiler: „Apokalypse Stalin“. Um 20.15 Uhr Teil 1 „Der Dämon“, um 21.05 Uhr Teil 2 „Die rote Armee“ und um 22.10 Uhr „Der Mann aus Stahl“.
  • Für Mittelalterfans bietet der SWR den Historienfilm „Der Medicus“ (BRD 2013, Regie: Philipp Stölzl) zu später Stunde. Teil 1 um 22.50 Uhr, Teil 2 um 0.20 Uhr.
  • Phoenix beschließt die Reihe „Die Welt der Antike“ mit den Folgen „Mythos Alexander der Große“ um 20.15 Uhr, „Das römische Imperium“ um 21 Uhr und „Der Aufstieg des Christentums“ um 21.45 Uhr. — Es schließen sich zwei Folgen der ZDF-History-Reihe an. Um „Cäsar und Kleopatra“ geht es um 22.30 Uhr, um 23.15 Uhr Uhr wird der Beitrag von vergangenem Sonntag im ZDF wiederholt: „Sinti und Roma. Eine deutsche Geschichte“.
  • Die deutsch-polnische Geschichte ist heutiges Thema auf Tagesschau 24. Um 20.15 Uhr geht es um den Warschauer Aufstand von 1944: „Zwischen allen Fronten“.
  • Die zweiteilige Doku „Ein letzter Sommer – Der Countdown zum Zweiten Weltkrieg“ lief bereits gestern auf ARD-alpha und wird heute um 22.30 Uhr (Teil 1) und um 23.15 Uhr (Teil 2) wiederholt.

Sonntag, 4. August

  • Die schon mehrfach gezeigte Doku „Kulenkampffs Schuhe“ erzählt von der gesellschaftlichen Funktion der deutschen Nachkriegsunterhaltung und läuft im MDR um 23.20 Uhr.

Montag, 5. August

Dienstag, 6. August

  • Weiter geht es mit der Reihe „Hitlers Aufstieg und Untergang“ auf N-TV. Um 20.15 Uhr „Der Psychopath“, um 21.10 Uhr „Das Monster“ und um 22.10 Uhr schließlich „Das Ende“.
  • Das ZDF präsentiert „Wir im Krieg – Privatfilme aus der NS-Zeit“ um 20.15 Uhr. „Zum 80. Jahrestag des Kriegsausbruchs 1939 zeigt die Doku mithilfe von privatem und unveröffentlichtem Filmmaterial einen persönlichen Blick auf das Leben in NS-Diktatur und Krieg.“
  • Arte widmet einen Neunteiler der Geschichte des Vietnamkriegs, der in den 1960er und 70er Jahren die Welt des Kalten Krieges verändert hat. Heute die ersten drei Teile (die restlichen sechs Folgen an den beiden kommenden Dienstagen): „Déjà Vu! Oder: Alles schon mal da gewesen! (1858 – 1961)“ (20.15 Uhr), „Der Ritt auf dem Tiger (1961 – 1963)“ (21.10 Uhr) und „Die Hölle auf Erden (1964 – 1965)“ (22 Uhr). — Kriege gehen immer mit Propaganda einher. Ein Aspekt hiervon schildert die Doku „Kriegspanoramen – Die Entdeckung eines Massenmediums“ um 23 Uhr. „Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 verhalf dem allerersten Bild-Massenmedium zum Durchbruch: den Kriegspanoramen. In den Herzen vieler europäischer Metropolen entstanden Rotunden, die in ihrem Innern gewaltige Rundgemälde beherbergten und ein Millionenpublikum erreichten. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen ein deutsches und ein französisches Kriegspanorama.“
  • Im MDR geht die Reihe „1989 – Aufbruch ins Ungewisse“ um 22.05 Uhr mit dem vierten Teil zu Ende: „Dezember 1989“.
  • Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbinden wir meist Hitlers Selbstmord und die etwas spätere Kapitulation des Deutschen Reiches im Mai 1945. In Asien aber ging der Krieg weiter. Das ist Thema drei Dokumentationen auf Phoenix. Um 22.15 Uhr heißt es „Pacific War – Der Krieg geht weiter“. – „Inside Hiroshima“ folgt um 23 Uhr und erinnert an den ersten Kriegseinsatz der Atombombe heute vor 75 Jahren. — Drei Tage später erfolgte ein zweiter Atombombenabwurf und um 23.55 Uhr stellt sich die Frage „Nagasaki – Warum fiel die zweite Bombe?“.

Mittwoch, 7. August

  • Der WDR wagt „das experiment“ und fragt: „1949, 1969, 1989 – was war FRÜHER besser?“. In vier Teilen versuchen drei Kandidaten, sich in das jeweilige Jahr hinzuvesetzen. „1949, 1969, 1989, drei schicksalhaft Jahre nachzuempfinden – dieser Herausforderung haben die Kandidaten sich im Retro-Experiment gestellt. Nach einem Monat ziehen sie Bilanz, was wirklich gut war an der ‚guten alten Zeit‘.“ Wieviel das TV-Format mit echter Auseinandersetzung mit der Geschichte zu tun hat, lassen wir mal offen (21 Uhr).
  • Phoenix eröffnet den Geschichtsabend mit zwei Folgen der Reihe „Geheimnisvolle Orte“. Um 20.15 Uhr geht es um „Schwanenwerder – Eine Insel mit Geschichte“. „Eine Insel vor den Toren der Stadt, ein Havel-Paradies für betuchte Berliner: Schwanenwerder. Hier ziehen sich diskret Millionäre zurück. Einst Kuhweide, dann bürgerliches Insel-Idyll. Im Dritten Reich erobern hochrangige Nazis die Insel, unter ihnen Propagandaminister Goebbels. Jüdische Nachbarn werden enteignet und vertrieben. Schwanenwerder ist auch ein Spiegel der deutschen Geschichte. Nach dem 2. Weltkrieg zieht die amerikanische Militärelite auf die Insel. Eisenhower, Clay residieren kurz hier. Wo sonst? Sie bestimmen: exklusive Grundstücke sollen ein Ferienparadies für Westberliner Kinder werden. Das Interesse an so teuren Immobilien im unsicheren Westberlin ist gering, viele Villen verfallen. Aber Axel Springer lebt bis zu seinem Tod hier. Berlin boomt wieder und nur noch zwei Grundstücke sind heute für „normale“ Besucher offen.“ Um 21 Uhr folgt der Beitrag über „Schloss Liebenberg“. — Dann folgt der Vierteiler „Momente der Geschichte“. „1914 – 1935“ um 22.15 Uhr, „1935 – 1942“ um 23 Uhr. „1943 – 1945“ um 23.45 Uhr und „1945 – 1950“ um 0.30 Uhr.
  • „Historische Seilbahnen der Schweizer Alpen“ sind um 21.45 Uhr auf „3sat“ zu bewundern.

Donnerstag, 8. August

Heute leider wieder eine Fehlanzeige.

Freitag, 9. August

  • Aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ zeigt ARD-alpha um 20.15 Uhr den Beitrag „Kummersdorf – Kaisers Waffenschmiede, Hitlers Kriegslabor“. — Im Anschluss folgt um 21 Uhr die Dokumentation „Die Flakhelfer“. Sie „lässt ehemalige Flakhelfer zu Wort kommen: Männer, die heute die letzten lebenden Teilnehmer des Krieges sind. Sie erzählen von ihren Erlebnissen, ihrem Alltag und den Ängsten im Bombenkrieg. Wie sie neben den Kanonen der deutschen Luftabwehr auch noch Schulunterricht hatten, Klassenarbeiten schrieben und Lateinvokabeln paukten.“

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