TV-Vorschau 22. – 28. Juni 2019

Die Entwicklung des Homo sapiens steht ebenso in der kommenden Woche auf dem Programm wie die Geschichte des Kampfes um Anerkennung der Schwulen und Lesben. Dazu diverse Dokus und Historiendramen. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 22. Juni

  • Die schon häufiger gezeigte Reihe „Aufstand der Barbaren“ über antike Aufstände gegen das römische Imperium läuft wieder auf N-TV. „Boudicca“ um 20.15 Uhr, „Fritigern“ um 21.05 Uhr, „Alarich“ um 22.10 Uhr und schließlich „Attila und Geiserich“ um 23.10 Uhr.
  • Arte schildert in einer fünfteiligen Doku die Entwicklung des modernen Menschen: „Einer von uns: Der Homo sapiens“. Teil 1 um 20.15 Uhr trägt den Titel „Die afrikanische Wiege“, Teil 2 um 21.10 Uhr „Asien: Die große Reise“. Weiter geht es in einer Woche.
  • Am letzten Sonntag lief die Doku im ZDF, heute um 23.15 Uhr auf Phoenix: „Versailles – Schmach oder Chance“.

Sonntag, 23. Juni

  • N-TV hat wieder zwei „Mega-Projekte der Nazis“ im Programm. Um 20.15 Uhr ist es „Hitlers Adlerhorst“ und um 22.10 Uhr „Hitlers U-Boote“.

Montag, 24. Juni

  • In der Reihe „Röntgenbild Tiefsee“ deckt N-TV um 21.05 Uhr die „Geheimnisse der Ägypter“ auf. „Die Ufer des Nils waren einst die Heimat der alten Ägypter, die eine der eindrucksvollsten Zivilisationen der Erde schufen. Wie konnten sie ihre monumentalen Bauwerke errichten? Woher kam ihre Obsession vom Leben nach dem Tod? Und welche Wunder sind mit ihrem Untergang noch verloren gegangen? Aufwendige Computergrafiken zeigen den mächtigen Fluss ohne Wasser und gehen den Geheimnissen auf den Grund.“
  • „Es ist eine deutsch-jüdische Familiengeschichte, die Sandra Esslinger erstmals öffentlich macht. Auf Grundlage des Nachlasses ihres 1967 in Los Angeles verstorbenen Großonkels Alan Robert. Der ist im Jahr 1900 in Pforzheim als Adolf Rosenberger zur Welt gekommen. Sohn einer assimilierten jüdischen Familie, mit 17 Jahren Kampfflieger im Ersten Weltkrieg, danach Techniker, Geschäftsmann und Werksrennfahrer bei Mercedes-Benz. Rosenberger gründet 1930/31 mit Ferdinand Porsche und dessen Schwiegersohn Anton Piëch die Porsche GmbH in Stuttgart. Die Keimzelle der heutigen Weltmarke. Als Geschäftsführer zieht Rosenberger Aufträge aus der Automobilindustrie an Land, ist an der Konstruktion des später so erfolgreichen Auto-Union-Grand-Prix-Rennwagens beteiligt und hält als Mitgründer und Miteigentümer zehn Prozent der Firmenanteile. Bis 1933 die Nazis an die Macht kommen und der Jude Adolf Rosenberger zum Problem wird, weil Porsche mit dem NS-Staat große Geschäfte macht. 1935 wird Rosenberger in das Konzentrationslager Kislau verschleppt, es gelingt ihm zu emigrieren. […] Der ‚Fall Porsche‘ bleibt eine offene Wunde. Auch bei Sandra Esslinger und den anderen Nachkommen von Adolf Rosenberger, dessen besondere Rolle in der Porsche Firmengeschichte bis heute nicht angemessen gewürdigt worden ist.“ ARD, „Der Mann hinter Porsche“ (Geschichte im Ersten), 23.30 Uhr.

Dienstag, 25. Juni

  • „Es sollte den Aufbruch in eine neue Zeit bedeuten. Die Umgestaltung der Altmärkischen Wische in eine blühende sozialistische Landschaft. ‚Bauplatz der Jugend‘, so hatten es Walter Ulbricht und die SED-Führung geplant in den fünfziger Jahren.“ „Die Wische – Ulbrichts blühende Landschaft“, MDR, 21 Uhr.
  • N-TV rekonstruiert um 22.10 Uhr Hitlers letzte Stunden vor seinem Selbstmord: „Der Tag, an dem Hitler starb“.

Mittwoch, 26. Juni

Heute eine Fehlanzeige.

Donnerstag, 27. Juni

  • Das Drama „Ich werde nicht schweigen“ (BRD 2017, Regie: Esther Gronenborn) erzählt ein Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte auf Grundlage biografischer Tatsachen (Arte, 20.15 Uhr). „1948 kämpft die junge Mutter Margarethe in Oldenburg um ihre Kriegswitwenrente. Dafür benötigt sie Papiere über die Dienstzeit ihres Mannes im Gesundheitsamt. Doch die junge Frau stößt überall auf verschlossene Türen. Als sie randaliert, wird sie in eine Heil-und Pflegeanstalt eingewiesen.“

Freitag, 28. Juni

  • „Die Schorfheide – Das Jagdgebiet der Mächtigen“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ war schon öfter im Programm und läuft heute um 21 Uhr auf Phoenix.
  • Am Montag in der ARD, heute auf Tagesschau 24: „Der Mann hinter Porsche – Adolf Rosenberger“ (21.17 Uhr).
  • Arte blickt auf ein Ereignis zurück, das vor 50 Jahren zu einem Meilenstein der schwul-lesbischen Bewegung wurde und bis heute ausstrahlt. „Am 28. Juni 1969 entbrannte rund um eine Schwulenbar an der Christopher Street in New York eine Straßenschlacht, die als die Stonewall Riots in die Geschichte einging und die den Beginn der Emanzipation queerer Menschen, seien sie schwul, lesbisch, bi oder trans, markierte. Als die Polizei an jenem Abend anrückte, um Gäste des ‚Stonewall Inn‘ festzunehmen, schlugen diese zurück.“ „50 Jahre nach Stonewall“ (21.45 Uhr).

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