TV-Vorschau 4. – 10. Mai 2019

Minderheiten in Europa, NS-Terror kurz vor dem Ende und die Geschichte der Kelten sind nur einige Beispiele der Geschichtsthemen der kommenden Woche im deutschen Fernsehen. Dazu das Jahr 1949, etwas Karl Marx und der Friede von Versailles. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 4. Mai

  • „Hitlers letzter Widerstand“ ist Thema auf N-TV. Um 20.15 Uhr geht es los mit „Die Nazi-Festung“, um 21.05 Uhr folgt der „Wald des Todes“, um 22.10 Uhr die „Schlacht um Caen“ und um 23.10 Uhr „Verbündete Feinde“. — Um 0.10 Uhr folgt noch die Doku „Genie im Wahnsinn – Erfinder unterm Hakenkreuz“.
  • Weiter geht es im HR mit der Medizingeschichte. Um 20.15 Uhr läuft Teil 3 der Serie Charité mit dem Titel „Das Licht der Welt“, Teil 4 „Wundermittel“ folgt um 21 Uhr. — Der zweite und letzte Teil des Mittelalterdramas „Das Geheimnis der Hebamme“ (BRD 2016, Regie: Roland Suso Richter) schließt sich um 21.50 Uhr an.
  • Phoenix zeigt aus der Reihe „ZDF-History: Deutschlands Herrscher“ die Doku „Die Sachsen“ (23.15 Uhr). — Um Mitternacht folgt der Beitrag „Christina Wasa – Die wilde Königin“. „Nach dem Tod ihres Vaters wird Christina Wasa bereits im Kindesalter schwedische Königin. Als junge Frau jedoch verlässt sie den Thron, wechselt zum katholischen Glauben und flüchtet nach Rom. Das Leben Königin Christinas von Schweden (1626–1689), ihre Kraft und ihr Eigensinn faszinieren die Welt bis heute. Das Doku-Drama geht auf bislang unbekannten Spuren in Stockholm und Rom der Geschichte der unangepassten Königin nach, die für viele Feministinnen noch heute ein Vorbild ist.“

Sonntag, 5. Mai

  • „Humboldt und die Neuentdeckung der Natur“ ist um 19.30 Uhr im ZDF das Thema der Terra X-Folge.
  • „Mega-Projekte der Nazis“ auf N-TV. „Der Westwall“ um 20.15 Uhr und „U-Boot-Basis“ um 21.05 Uhr.
  • Der bekannte Historienfilm „Der Untergang“ (BRD 2004, Regie: Oliver Hirschbiegel), der von den letzten Stunden im Führerbunker erzählt, läuft um 20.15 Uhr auf Arte.
  • Der SWR erzählt die Geschichte des Mittelrheins: „Handel und Wandel am Fluss“ (20.15 Uhr).
  • Der MDR Zeitreise mit dem Titel „Deutschland, einig Gangsterland – Die Kriminalfälle der Einheit“ um 22.25 Uhr folgen zwei Beiträge der Reihe „Geheimakte Geschichte“. Um 22.55 Uhr „Cranach, Diebe und die Stasi “, sowie „Die Mordakte Kelly und Bastian“ (23.40 Uhr).
  • „Der junge Karl Marx“ (FRA, BRD, BEL 2017, Regie: Raoul Peck) ist um 0.05 Uhr Thema in der ARD. „ ‚Der junge Karl Marx‘ ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen [„Marx und Engels“], die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde.“

Montag, 6. Mai

Dienstag,7. Mai

Mittwoch, 8. Mai

Donnerstag, 9. Mai

  • Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und das Ende der NS-Herrschaft immer Näher rückte, steigerte sich der Terror gegen alle, die sich aus Überzeugung oder Not widerständig zeigten ins Übermaß. Während die einen dem Ende der Diktatur entgegen fiebern, hoffen die anderen verzweifelt auf den Endsieg. Der Film „Mörderisches Finale – Deutschland 1945“ erinnert im HR um 23.15 Uhr an diese Zeit. „Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes lenkt diese Dokumentation damit den Blick auf ein Weltkriegskapitel, das auch lange nach 1945 noch seine Schatten wirft. Die Täter kommen in den Nachkriegsprozessen mit milden Strafen davon. Die überlebenden Opfer und die Kinder der Toten sind bis heute traumatisiert. Und in vielen Dörfern wird bis in die dritte Generation über das mörderische Finale geschwiegen.“ — Um Mitternacht folgt die biografische Doku „Der gute Göring“, die an den Bruder des Reichsmarschalls Hermann Görinig erinnert. Während Hermann als einer der obersten Nazi-Größen Haupttäter war, rettete Albert zahlreiche Menschenleben, „indem er ihnen etwa Pässe besorgte oder Geld für sie auf Konten in der Schweiz hinterlegte. […] Albert Göring ist heute vergessen, weil sein Name Göring ist. Sein Name war in der Nachkriegszeit vergiftet. Mit Gelegenheitsübersetzungen musste sich Albert Göring durchschlagen; er starb verarmt 1966. Die Menschen, die er gerettet hatte, unternahmen schon in den sechziger Jahren Versuche, ihn ins richtige Licht zu rücken. In Yad Vashem liegt seit etlichen Jahren ein Antrag vor, Albert Göring in die Reihe der ‚Gerechten unter den Völkern‘ aufzunehmen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Staat Israel Nichtjuden, die in der Hitlerzeit Juden vor Verfolgung, Deportation und Ermordung retteten. Über den Antrag für Albert Göring ist bis heute noch immer nicht entschieden.“

Freitag, 10. Mai

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