TV-Vorschau 6. – 12. April 2019

Die Vermessung der Welt, Berlin als Ort organisierter Kriminalität, die Frage, ob die Weimarer Republik scheitern musste, die Geschichte des KGB und der Hochadel sind einige der Geschichtsthemen in der kommenden TV-Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 6. April

  • N-TV zeigt unter der Überschrift „Hitlers Nachkriegsplan“ verschiedene Szenarien, wie eine Welt nach einem Sieg Nazi-Deutschlands hätte aussehen können bzw. welche Pläne hierfür ausgearbeitet worden waren. Um 20.15 Uhr geht es um Stadtplanung: „Mega Städte“. „Der Zweite Weltkrieg sollte Hitlers Triumph werden. Mit der ideologischen und architektonischen Neugestaltung der besetzten Gebiete sowie dem Bau einer Reihe imposanter Bauwerke wollte er seine eigene Nazi-Welt schaffen. Die Doku beleuchtet die Pläne des Diktators und offenbart, was sich hinter dem gigantischen Bauprogramm wirklich verbarg: der perfide Plan, ganze Nationen und Kulturen zu versklaven, vernichten und zu zerstören.“ — Um 21.05 Uhr geht es um die Frage, ob die deutsche Kriegsführung auch einen Angriff auf die Vereinigten Staaten vorgesehen hatte („Amerika“). — „Die Doku ‚Britische Hauptquartiere‘ gibt einen Einblick in die detaillierten Vorbereitungen der Nazis für die Besetzung Großbritanniens. Dabei kommen ungeahnte Pläne von Vorkriegsspionage, Konzentrationslagern auf britischem Boden und nationalen Wahrzeichen ans Licht.“ (22.05 Uhr). — Die „Gleichschaltung eines Volkes“ ist Thema um 23.10 Uhr und um 0.10 Uhr geht es um die „Freizeitüberwachung“ der Bevölkerung nach dem Krieg. — Um 1.10 Uhr beschließt der Beitrag „Transportwege des Reichs“ den Themenabend.
  • Das Bauhaus bestimmt heute das Programm von Tagesschau 24. „Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde und ist Sinnbild der Moderne.“ Um 20.15 Uhr geht es los mit den „Bauhausfrauen“. — Um 21.02 Uhr ist „Ulrich Timm im Gespräch mit dem Bauhausexperten Michael Siebenbrodt“. — Auf Entdeckungstour geht es um 22 Uhr mit dem Beitrag „Bauhaus in Brandenburg“. — Um 22.45 Uhr stellt die Doku „Beten, Bauhaus, Krankenpflege“ das Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerrode vor.
  • „Sie herrschen über 300 Jahre lang über das größte Land der Erde: Russlands Zaren. Ihr Reichtum ist legendär, ihr Machthunger grenzenlos, ihr Ende grausam. ‚ZDF-History‘ folgt den großen Gestalten der russischen Krone – von Iwan dem Schrecklichen, Katharina der Großen bis Nikolaus II. – und erzählt Schlüsselmomente ihres Lebens.“ „Russlands Krone“ (Phoenix, 23.15 Uhr).

Sonntag, 7. April

  • „Seit jeher versuchen die Menschen, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs dienten ihnen dazu markante Punkte in der Natur oder die Sterne. Heute vermessen Satelliten die Erde millimetergenau. Schon immer suchte der Mensch nach Orientierung. Bereits die Herstellung der Himmelscheibe von Nebra in der Bronzezeit zeugt von dem Versuch, sich auf der Erde zurechtzufinden, der unberechenbaren Natur etwas Verlässliches abzutrotzen.“ In der zweiteiligen Dokumentation nimmt Physikprofessor Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine Forschungsreise der Menschheitsgeschichte über „die Vermessung der Erde“. (ZDF, 19.30 Uhr).
  • „Der Gotthard zählt heute zu den wichtigsten Alpenübergängen Europas. Wo einst ein kleiner Pfad über das Hochgebirge führte, verläuft heute der längste Eisenbahntunnel der Welt. Einst überquerten Händler und Pilger den Gotthard- Pass zu Fuß. Der Weg über das Gebirge war weit und beschwerlich.“ Der Film erzählt um 20.15 Uhr im SWR von dem „Mythos Gotthard“.
  • „Kleine Gaunereien, organisierte Kriminalität, Mord und Terror – Verbrechen haben die Geschichte der Millionenmetropole Berlin geprägt. „Berlin Berlin – Die dunkle Seite“ erzählt Geschichten von Zigarettenschmugglern, entführten Politikern und einem Kaufhauserpresser, der die Stadt fast fünf Jahre lang in Atem hielt.“ Um 22.20 Uhr auf RBB.
  • Mit dem MDR begeben wir uns um 22.25 Uhr auf „MDR Zeitreise“. — „Honeckers Jagdrevier – Die Schorfheide“ ist Thema einer Doku um 22.55 Uhr. — In der Reihe „Geheimakte Geschichte“ heißt es um 23.40 Uhr „Ein Schädel für Darwin“. „Am 18. Dezember 1912 präsentiert die Londoner Geographical Society der Weltöffentlichkeit eine Sensation: Das ‚Missing Link‘, den absoluten Beweis dafür, dass Charles Darwin mit seiner Evolutionstheorie Recht hat. Der Hobbyarchäologe Charles Dawson hatte das Bindeglied zwischen Mensch und Affe in einer Kiesgrube in Südengland gefunden, nahe dem Ort Piltdown. Gut vierzig Jahre lang beeinflusst der Schädel die Forschung. Bis der Fund 1953 als das enttarnt wird, was er tatsächlich ist: Eine dreiste Fälschung, zusammengefügt aus der Schädeldecke eines Menschen und dem Unterkiefer eines Affen.“
  • Die Frage „Musste Weimar scheitern?“ wird ja gerade wieder häufig gestellt und Bezüge zur derzeitigen Situation der Bundesrepublik hergestellt. Die Doku macht sich um 23.15 Uhr auf Phoenix „Gedanken zur ersten deutschen Republik“.

Montag, 8. April

Dienstag, 9. April

Mittwoch, 10. April

  • „Katharina von Bora lebt als Nonne das für sie bestimmte Leben, bis sie mit Anfang 20 durch die Schriften Martin Luthers mit einer völlig neuen Gedankenwelt in Berührung kommt. Sie flieht mit einigen ihrer Mitschwestern und kommt ohne rechtliche Stellung, ohne Einkommen und von ihrer Familie verstoßen nach Wittenberg, wo sie Martin Luther persönlich begegnet.“ Der Spielfilm „Katharina Luther“ (BRD 2017, Regie: Julia von Heinz) läuft in der ARD um 20.15 Uhr (Wiederholung um 0.35 Uhr). Weitere Infos zum Film gibt es „hier“.

Donnerstag, 11. April

Heute leider eine Fehlanzeige.

Freitag, 12. April

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