TV-Vorschau 16. – 22. März 2019

Die Geschichte der Briten setzt sich bis in die Nachkriegszeit fort. Vorgestellt werden u. a. die Geschichte eines berühmten historischen Zugs und das Leben von Napoleon und Bert Brecht. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 16. März

  • Phoenix geht weiter der Geschichte der Briten nach. In der fünften Folge der Doku-Reihe sind sie „Die Eroberer der Meere“ (20.15 Uhr). „Ein enormer Entdecker- und Erfindergeist befeuerte die industrielle Revolution, die sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft Englands grundlegend veränderte. Die fünfte Folge von ‚Die Briten‘ zeigt die Entstehung und Folgen dieses Meilensteins, der keineswegs von allen in der Gesellschaft befürwortet wurde und nicht nur die Kolonialisierung Australiens, sondern auch einen der brutalsten Kriege der Welt ermöglichte.“„Der Aufstieg der Städte“ ist Thema des sechsten Teils um 21 Uhr. „Der rasende Ausbau Londons während des viktorianischen Zeitalters vergrößerte die Schere in der Gesellschaft zunehmend. Der vorherrschende Größenwahn in dieser Epoche stand im krassen Gegensatz zu einer explodierenden Kriminalitätsrate und stieß auf größte Empörung bei Reformern wie Charles Dickens oder Josephine Butler.“ — Am Ende steht „Der Kampf um den Frieden“ (21.45 Uhr). „Die Geschichte Großbritanniens im 20. Jahrhundert und die Schlüsselrolle der beiden Weltkriege darin sind Inhalt der siebten und letzten Folge von “Die Briten”. Unter anderem wird der Wandel der Rolle der Frau beleuchtet und gezeigt, wie ein paar wenige wissenschaftliche und technologische Fortschritte unser Leben noch heute maßgeblich beeinflussen.“
  • „Der Orient-Express“ ist weltbekannt, nicht zuletzt wegen des in dem Zug spielenden Krimis von Agatha Christi. Die Geschichte dieser Eisenbahnlinie, die Paris mit Konstantinopel am Ende des 19. Jahrhunderts erstmals verband, erzählt um 20.15 Uhr die Doku auf Arte.
  • Der Film „Nacht über Berlin“ (BRD 2013, Regie: Friedemann Fromm) ist zwar fiktiv, fängt aber das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Nazi-Herrschaft bis zum Reichstagsbrand eindringlich ein (SWR, 0.45 Uhr).

Sonntag, 17. März

  • Tibet steht bei Tagesschau 24 auf dem Programm. Um 20.15 Uhr erinnert die Doku „Verlorenes Land – verlorene Heimat. Der Dalai Lama“ an die Flucht des tibetischen Religionsführers vor 60 Jahren, als China Tibet annektierte. — Dieser „Kampf um Tibet“ wird um 21.02 Uhr dargestellt. — Der Film „Tibet – Im Tal der goldenen Affen“ komplettiert den Themenabend um 21.47 Uhr.
  • Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein besonderes. Der Film „Wir und der Wald – Eine Jahrtausende alte Liebe“ geht dem um 20.15 Uhr im SWR nach.
  • Mit dem romantischen Piratenbild alter Hollywood-Streifen ist immer die Hafenstadt Port Royal auf Jamaika verbunden, die Zentrum des Piratenwesens in der Karibik war. N-TV erzählt die Geschichte dieser Stadt, die im Juni 1692 durch ein Erdbeben zerstört wurde, um 21.05 Uhr: „Port Royal – Untergang einer Piratenstadt“.
  • ZDF-History zeigt uns um 23.50 Uhr ein „Geheimes Versailles – Die zwei Leben der Marie Antoinette“. „Sie ist Frankreichs wohl berühmteste Königin – Marie Antoinette: Glamour-Girl und Mode-Ikone. Ihr Hang zum Luxus ist legendär und wird ihr während der Revolution zum Verhängnis. Doch ausgerechnet Marie Antoinette liebt die Abgeschiedenheit. Immer wieder bricht sie aus ihrem goldenen Käfig aus, flieht in ein künstliches Paradies fernab von Etikette und höfischen Intrigen.“

Montag, 18. März

  • Den Ort „Schengen“ kennen jeder, profitieren wir doch seit vielen Jahren vom unkomplizierten Reisen in Europa, das uns das sog. Schengen-Abkommen beschert hat. Die ARD-Doku um 23.30 Uhr aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ fragt: „Wie entstand das Europa ohne Grenzen?“

Dienstag, 19. März

  • Auch heute wieder eine neue Folge der Serie „Charité“. Es ist die sechste der zweiten Staffel und sie trägt den Titel „Stunde Null“ (ARD, 20.15 Uhr).
  • „Napoleon – Die wahre Geschichte“ erzählt auf Phoenix. Teil 1 des Dreiteilers um 20.15 Uhr mit dem Beginn der Karriere des kleinen Korsen: „Vom General zum Konsul“. Um 21 Uhr steigt er dann „Vom Krieger zum Kaiser“ auf. Sein Ende erleben wir dann morgen.
  • In der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ widmet sich RBB um 20.15 Uhr dem „Schloss Liebenberg“. „Der letzte deutsche Kaiser und Reichsmarschall Göring schossen hier ihre Böcke – genauso wie die Genossen Pieck und Ulbricht. In Liebenberg wurden politische Weichen gestellt und deutsche Geschichte geprägt, und doch findet sich der Ort in kaum einem Geschichtsbuch: Schloss Liebenberg.“

Mittwoch, 20. März

Donnerstag, 21. März

  • Ein garantiert nicht fachlicher Zugang zur Geschichte bietet die Doku „Reise in die Vergangenheit“ im Rahmen des Themenabends „Reinkarnation“ um 21.45 Uhr auf ARD-alpha. Man kann dran glauben, muss es aber nicht.
  • Der MDR sendet das Porträt eines großen Gelehrten: „Gottfried Wilhelm Leibniz – Das verkannte Genie“ um 23.05 Uhr.
  • „Nirgendwo sonst sind Religion, Geschichte und Gegenwart so dramatisch miteinander verflochten wie hier: „der Tempelberg in Jerusalem“, mythischer Ort der Menschheitsgeschichte, heiliger Ort für Juden, Christen und Muslime. Geliebt und umkämpft, Brennpunkt des Nahost-Konflikts.“ Und Thema im HR um 23.15 Uhr. — Im Anschluss „Die Oslo-Tagebücher“. „Der Dokumentarfilm, eine internationale Koproduktion, dokumentiert zum ersten Mal, was wirklich bei den geheimen israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen in Norwegen 1992/93 geschah.“ (0 Uhr).

Freitag, 22. März

  • Er ist einer der größten deutschen Dramatiker: Bert Brecht. Arte zeigt eine zweiteilige biografische Doku. Teil 1 „Brecht – Die Liebe dauert oder dauert nicht“ läuft um 20.15 Uhr. „Er will alles, und am liebsten auf einmal. Bertolt Brecht zeigt schon in jungen Jahren auch als Schriftsteller ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Der erste Teil des TV-Zweiteilers zeigt Brecht in jungen Jahren, während des Ersten Weltkrieges, der Weimarer Republik, bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. – Hochkarätig besetztes Dokudrama (2018) von Heinrich Breloer.“ Um 21.45 Uhr folgt der zweite Teil „Brecht – Das Einfache, das schwer zu machen Ist“. „Brecht – von den einen geliebt von den anderen boykottiert. Der zweite Teil von Heinrich Breloers Doku-Fiktion (2018) über den deutschen Dramatiker befasst sich mit den Jahren nach seiner Rückkehr aus dem Exil nach Ostberlin. Vom DDR Regime wird er wegen seiner nicht linientreuen Inszenierungen argwöhnisch beäugt, in der BRD wird er als ‚Parteigänger‘ streng kritisiert.“ — Um 23.20 Uhr schließt sich der Film „Brecht und das Berliner Ensemble – Erinnerungen an einen Traum“ an. „Eine ‚Insel‘ im Kalten Krieg und der Ort, an dem Bertolt Brecht innerhalb weniger Jahre das Theater revolutionierte: Das war das Berliner Ensemble. Für seine Dokumentation hat Filmemacher Heinrich Breloer die letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihren Begegnungen mit dem Begründer des epischen Theaters und dieser außergewöhnlichen Zeit befragt.“
  • Ein Aspekt des Kalten Kriegs behandelt die zweiteilige Doku „Der stille Krieg – Wettrüsten unter Wasser“ auf ARD-alpha. Um 20.15 Uhr ist man „Dem Feind auf der Spur“ und um 21.05 Uhr heißt es „Die Russen kommen“.
  • Die ARD-Doku vom Montag „Schengen – Wie entstand das Europa ohne Grenzen?“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ wird um 21.17 Uhr auf Tagesschau 24 wiederholt.

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