TV-Vorschau 9. – 15. März 2019

Britische Geschichte, chinesische Geschichte, sowjetische Geschichte und natürlich ganz viel deutsche Geschichte. Dazu eine interessante Doku über den Terrorangriff auf das World Trade Center 2001. Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.

Samstag, 9. März

  • Auf N-TV geht es um den Ersten Weltkrieg. „Die Büchse der Pandora“ wird um 20.15 Uhr geöffnet, der „Weltenbrand“ um 21.05 Uhr entfacht, ehe um 22.05 Uhr der „Zerfall der Imperien“ einsetzt. — Anschließend (23.10 Uhr) dreht sich der Beitrag „Geheimwaffe auf Schienen – Der Erste Weltkrieg“ ebenfalls um dieses Thema, ebenso wie um 0.10 Uhr „Geheimwaffe auf Schienen – Mobiles Lazarett“. Um 1.10 Uhr folgt schließlich „Geheimwaffe auf Schienen – Der Amerikanische Bürgerkrieg“.
  • Die Briten scheiden bald aus der EU aus. Ein guter Zeitpunkt, die Geschichte der Insel näher unter die Lupe zu nehmen. Phoenix sendet die siebenteilige Serie „Die Briten“ und beginnt heute mit den ersten vier Folgen. Um 20.15 Uhr geht es in der Antike los, als die Römer die britische Insel beherrschten: „Die Schatzinsel“. „Im Jahr 58 nach Christus veränderte eine Armee von 100 000 Römern ganz England, Schottland, Wales und Irland für immer. Doch wie viel hat dieser historische Moment mit all den Großtaten der Briten zu tun, die noch folgen sollten? Können allein die Römer dafür verantwortlich gemacht werden? Wie war die Gesellschaft auf den Inseln organisiert, bevor Rom seine Armee entsandte?“ — Um 21 Uhr geht es „Im Namen des Volkes“ weiter. „Die normannische Eroberung Englands im Jahr 1066 sollte die Geschichte Großbritanniens grundlegend verändern, als William the Conqueror nach der Schlacht bei Hastings als neuer König hervorging. Die Folge zwei ‚Die Briten‘ zeigt, welch hohes menschliches Opfer nötig war, um die sozialen Strukturen landesweit nach normannischem Vorbild durchsetzen zu können. Zudem wird auf dramatische Weise demonstriert, welch entscheidende Rolle der Langbogen im Jahr 1415 in der Schlacht von Azincourt trug.“„Revolution“ heißt es um 21.45 Uhr. „Während der Herrschaft der Tudors und Stuarts stieg England zueiner der weltgrößten Seemächte auf, und Henry VIII. begann seinen Kleinkrieg mit der katholischen Kirche.“ — Um 22.30 Uhr machen „Schmutzige Geschäfte“ den Reichtum der Insel aus. „Das große Feuer von London zerstörte im Jahr 1666 etwa 80 Prozent der Hauptstadt. Seitdem spielte vor allem eines eine große Rolle für die Entstehung des modernen Englands: Geld. Dabei waren es vor allem dubiose Geschäfte, mit denen das Königreich zu Wohlstand gelangte: Sklaverei, das Geschäft mit Sex oder die globale Kolonialisierung trugen maßgeblich dazu bei.“ Die restlichen Folgen sind in einer Woche zu sehen.
  • Arte blickt zunächst auf China. Um 20.15 Uhr auf „Der Welt größtes Bauwerk: Chinas Große Mauer“ („Die Chinesische Mauer ist eines der größten Bauwerke der Menschheitsgeschichte. Sie erstreckt sich über Tausende Kilometer von der Küste am Pazifik bis zur Wüste Gobi. Die Dokumentation ergründet die Geheimnisse der Chinesischen Mauer: Warum haben die Chinesen diese gigantische Anstrengung auf sich genommen und wie haben sie sie bewältigt? Und wie lang ist die Mauer wirklich?“) — Um 21.05 Uhr geht es um „China – Die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit“. „Die Kaiser der Han-Dynastie lebten in einer reichen und hoch entwickelten Zivilisation. Es war das goldene Zeitalter Chinas. In ihrem Streben nach Unsterblichkeit ließen die Herrscher großartige Mausoleen errichten, in denen sie in Jadekostümen beigesetzt wurden. Gegenwärtig ergraben Archäologen diese faszinierenden Gräber mit modernsten Geräten.“ — Anschließend geht es in zwei Beiträgen um Vulkanausbrüche, die Auswirkungen auf die Weltgeschichte hatten. Um 22 Uhr läuft der Film „Der Vulkan, der die Welt veränderte — Die Spuren einer globalen Naturkatastrophe“. „Anfang April 1815 explodierte der Vulkan Tambora in Indonesion. Um die 100.000 Menschen starben bei der Eruption, doch die Folgen waren noch verheerender: Die Aschewolke bedeckte ein Jahr lang die Nordhalbkugel und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen. Nach 200 Jahren ist es Forschern gelungen, die wahre Dimension dieser Katastrophe zu rekonstruieren.“ — Um 22.55 Uhr steht ein „Rätselhafter Vulkanausbruch“ im Blickpunkt. „Seit dreißig Jahren suchen Wissenschaftler aus der ganzen Welt vergebens nach einem mysteriösen Vulkan, der bei seinem Ausbruch die größte Katastrophe der letzten zehntausend Jahre ausgelöst haben soll. Die Forscher wissen, dass das Ereignis im 13. Jahrhundert stattfand. Den ‚Supervulkan‘ fanden sie bisher allerdings ebenso wenig wie die Spuren seiner Eruption.“

Sonntag, 10. März

  • Im ZDF läuft um 19.30 Uhr der dritte Teil der Terra X-Reihe „Ein Tag in …“ mit dem Titel „Ein Tag in Berlin 1926“. „Ende der 1920er Jahre gilt Berlin als Hauptstadt des Verbrechens. ‚Ein Tag in Berlin 1926‘ illustriert die Geschichte von Fritz Kiehl und seiner Arbeit in der ersten Mordinspektion der Welt.“ — Heute läuft der erste Teil der Serie „Bella Germania“ über den Zuzug italienischer Gastarbeiter nach dem Zweiten Weltkrieg (Teil 1 „L’amore – die Liebe“ um 20.15 Uhr). „Bella Germania – Die Dokumentation“ läuft dazu um 21.45 Uhr.
  • Einen ganz eigenen Blick auf die Geschichte der Sowjetunion wirft Phoenix um 20.15 Uhr mit der Doku „Weißer Oktober – Zu den Berggipfeln der ehemaligen Sowjetunion“. „Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Oktoberrevolution unternimmt der französische Reiseschriftsteller Sylvain Tesson eine Expedition der besonderen Art: Er überquert das Pamir-Gebirge in Tadschikistan, wo die Namen majestätischer Gipfel noch an vergangene Zeiten erinnern: ‚Pik Lenin‘, ‚Pik Karl Marx‘, ‚Pik Revolution‘ und ‚Oktober-Gletscher‘ zeugen von der sowjetischen Vergangenheit. Diese Namen dienen als roter Faden der Reise über abgelegene Hochebenen, wo Nomadenvölker leben und Geschichte wieder lebendig wird. Ein verrücktes Abenteuer – genau so, wie Sylvain Tesson es liebt!“
  • „Ulbrichts Wirtschaftswunder [oder] Wie die DDR den Westen überholen wollte“ beschäftigt RBB um 22.20 Uhr. — „Der Schriftsteller Sascha Anderson, in den 1980ern Fixstern und Popstar des kreativen DDR-Undergrounds, wird 1991 als Stasizuträger ersten Ranges enttarnt – ein Skandal.“ Der Dokumentarfilm „Anderson“ geht um 23.05 Uhr dem nach.
  • Frauen in der Sowjetunion sind Thema im MDR. Um 22.30 Uhr erfahren wir „Die Walentina-Tereschkowa-Story – Triumph und Tränen“ der ersten Frau im Weltall. — Um 23.15 Uhr kommen „Die Töchter der Revolution“ zu Wort.

Montag, 11. März

  • Im ZDF geht das Familienmelodram „Bella Germania“ weiter mit der Folge „Il destino – das Schicksal“ (20.15 Uhr).
  • „Küstrin – der Name steht für den Schrecken und Wahnsinn des Krieges. Das Ruinenfeld der Altstadt zwischen Oder und Warthe erinnert an seine Zerstörungskraft. Am Ende des Zweiten Weltkriegs, Ende Januar 1945, wurde Küstrin zur Festung erklärt. Die Stadt sollte eine letzte Bastion werden, um den Vormarsch der Roten Armee auf die Reichshauptstadt Berlin zu stoppen. Der letzte Kommandant Küstrins war SS-Gruppenführer Heinz Reinefarth. Ein Mann, der bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands zehntausende Zivilisten töten ließ.“ Die Geschichte der Stadt „Küstrin“ ist Thema auf Phoenix um 20.15 Uhr. — Um 21 Uhr folgt aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ ein Beitrag über den Berliner „Anhalter Bahnhof“.
  • Die ARD beschäftigt sich in zwei Beiträgen mit dem Bundesnachrichtendienst. Im ersten Film um 22.45 Uhr geht es um die aktuelle Verstrickungen des deutschen Geheimdienstes in illegale Waffengeschäfte: „Waffengeschäfte deutscher Reeder“. Die zweite Doku geht zurück in die Anfänge des BND und die Rolle von (ehemaligen?) Nationalsozialisten in dieser Institution: „Der Geheimdienst und sein erster Waffenhändler“ (23.30 Uhr). „Im besetzten Nachkriegsdeutschland steigt der Ex-Fallschirmjäger und ehemalige SS-Mann Gerhard Mertins auf zum mächtigen Waffenhändler. Er hat viele Kontakte in den Nahen Osten und zu alten Nazigrößen, ein Mann, der deswegen für Geheimdienste interessant wird.“

Dienstag, 12. März

  • „Charité“, die zweite Staffel, geht in der ARD um 20.15 Uhr mit der fünften Folge weiter: „Im Untergrund“.
  • Der Angriff auf das World Trade Center war eines der einschneidensten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Arte erinnert daran und an seine Folgen mit der zweiteiligen Doku „9/11 – Die Welt danach“. Um 20.15 Uhr Teil 1 „Die Kriegserklärung“, um 21.05 Uhr folgt „Spirale der Gewalt“. — Um 22.05 Uhr wirft die Doku „Der Diktator, die Taliban und ich“ einen Blick auf die jüngere Geschichte Pakistans.
  • Der dritte Teil der Doku „Ostfrauen“ mit dem Titel „weg vom Herd“ läuft auf RBB um 20.15 Uhr und im MDR um 22.10 Uhr.
  • „Südöstlich vom Harz liegt eines der kleinsten Gebirge Deutschlands – 7 km breit und 19 km lang – das Kyffhäusergebirge. Weithin sichtbar ein riesiges Denkmal, frühes Symbol des deutschen Nationalstaates und Fortschreibung des Mythos um den sagenumwobenen Kaiser Barbarossa.“ Die Doku „Der Kyffhäuser“ aus der Reihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ erzählt um 21 Uhr im MDR „von einem Ort, der so sichtbar ist, dass ihn jeder zu kennen glaubt, dessen unsichtbare Geheimnisse allerdings umso spannender sind, je tiefer sie im Inneren des Kyffhäusers verborgen wurden.“
  • Ebenfalls um 21 Uhr wirft RBB einen Blick auf das DDR-Fernsehen und seine Ansager und Ansagerinnen. „Die Schönen von Adlershof“.
  • Heute ist wieder häufiger von der Seidenstraße die Rede, wenn es um den Handel mit China geht. Die Geschichte dieser alten Handelsroute und ihre politische und gesellschaftliche Bedeutung schildert die Doku „Seidenstraße – Die Highlights“ um 22.25 Uhr auf 3sat. „Die wichtigsten geistigen Errungenschaften der Seidenstraße: die Freiheit, frei zu denken. Die Kommunikation mit anderen Kulturen hat den Menschen den Horizont erweitert.“

Mittwoch, 13. März

Donnerstag, 14. März

Freitag, 15. März

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