TV-Vorschau 23. – 1. März 2019

Eine Zeitreise in vergangene (All)Tage, Piraten und Entdecker, der Nordirlandkonflikt und die Geschichte des Steinkohlebergbaus sind nur einige der Themen der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß.

Samstag, 23. Februar

  • N-TV sendet den ganzen Abend die Dokureihe „Hitlers Aufstieg und Untergang“. Es geht los um 20.15 Uhr mit „Der Opportunist“, gefolgt von „Der Schauspieler“ um 21.05 Uhr. Weiter geht es um 22.05 Uhr mit „Der Führer“ und um 23.10 Uhr mit „Der Psychopath“. Um 0.10 Uhr läuft „Das Monster“ und um 1.10 Uhr folgt „Das Ende“.
  • Eine ungewöhnliche Zeitreise in den Alltag einer vergangenen Epoche zeigt Arte. Um 20.15 Uhr führt „Ein Tag in Paris 1775“ zurück ins Frankreich des 18. Jahrhundert. „Der Perückenmacher Léonard Minet lebt 1775 unter König Ludwig XVI. in Paris. Der Wunsch nach Extravaganz und Luxus lässt in jener Zeit den Beruf des Damenfriseurs entstehen. Für Léonard ist es die einzige Möglichkeit, den starren Vorgaben seines Vaters und der Gesellschaft zu entfliehen …“ — Um 21.05 Uhr folgt „Ein Tag in Köln 1629“. „An der Seite der Hebamme Anna Stein wird ein Tag des Jahres 1629 in der frühneuzeitlichen Metropole Köln wieder lebendig. In einer Zeit voller Krankheiten und Krisen kämpft Anna für das Wohl der Frauen und Kinder der Stadt am Rhein. Doch die Angst vor Hexerei geht um, und Anna gerät in den Verdacht, mit dem Teufel im Bund zu stehen.“ (Dieser Beitrag läuft auch morgen im ZDF).
  • In der Reihe „alpha-retro“ zeigt ARD-alpha um 21.35 Uhr eine Doku aus dem Jahr 1971 mit dem Thema „Schülermode zwischen Protest und Anpassung“. „Die Jugend trug Jeans, und zwar so gut wie ausschließlich, sie trug Parka, auch mit Emblemen von der Bundeswehr oder der US-Army und gleichzeitig war alles mit dem „Peace“-Symbol verziert. Schuhe? So gut wie nichts anderes als Springerstiefel oder Turnschuhe. Und die Haare bei den Jungs waren ähnlich lang wie bei den Mädchen. Da die jungen Frauen auch alle Jeans trugen, war klar, hier gleichen sich die Geschlechter zumindest optisch einander an. Was bedeutete das alles?“ — Um 22.40 Uhr folgt der dritte Teil der Reihe „Auf den Spuren großer Entdecker“. Es geht um „David Livingstone“. — Der Entdecker „William Speirs Bruce“ folgt um 23.30 Uhr.
  • Das Historiendrama „Henri 4“ (BRD, FRA, ESP, AUT 2009, Regie: Jo Baier) erzählt vom Frankreich des 16. Jahrhunderts. „Der mächtigste Staat Europas wird von einem Glaubenskrieg zerrissen: Auf der einen Seite kämpft die Mehrheit der Katholiken, vertreten durch den Königshof in Paris. Auf der anderen Seite stehen die Protestanten, die man hier Hugenotten nennt. Zunächst sind sie nur eine kleine Minderheit, bald aber bekommen sie Zulauf von allen, die mit der Regierung in Paris unzufrieden sind.“ (RBB, 0.20 Uhr).

Sonntag, 24. Februar

  • „Ein Tag in Köln 1629“ ist „Ein Tag im Leben der Hebamme Anna Stein“. Gestern auf Arte, heute um 19.30 Uhr im ZDF in der Terra X-Reihe.
  • „Nichts prägte die DDR mehr als ihre Grenzen. Bürger der DDR konnten vor dem Eintritt ins Rentenalter weder ins nichtsozialistische Ausland noch in die Länder der Dritten Welt reisen. Unabhängig davon unterhielt die DDR jedoch ein großes Netz an Diplomaten, Außenhändlern, Auslands- und Reisekadern, die im Auftrag des Staates im Ausland tätig waren.“ Die Doku „Auslandskader – Botschafter des Sozialismus“ erzählt deren Geschichte (RBB, 22.20 Uhr).
  • Vergangenheitsbewältigung war und ist nicht nur in Deutschland ein schwieriges Thema, auch in Russland ist das Verhältnis zur eigenen Geschichte umstritten. Die MDR-Doku „The Red Soul – Stalins Russland, Russlands Stalin “ berichtet darüber um 23.15 Uhr.

Montag, 25. Februar

Dienstag, 26. Februar

  • Die zweite Staffel der Serie „Charité“ geht in der ARD um 20.15 Uhr weiter mit Folge 3 „Letzte Hoffnung“.
  • Unter der Überschrift „Berüchtigte Geheimbünde“ stellt N-TV zwei solcher Organisationen vor. Um 20.15 Uhr deuten „Teuflische Nazi-Rituale“ auf okkultes Gedankengut in der NS-Führung. Um 21.05 Uhr geht es zurück ins Mittelalter: „Die Assassinen“.
  • Phoenix nähert sich dem Wilden Westen mal aus anderer Perspektive. Die Doku „Herman, der Apache – Ein Deutscher unter Indianern“ erzählt um 20.15 Uhr die Geschichte des zehnjährigen Herman Lehmann, der 1870 bei Fredericksburg, Texas, von Apachen entführt wurde. „Der Deutsche lernt die fremde und kriegerische Welt der Apachen und später der Komantschen kennen. Seine Memoiren, die er nach seiner Rückkehr in die Zivilisation veröffentlicht, bieten seltene Einblicke in die Kultur dieser Stämme jenseits gängiger Klischees.“ — Ein relativ unbekannter Entdecker Amerikas wird um 21 Uhr vorgestellt. „Ein preußischer Prinz ist der erste Erforscher Brasiliens und der letzte Zeuge freier Indianer. Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist.“ „Ein Prinz unter Indianern – Die Reisen des Maximilian zu Wied“.
  • „Honeckers Jagdrevier – Die Schorfheide“ ist Thema der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 20.15 Uhr auf RBB.
  • Wie ernährten sich die Menschen in Österreich vor 100 Jahren? „Wie hat man gegessen zu Kaisers Zeiten? Fleisch war die begehrenswerteste Speise und für die Armen auch die teuerste. Wien hatte damals den Ruf einer Rindfleischmetropole. Das Umland und die Ebenen Ungarns versorgten die Kaiserstadt reichlich mit Ochsenfleisch. […] Dieses und mehr enthüllt die Dokumentation“ „Damals in Österreich – Unsere Ernährung“ um 21 Uhr auf ARD-alpha.
  • Der Brexit rückt näher und damit der alte Nordirland-Konflikt wieder in den Blick. Die Doku „Nordirland – Fotos, die Geschichte schrieben“ erinnert an eine gar nicht so ferne Vergangenheit, die wieder Gegenwart zu werden droht. „Straßenschlachten, Terroranschläge, Tausende Tote: Erst 1998 endete der blutige Nordirland-Konflikt. Wegen des Brexit könnte dieser Frieden erneut bröckeln, denn die irisch-nordirische Grenze droht als EU-Außengrenze wieder zu einer geschlossenen Grenze zu werden. Dieser Film blickt aus der Perspektive der damaligen Pressefotografen zurück auf den Nordirland-Konflikt.“ Arte, 22.50 Uhr.

Mittwoch, 27. Februar

  • N-TV setzt die Reihe „Man at Arms“ mit den Beiträgen über „Aztekische Kampfkunst“ (22.10) und „Ägyptische Kampfkunst“ (23.05 Uhr) fort.
  • Auch in One läuft die dritte Folge der 2. Staffel der Serie „Charité“: „Letzte Hoffnung“ (23.35 Uhr).

Donnerstag, 28. Februar

  • Der Steinkohlebergbau ist in Deutschland seit Ende letzten Jahres Geschichte. Die Doku „Schwarzes Gold – Die Geschichte der deutschen Steinkohle“ erzählt diese auf Phoenix um 20.15 Uhr.
  • „Der Rennfahrer Manfred von Brauchitsch“ steht im Blickpunkt einer Doku um 23.05 Uhr im MDR. „In ‚Wikipedia‘ ist zu lesen: Manfred Georg Rudolf von Brauchitsch war ein deutscher Autorennfahrer und Sportfunktionär. Wie harmlos das klingt. Der Satz ist wahr, steckt aber voller Sprengstoff. Von Brauchitsch – aus reinstem schlesischem Adelsgeschlecht – war einer der tollkühnsten Rennfahrer im Werksteam von Mercedes-Benz. Von 1948–1950 war er der erste Präsident des Automobilclubs Deutschlands. Er ging nach Argentinien, kehrte zurück, entdeckte sich als Friedenskämpfer. Zusammen mit Erich Honecker organisierte er in der DDR die III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten. Im Westen kämpfte er für die ‚Einheit und Freiheit im deutschen Sport‘. Wegen des Verdachts auf Hochverrat wird von Brauchitsch verhaftet, kommt unter mysteriösen Umständen wieder frei und flieht in die DDR. Dort macht er Karriere als Sportfunktionär. Manfred von Brauchitsch: der Teufelskerl, der Wanderer zwischen den Welten, der geschickte Taktierer, der Egomane, der Genießer. Er brachte es zu Lebzeiten zu mehreren Biografien und zwei Verfilmungen seines Lebens. ‚Lebensläufe‘ geht der spannenden Frage nach, was diesen Mann antrieb.“

Freitag, 1. März

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