TV-Vorschau 16. – 22. Februar 2019

In der kommenden Woche lernen wir die Geschichte des Einwanderungslandes USA und die Geschichte des Osmanischen Reiches kennen. Wir erfahren, warum München die „Hauptstadt der (NS-)Bewegung“ wurde und dazu einiges aus Archäologie und Kulturgeschichte.
Außerdem erzählen die neuen Folgen der Serie Charitè die Geschichte des berühmten Berliner Krankenhauses bis in die NS-Zeit. Viel Spaß bei der Auswahl!

Samstag, 16. Februar

Sonntag, 17. Februar

  • One wiederholt um 20.15 Uhr „Lotte am Bauhaus“ (BRD 2019, Regie: Gregor Schnitzler), der bereits letzte Woche in der ARD zu sehen war.
  • Widerstand gegen das NS-Regime ist Thema auf Tagesschau 24. Um 20.15 Uhr geht es um „Widerstand unter Hitler – Der Diplomat Duckwitz“. „Der deutsche Diplomat rettete fast 7.000 dänische Juden vor der Deportation durch die deutsche Wehrmacht. Diese Tat eines Mitglieds der deutschen Besatzungsmacht während der Zeit des Nationalsozialismus ist in Europa beispiellos. Für diese Verdienste wurde Georg Ferdinand in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem als ‚Gerechter unter den Völkern‘ geehrt.“„Der ungeliebte Patriot – Fritz Kolbe – Spion gegen Hitler“ folgt um 21.02 Uhr. „Von 1943 bis Kriegsende liefert Fritz Kolbe, Beamter im deutschen Auswärtigen Amt, den Amerikanern zahllose wichtige Dokumente, darunter 1.600 geheime Telegramme. Sein Motiv: Er hasst die Nazis und will, dass Deutschland den Krieg so schnell wie möglich verliert. Doch dieser mutige Einsatz wird nicht belohnt. Obwohl Kolbe das NS-Regime überlebt, wird ihm die Anerkennung als Widerstandskämpfer verweigert. In den Augen seiner Diplomatenkollegen hat er ‚das Vaterland verraten‘.“ — Um 21.45 Uhr stehen die „Verräterkinder – Die Töchter und Söhne des Widerstands“ im Blickpunkt.
  • Zwei Beiträge der Reihe „Burgen – Monumente der Macht“ sind auf Phoenix zu sehen. Um 20.15 Uhr die „Ordensfestung Marienburg“ und um 21 Uhr „Dover Castle“.

Montag, 18. Februar

Dienstag, 19. Februar

  • Nachdem auf vielen Sendern die erste Staffel der Geschichts-Serie „Charité“ wiederholt wurde, startet die ARD heute um 20.15 Uhr die zweite Staffel. Die ersten beiden Folgen „Heimatschuss (1) + Schwere Geburt (2)“ laufen um 20.15 Uhr. Um 21.45 Uhr folgt die Doku „Die Charité – Medizin unterm Hakenkreuz“.
  • Arte dokumentiert einen Krieg, der längst schon Geschichte ist, obwohl er formal immer noch fortbesteht: „Korea, der hundertjährige Krieg“. Teil 1 stellt „Verfeindete Brüder“ vor (20.15 Uhr), Teil 2 stellt fest „So nah, so fremd“.
  • Im „Frühjahr 48“ erfolgte „Die Spaltung Europas“ und der Kalte Krieg begann (Tagesschau 24, 20.15 Uhr).
  • Die Schorfheide ist Thema zweier Sendungen in RBB. Um 20.15 Uhr ist erst der Beitrag „Görings Carinhall“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ zu sehen. Um 21 Uhr folgt „Bilderbuch: Die Schorfheide“.
  • „Die Terracotta-Armee des chinesischen Kaisers Qin gilt als achtes Weltwunder. Weniger bekannt sind die 15 Jahre später entdeckten Figuren des Herrschers Han Jingdi (Han Jing Di), vierter Kaiser der Han-Dynastie. Während die Qin-Figuren allesamt mannshohe Krieger darstellen, sind in der lange verschollenen Grabstätte, dem Mausoleum Han Yang Ling des Kaisers Han Jingdi rund 40.000 kleinere und feiner gearbeitete Tonfiguren gefunden worden. Sie verkörpern nicht nur Krieger sondern auch Tiere, Bürger, adlige und Frauen.“ „Die nackte Terrakotta-Armee“ ist um 21 Uhr auf ARD-alpha zu bestaunen. — Um 21.45 Uhr folgt „Die verschüttete Hochkultur – Tempelstadt Naga“. „Mitten im Sudan legen Münchner Archäologen gerade die Tempelstadt Naga (auch Naqa) frei. Ihre Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, das von 300 vor bis 350 nach Christus bestand – und in Vergessenheit geriet.“

Mittwoch, 20. Februar

  • Die Reihe „Man at Arms“ stellt historische Waffen, ihre Herstellung und ihre Verwendung vor. „Afrikanische Kampfkunst“ ist um 22.10 Uhr auf N-TV zu sehen, „Mongolische Kampfkunst“ folgt um 23.05 Uhr.

Donnerstag, 21. Februar

  • Zu seinem 120. Geburtstag sendet der MDR das Porträt „Erich Kästner – Das andere Ich“. „Erich Kästner verkörpert wie kaum ein anderer deutscher Autor den Typus des unantastbaren Schriftstellers. Generationen von Lesern sind mit ihm aufgewachsen. Mit ‚Emil und die Detektive‘ (1929) revolutioniert er die Kinderbuchliteratur. […] 1933 sieht Kästner in Berlin zu, wie seine Bücher verbrannt werden. Dennoch wandert er nicht aus, veröffentlicht nun unter Pseudonym und im Ausland. […] In der Nachkriegszeit ist Kästner eine moralische Instanz. Doch er kann an seine früheren Erfolg nicht mehr anknüpfen, verstrickt sich in Liebesaffären und bekämpft seinen Frust mit Alkohol. Bis zu seinem Tod 1974 hadert er mit dem Entschluss, nicht ins Exil gegangen zu sein.“

Freitag, 22. Februar

  • Phoenix zeigt alle drei Folgen der Doku-Reihe „Die Osmanen – Geschichte eines Imperiums“. Um 20.15 Uhr geht es los mit der Folge „Europas muslimische Herrscher“. „Im Schatten Süleymans“ folgt um 21 Uhr und am Ende steht „Der Untergang des Reichs“ um 21.45 Uhr.
  • ARD-alpha befindet sich heute Abend „Auf den Spuren großer Entdecker“. „Das 19. Jahrhundert war die Blütezeit der großen Entdecker. Über Jahrzehnte wurde die Erforschung unseres Planeten von diesen unerschrockenen Männern geprägt. Unter ihnen befand sich auch eine Handvoll Schotten, die auf den Kontinenten ihre Spuren hinterlassen haben. Auf Grundlage ihrer Tagebücher, Briefe und Fotografien folgt Presenter Neil Oliver den Fußstapfen von David Livingstone in Afrika, John Muir in Nordamerika, William Speirs Bruce in der Antarktis und Thomas Blake Glover in Japan. Die spannende Dokumentationsreihe zeigt, welch immensen Einfluss das Vermächtnis ihrer ungewöhnlichen Ideen bis heute hat.“ Um 20.15 Uhr folgen wir also „David Livingstone“ nach Afrika. Um 21.05 Uhr geht es um „William Speirs Bruce“, der die Antarktis erforschte. Zwei weitere Folgen sind dann in einer Woche zu sehen.

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