TV-Vorschau 26. Januar – 1. Februar 2019

In der kommenden Woche gibt es eine Vielzahl an Beiträgen aus Anlass des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Samstag, 26. Januar

Sonntag, 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

  • RTL 2 zeigt um 20.15 Uhr den biografischen Spielfilm „Hitler – Aufstieg des Bösen“ (CDN, USA 2003, Regie: Christian Duguay). „Von der Wiener Kunsthochschule abgewiesen und im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet, schließt sich der fanatische Patriot Adolf Hitler der Deutschen Arbeiterpartei an und wird bald darauf zu ihrem Vorsitzenden. Dank seines Redetalentes findet er bald zahlreiche Anhänger – darunter auch sehr Einflussreiche.“
  • Leningrad im Zweiten Weltkrieg steht im Blickpunkt von Tagesschau 24. Um 20.15 Uhr läuft die Doku „Die hungernde Stadt“ und erzählt von dem Leiden der Bevölkerung während der Leningrader Blockade. „Fast zweieinhalb Jahre schließt die Wehrmacht die nordrussische Stadt ein. Über eine Million Menschen sterben. Hitler persönlich hat die Blockade angeordnet: Er will die 2,5 Millionen Einwohner nicht versorgen. Der grausame Hungertod der Leningrader ist wohl Teil des Kalküls. Die Folgen sind furchtbar.“ — Um 21.17 Uhr folgt „Das Wunder von Leningrad“. „August 1942: Inmitten des unfassbaren Leids der Blockade von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht bekommt der Dirigent Karl Eliasberg einen nahezu unmöglichen Auftrag. Er soll mit dem Leningrader Rundfunkorchester Dimitri Schostakowitschs ‚Leningrad Symphonie‘ zur Erstaufführung bringen. Das Konzert wird zum Symbol eines kurzen Triumphes der Kultur über die Barbarei des Krieges.“
  • Hans Rosenthal war einer der beliebtesten Fernsehmoderatoren Deutschlands. Seine Show „Dalli Dalli“ ist unvergessen. Sein Schicksal als Jude während der NS-Herrschaft ist wenig bekannt. In der Doku „Unser Vater Hans Rosenthal“ geht sein Sohn Gerd auf Spurensuche (Phoenix, 20.15 Uhr). — Um 21 Uhr werden „Einsame Helden – Lebensretter in Zeiten des Todes“ gewürdigt. — Um 22.30 Uhr erzählt der Film „Schaut’s net aus dem Fenster“ von der heimlichen Auswanderung vieler Juden nach Palästina, was von den Engländern nicht gerne gesehen war. In den englischen und französischen Besatzungsszonen Österreichs wurde daher die Auswanderung verhindert. Es gab nur ein „Schlupfloch“: Krimmler Tauernpass nach Italien. — Um 23.15 Uhr kommt schließlich ein Zeitzeuge noch einmal zu Wort, der im Dezember verstorben ist: „Jahrhundertzeugen: Noah Klieger – Eine Graphic-Novel-Erzählung“.
  • Der Film „Nebel im August“ (BRD, AUT 2016, Regie: Kai Wessel) nach Motiven des gleichnamigen Romans von Robert Domes erzählt von dem 13jährigen Ernst Lossa, der sich gegen das Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten zu wehren versucht (ZDF, 22 Uhr). — Um 23.55 Uhr folgt der ZDF-History-Beitrag „Ein deutscher Held: Fredy Hirsch und die Kinder des Holocaust“.
  • Um 22.20 Uhr kommen im MDR „Zeugen des Holocaust“ zu Wort. Die Generation der Zeitzeugen stirbt aus und es ist wichtig aufzuzeichnen, was sie zu sagen haben. — Anschließend zeigt der Sender ebenfalls den Historienfilm „Meine Tochter Anne Frank“ (BRD 2014, Regie: Raymond Ley) (23.10 Uhr). — Den Abschluss des Themenabends bildet der Spielfilm „Die verlorene Zeit“ (BRD 2011, Regie: Anna Justice) um 0.30 Uhr. „1976, New York: ‚Die Erinnerung kommt nie als Ganzes. Sie ist von Anfang an zerrissen‘, schreibt Hannah Levine in ihr Tagebuch. Inspiriert von wahren Ereignissen erzählt ‚Die verlorene Zeit‘ von einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte zweier zerrissener Schicksale, die ihren Anfang 1944 in Polen nimmt.“
  • Auch RBB würdigt den Holocaust-Gedenktag mit dem Film „Todeszug in die Freiheit“ (22.20 Uhr) und lässt um 23.05 Uhr den Dokumentarfilm „Das Wunder von Leningrad“ folgen.
  • Georg Elser war ein Attentäter, dessen Versuch Hitler im Müncher Bürgerbräukeller im November 1939 zu töten, scheiterte. Lange in Vergessenheit geraten, erinnert man sich heute wieder an den mutigen Versuch eines Einzelgängers: „Elser“ (BRD 2018, Regie: Oliver Hirschbiegel) um 23.20 Uhr im SWR.

Montag, 28. Januar

  • Phoenix stellt in einer zweiteiligen Doku „Angkor Wat – Kambodschas vergessene Stadt“ vor. „Der Aufstieg“ ist Gegenstand des ersten Teils um 20.15 Uhr, „Der Untergang“ folgt um 21 Uhr.
  • Der Film „Nackt unter Wölfen“ (BRD 2015, Regie: Philipp Kadelbach) nach dem gleichnamigen Buch von Bruno Apitz erzählt vom Leben im KZ Buchenwald kurz vor dessen Befreiung und läuft im MDR um 23.05 Uhr.
  • Im NDR läuft der vierte und letzte Teil der Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ mit dem Titel „Die Überlebenden“ um 23.15 Uhr.

Dienstag, 29. Januar

  • Der letzte Teil der Reihe „Zurück an die Arbeit – Janna schuftet sich durch die Jahrhunderte“ ist um 20.15 Uhr im RBB zu sehen.
  • Die Doku „Das Jahrhundertwrack“ erzählt um 20.15 Uhr auf Phoenix von einem Sensationsfund in der Ostsee, eines der größten Kriegsschiffe des 16. Jahrhunderts: das schwedische Kommandoboot „Mars“. — Thematisch passend geht es um 21 Uhr weiter mit dem Beitrag „Blackbeards Schiff“ aus der Reihe „Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums“.
  • Arte zeigt zwei weitere Beiträge der Reihe „Wahre Geschichte“. Um 20.15 Uhr „Hiroshima. Stalins Niederlage“. „In den Geschichtsbüchern wird die Tragödie von Hiroshima und Nagasaki als einziger Grund für die Kapitulation Japans präsentiert. Diese Aussage verschleiert die wichtige Rolle der Roten Armee bei der Beendigung des Zweiten Weltkriegs. […] Die Legende der Wunderwaffe, die einen endlosen Krieg auf einen Schlag beendete, hält sich dennoch hartnäckig. Grund dafür ist, dass sie den Amerikanern als Rechtfertigung für die Unterordnung Japans unter die USA diente. Sie erlaubte es, den sowjetischen Anteil am Sieg aus der Erinnerung zu tilgen.“ — Um 21.05 Uhr folgt „Mao. Vermeintlicher Vater des modernen China“. „Mao hatte gelobt, sein Land zu modernisieren und zu einer Großmacht zu machen. Umgesetzt hat dieses Versprechen Deng Xiaoping.“
  • Der MDR erinnert um 21 Uhr an „Sachsenburg – das vergessene KZ“. „Idyllisch am kleinen Fluss Zschopau gelegen, steht in Sachsenburg bei Chemnitz ein monumentaler Fabrikkomplex: Die alte Baumwollspinnerei war ab 1933 ein frühes Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Hier wurden tausende Häftlinge inhaftiert und gefoltert, einige ermordet. Und zahlreiche alte Film- und Fotodokumente belegen: Sachsenburg war eine wichtige Station auf dem Weg zu den späteren großen NS-Lagern wie Buchenwald.“ — Um 22.05 Uhr blickt der Beitrag „Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR“ auf ein wenig beachtetes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Mittwoch, 30. Januar

Donnerstag, 31. Januar

  • Deutschland hatte auch eine, allerdings recht kurze, koloniale Vergangenheit. Und nicht nur in Afrika, sondern auch im Pazifik. „Der Bismarck-Archipel – Tropisches Paradies mit deutscher Vergangenheit“ gehört dazu. Der NDR berichtet um 21 Uhr darüber.
  • „Der Kanzlerbungalow“, verborgen zwischen Bäumen im Bonner Regierungsviertel: „ein Ort, wo sich die Kanzler von Ludwig Erhard bis Helmut Kohl zu vertraulichen Gesprächen trafen, abseits von den Augen der Öffentlichkeit; wo Krisenstäbe tagten und sich Staatsgäste von Leonid Breschnew bis Michail Gorbatschow auf dem Sofa niederließen. Das Wohnzimmer der Mächtigen.“ (HR, 23.15 Uhr, aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“).

Freitag, 1. Februar

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