TV-Vorschau 19. – 25. Januar 2019

Weiter geht es mit der Serie „Holocaust“, diversen Beiträgen zum Holocaustgedenktag, aber auch Archäologie gibt es in der kommenden Woche. Viel Spaß beim Suchen!

Samstag, 19. Januar

  • N-TV zeigt wieder vier Beiträge der Reihe „Giganten der Geschichte“: Um 20.15 Uhr „Geheimnis der Felsentempel“, um 21.05 Uhr „Monument aus der Steinzeit“ gefolgt vom „Palace of Westminster“ um 22.05 Uhr und beendet von „Schottlands Schicksalsburg“ Stirling Castle um 23.05 Uhr. — Um 0.10 Uhr schließt sich die Doku „Super-Festungen – Verteidigung im Mittelalter“ an.
  • Das Ende des Ersten Weltkriegs bildete der Versailler Vertrag, der zugleich eine wesentliche Ursache für die verhängnisvolle Entwicklung der folgenden 20 Jahre bedeutete. Die Doku „Versailles 1919, ein Vertrag und kein Frieden“ dazu läuft um 20.15 Uhr auf Phoenix. — „Drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs steht Europa wieder an einer historischen Schwelle. Wird der Kontinent endlich dauerhaft Frieden finden? Aus einstigen Alliierten wurden nach 1945 wieder Feinde. Ein Eiserner Vorhang trennt Ost und West, Kommunismus und Kapitalismus. Das Frühjahr 48 bringt entscheidende Wendepunkte.“ „Frühjahr ’48 – Die Spaltung Europas“ (21.45 Uhr). — Um 23.15 Uhr läuft die Wiederholung von ZDF-History „Damenwahl! Frauen im Kampf um die Stimme“.

Sonntag, 20. Januar

  • Heute beschränken sich die Geschichtsbeiträge auf den Sender N-TV: um 20.15 Uhr geht es in der Reihe „Mega-Projekte der Nazis“ um „Die Wolfsschanze“ und um 21.05 Uhr um „Hitlers Kriegsschiffe“. — „Churchills geheimes Waffen-Labor“ ist um 22.10 Uhr Thema, um 23.10 Uhr „Hitlers Jurassic Park“. — Um 0.10 Uhr folgt schließlich noch der Beitrag „Genie im Wahnsinn – Erfinder unterm Hakenkreuz“.

Montag, 21. Januar

Dienstag, 22. Januar

  • Der zweite Teil der Serie „Zurück an die Arbeit – Janna schuftet sich durch die Jahrhunderte“ läuft um 20.15 Uhr auf RBB. „Wie ernährte sich ein Lumpensammler? Warum war der Brauer früher ein Frauenschwarm? Weshalb holten sich die Slawen vor 1000 Jahren beim Backen einen Tennisarm? Und wieso hießen Kaffeekränzchen früher Bierkränzchen? rbb-Moderatorin Janna Falkenstein taucht in die Vergangenheit ab und geht auf eine schweißtreibende Zeitreise in Berlin und Brandenburg.“
  • Die Reihe „Wahre Geschichte“ behandelt um 20.15 Uhr „Adolf Hitler, ‚Größter Feldherr aller Zeiten?‘“. „23. November 1939. Über Europa braut sich die Katastrophe zusammen. Nach der Eroberung des Sudetenlandes, der Tschechoslowakei und Polens beschließt Hitler den baldigen Angriff auf Frankreich und Großbritannien. Seine Generäle halten das Unterfangen für viel zu riskant, doch der ‚Fu¨hrer‘ setzt sich durch. Er vertraut seiner Intuition mehr als ihrer Militärerfahrung. […] Die erste Folge der Dokumentationsreihe zeigt, dass Hitler zweifelsohne ein Militärführer war, dessen Hochmut und verhängnisvolle Ideologie ihn jedoch verblendeten. Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges erwies sich der selbsternannte Stratege als ein Amateur, dessen Irrtümer Deutschland in die Katastrophe führten.“ — Um 21.05 Uhr folgt der zweite Teil der Reihe mit dem Titel „Marshallplan. Die USA retten sich selbst“. „Allgemein herrscht die Auffassung, der Marshallplan habe Europa aus dem kriegsbedingten Chaos und Elend befreit. Das stimmt teilweise, trug das Wirtschaftsprogramm doch zur materiellen und moralischen Wiederherstellung des alten Kontinents nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Doch die scheinbare Hilfe erwies sich im Kalten Krieg als gefährliche Waffe des amerikanischen Imperialismus.“
  • „Die moderne Konsumgesellschaft nimmt im 19. Jahrhundert mit einem Pariser Kaufhaus Gestalt an. Aristide Boucicaut (1810–1877) gilt als Erfinder des Warenhauses. Das Geschäft “Bon Marché”, 1838 eröffnet, findet schon bald Nachahmer.“ „Wünsche werden wahr – Die Entstehung des Kaufhauses“ um 22.25 Uhr auf 3sat.
  • Die ARD zeigt die Doku „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ um 22.45 Uhr. „Es ist eine der bemerkenswertesten und bislang unerzählten Geschichten des Holocaust: Der junge couragierte Historiker Emanuel Ringelblum initiierte und leitete im Warschauer Ghetto ein Untergrundarchiv. Dort wurden Tagebücher und Fotos, NS-Verordnungen und jiddische Poesie gesammelte und vergraben, um der Nachwelt ein authentisches Zeugnis zu geben vom Leben im Ghetto und den Verbrechen der NS-Besatzer. Seit 1999 ist das Ghettoarchiv Weltdokumentenerbe der UNESCO.“

Mittwoch, 23. Januar

  • 3sat widmet den TV-Abend dem „Holocaustgedenktag“, der anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar begangen wird. Der „Todeszug in die Freiheit“ war ein KZ-Transport im Frühjahr 1945. Die Gefangenen sollten vom KZ-Außenlager Leitmeritz zum KZ Mauthausen gebracht werden. Auf tschechischem Gebiet unternimmt die „Bevölkerung alles, um so viele Menschen wie möglich aus den Todestransporten zu befreien oder sie durch Versorgung mit Nahrung und Medikamenten zu retten.“ (20.15 Uhr; auch Freitag auf ARD-alpha) — Um 21 Uhr erinnert die Doku „Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit“ an Leben und Wirken von Beate und Serge Klarsfeld. — „Bundesrepublik, 1958: Ein junger Staatsanwalt wird auf den Fall eines ehemaligen KZ-Häftlings aufmerksam, der einen Aufseher anzeigen möchte. Doch keiner will sich mit dem Fall befassen. – Filmisch aufgearbeitete Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, die 1963 begannen.“ „Im Labyrinth des Schweigens“ (BRD 2014, Regie: Giulio Ricciarelli). — Schließlich ehrt der Film „Mörder unter uns – Fritz Bauers einsamer Kampf“ an die Person Fritz Bauer, der entscheidend zur deutschen Aufarbeitung des NS-Unrechts beigetragen hat (23.35 Uhr).
  • Im SWR läuft um 22 Uhr der dritte Teil der Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss 1942 – 1944“. „Karl Weiss wird im KZ gefoltert, ein Teil der Familie nimmt am Aufstand im Warschauer Ghetto teil. Erik Dorf ist am Massenmord in den Gaskammern beteiligt.“
  • „Konzentrationslager Buchenwald, März 1945: Bei seiner Ankunft im KZ trägt der Pole Jankowski einen Koffer bei sich, den er wie seinen Augapfel hütet. Die beiden Funktionshäftlinge Pippig und Höfel staunen, als sie in dem Koffer ein verstörtes dreijähriges jüdisches Waisenkind entdecken – dessen Entdeckung durch die SS wäre für das kleine Kind das sichere Todesurteil. Als sich die geheime kommunistische Untergrundorganisation des KZ Buchenwalds, die einen bewaffneten Aufstand im Lager bereits von langer Hand plant, des kleinen Jungen annimmt, droht die Organisation und ihr Plan von den Nazis entdeckt zu werden.“ „Nackt unter Wölfen“ (BRD 2015, Regie: Philipp Kadelbach) ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Bruno Apitz aus dem Jahr 1958. 2012 erschien eine Neuauflage des Romans im Aufbau Verlag mit einem ausführlichen Nachwort und zusätzlichen Dokumenten, die die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Romans neu und historisch kritisch bewerten (BR, 22.45 Uhr). — Um 0.45 Uhr folgt „Wunderkinder“ (BRD 2011, Regie: Marcus O. Rosenmüller), ein Drama in Gedenken an alle von Nazis ermordeten jüdischen Kinder.

Donnerstag, 24. Januar

Freitag, 25. Januar

  • „Der Film „Todeszug in die Freiheit“ erzählt die einzigartige Geschichte eines KZ-Transports in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945 vom KZ-Außenlager Leitmeritz, dem größten Außenlager des KZ Flossenbürg, in Richtung des KZ Mauthausen, dem größten deutschen Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs. Unter deutscher Besatzung lief die Route für den Transport durch das damalige Protektorat Böhmen und Mähren.“ (ARD-alpha, 20.15 Uhr). — Um 21 Uhr folgt eine Reportage über den Besuch von 70 Holocaust-Überlebenden in Wien. „‚Shalom! Hier bin ich geboren…‘ – Holocaust-Überlebende zu Besuch in Wien“ (21 Uhr).
  • Der WDR schaut um 20.15 Uhr zurück auf die späten 70er Jahre, als die „Neue Deutsche Welle“ die Radios eroberte und die Grünen den Bundestag: „Die neue Welle – Von der NDW bis zu den Grünen 1979“.

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