TV-Vorschau 28. Oktober – 3. November 2017

Die kommende Woche ist, was Geschichtssendungen anbelangt, natürlich überstrahlt vom 500. Reformationstag. Die Sender wiederholen nicht nur die vielen Dokus, die in den letzten Monaten bereits liefen, ab und zu ist auch etwas Neues dabei. Neben Dokus gibt es natürlich auch diverse Historienfilme zu der Thematik. Weiter geht die „Europa-Saga“, die die Geschichte unseres Kontinents zu fassen versucht, und manche Blicke auf die Oktoberrevolution finden auch noch statt, u. a. aus Sicht der Künstler jener Zeit.

Samstag, 28. Oktober

  • „Die Ermordung des Zaren Nikolaus II. und seiner Familie im Juli 1918 bedeutete das Ende der Zarenherrschaft in Russland und einen Triumph für die bolschewistische Revolution. Pierre Gillard, Sohn eines Schweizer Weinbauern war bis zuletzt Hauslehrer der Romanows und erlebte die geschichtsträchtigen Tage hautnah mit. Ein Bericht aus dem Tagebuch.“ „Der Untergang der Romanows: Testat des Tutors Pierre Gilliard“ (Arte, 20.15 Uhr). — Um 21.40 Uhr folgt die Doku „Glanz und Elend deutscher Zarinnen“ über die Geschichte der deutschstämmigen Frauen auf dem Zarenthron. — „Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Oktoberrevolution unternimmt der französische Reiseschriftsteller Sylvain Tesson eine Expedition der besonderen Art: Er überquert das Pamir-Gebirge Tadschikistans, wo die Namen der Gipfel noch an vergangene Zeiten erinnern. Diese Namen dienen als roter Faden der Reise über abgelegene Hochebenen, wo Geschichte wieder lebendig wird. […] Die fesselnde Dokumentation „‚Weißer Oktober‘“ folgt dem ungewöhnlichen Abenteuer, bei dem sich die Vergangenheitsbearbeitung mit Entdeckerlust und dem zeitgenössischen Werk des Reiseschriftstellers Tesson vermischt, der die Welt stets mit ganz besonderen Augen betrachtet.“ (22.35 Uhr).
  • Das Historiendrama „Katharina Luther“ (BRD 2017, Regie: Julia von Heinz), das die Reformation aus der Sicht der ehemaligen Nonne und dann Ehefrau Martin Luthers schildert, läuft im SWR um 20.15 Uhr (auch im BR am Dienstag).
  • Zum 150. Geburtstag von Marie Curie sendet ARD-alpha die vierteilige Doku „Marie Curie“, die zusammen mit ihrem Ehemann die Radioaktivität entdeckte. Teil 1 „Das Geheimnis der Radioaktivität“ um 21 Uhr, Teil 2 „Polonium, Polen und die Welt“ um 21.30 Uhr.
  • Um 21.10 Uhr berichtet N-TV aus der Reihe „Giganten der Geschichte“ über „Die Chinesische Mauer“. — Es folgen Beiträge der Reihe „Aufstand der Barbaren“ über „Hannibal“ (22.05 Uhr) und „Viriathus“ (23.05 Uhr), beide große militärische Gegner des Römischen Reiches, deren Kriege und Aufstände letztlich blutig niedergeschlagen wurden. — Um 0.05 Uhr ist noch eine Doku über „Das Handbuch der Hexenjagd“, den „Hexenhammer“ zu sehen.

Sonntag, 29. Oktober

  • Die Terra X-Reihe „Die Europa-Saga“ geht im ZDF um 19.30 Uhr weiter mit der zweiten Folge „Woran wir glauben – was wir denken“. „Europa, das ist das ‚christliche Abendland‘ – dieses Selbstverständnis hat sich seit dem Mittelalter über die Jahrhunderte verfestigt. Doch ganz so eindeutig ist die Sache nicht.“ — Um Mitternacht informiert ZDF-History über die „Oktoberrevolution – Der Umsturz, der die Welt veränderte“. „Kaum ein Ereignis hat die Weltgeschichte so umgewandelt wie die russische Oktoberrevolution vor 100 Jahren. Vor allem drei Männer nutzten 1917 die Gunst der Stunde: Lenin, Trotzki und Stalin.“
  • „Giganten der Geschichte“ sind zum Beispiel der „Palace of Westminster“ oder „Die Maya-Pyramide“, die auf N-TV um 20.15 Uhr bzw. 21.05 Uhr vorgestellt werden. — Der „Aufstand der Barbaren“ geht um 22.05 Uhr mit „Spartakus“ und um 23.05 Uhr mit „Arminius“ weiter. — Um 0.10 Uhr folgt noch eine biografische Doku über „Heinrich VIII. – Tyrann der Tudors“.
  • Auf Phoenix erzählt die Doku „Die letzte Truppe und der Fall der Mauer“ um 20.15 Uhr von der schicksalhaften Nacht des 9. November 1989. — Ein eher unbekanntes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte sind die Westarbeiter in der DDR. Der Film „Bau auf!“ erzählt um 21 Uhr von ihnen. — „Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchteten mehr als 200-tausend Juden zwischen 1945 und 1948 Richtung Palästina. Österreich war ein wichtiges Transitland für diesen Exodus und Salzburg die Drehscheibe. Tausende Flüchtlinge mussten nachts ohne richtige Ausrüstung, oft mit Kleinkindern oder schwanger, ins hochalpine Gelände. Sie gingen über den Krimmler Tauernpass nach Italien und weiter dem gelobten Land entgegen. Denn die Engländer, damals Besatzungsmacht in Palästina, wollten den jüdischen Zuzug verhindern und schnitten in ihren österreichischen Besatzungszonen Osttirol und Kärnten alle Fluchtmöglichkeiten ab. Auch die Franzosen verweigerten die Durchreise durch Nordtirol. Als einziges Schlupfloch blieben den verzweifelten Menschen, die gerade erst dem Holocaust entronnen waren, die Krimmler Tauern, wo die amerikanische Besatzungszone Österreichs an Italien grenzte.“ Die Doku „Mein Ausland: ‚Schaut’s net aus dem Fenster‘ – 70 Jahre Krimmler Judenflucht nach Palästina“ erzählt diese Geschichte.
  • Auf ARD-alpha folgen die letzten beiden Teile der Serie über „Marie Curie“. Um 23.15 Uhr Teil 3 „Frau, Mutter, Forscherin“ und um 23.45 Uhr „Im Einsatz für Frankreich“.
  • Eine der vielen Facetten der Reformation ist ihr Liedgut. Luther selbst war nicht nur Theologe, Kirchenkämpfer und Bibelübersetzer, sondern auch Lieddichter und Komponist. Seine Werke sind so erfolgreich, dass sie heute z. T. selbst im katholischen Gesangbuch vertreten sind. „Ist von Martin Luther die Rede, dann denkt man an den Thesenanschlag und seinen Kampf gegen das Papsttum. Kaum jemandem ist bewusst, dass Luther einer der erfolgreichsten Liedkomponisten Deutschlands ist, der 38 Lieder nicht nur gedichtet, sondern auch komponiert hat. Ben Becker begibt sich in die Welt des Reformators und sucht nach den Quellen von Luthers Liedern.“ „Luthers Lieder“, Arte, 23.35 Uhr.

Montag, 30. Oktober

  • N-TV macht heute weiter mit den „Giganten der Geschichte“. Um 20.15 Uhr ist es „Die Akropolis“, um 21.05 Uhr „Die Pyramiden Ägyptens“. — Der „Aufstand der Barbaren“ führt um 22.10 Uhr ins römische Britannien zu der keltischen Anführerin „Boudicca“ und um 23.05 Uhr steht der Gote „Fritigern“ im Blickpunkt.
  • Das große Reformationsjubiläum steht vor der Tür. Das ZDF würdigt das Ereignis und seinen Protagonisten Martin Luther mit dem Historiendrama „Zwischen Himmel und Hölle“ (BRD/CZ 2017, Regie: Uwe Janson). „Martin Luther schlägt vor 500 Jahren seine 95 Thesen an und stellt damit die Welt auf den Kopf. Geht es Luther um eine Reform der Kirche, will Thomas Müntzer bald die ganze Welt gerechter machen. Was ist der richtige Weg: Reformation oder Revolution?“
  • Am Vorabend des großen Reformationsfestes sendet ARD-alpha um 21 Uhr die Doku „Luthers Netzwerk – Auf den Spuren unbekannter Reformatoren in Bayern“, denn: „Martin Luther war nicht allein. Für ‚seine‘ Reformation gibt es Vorkämpfer, Wegbegleiter, Gefolgsleute und Konkurrenten.“
  • „AMIGA – der Sound der DDR“ lautet der Titel der musikgeschichtlichen Doku um 20.15 Uhr im MDR. „Das legendäre Plattenlabel feiert nicht nur 70. Geburtstag, sondern steht auch für eine turbulente Erfolgsgeschichte in Ost und West, die musikalisch wie wirtschaftlich seinesgleichen sucht. Die Plattenfirma ist Heimat einer eigenen Richtung, dem Ostrock. City, Puhdys, Karat oder Silly wurden zum Sound der DDR, den AMIGA schon damals erfolgreich in den Westen exportierte. Den wohl größten Coup landete das Label mit Karats ‚Der Blaue Plane‘. […] Die Dokumentation ist ein abendfüllendes Zeugnis der populären zeitgenössischen Musikgeschichte der DDR. Sie erzählt Anekdoten hinter den Alben, von Lizenzplatten, deren Auflagen heimlich erhöht worden und spiegelt ein Lebensgefühl wieder, welches AMIGA in Ost und West vermittelte.“

Dienstag, 31. Oktober – Reformationstag

  • N-TV startet den Abend mit der Doku „Martin Luther – Revolutionär der Kirche“ um 20.15 Uhr. — Ein weiterer Beitrag der Reihe „Giganten der Geschichte“ behandelt um 21.05 Uhr den „Kölner Dom“. — Der „Aufstand der Barbaren“ geht weiter, um 23.05 Uhr mit „Alarich“ und um 23.05 Uhr mit „Attila und Geiserich“.
  • Im ZDF erzählt „Das Luther-Tribunal – Zehn Tage im April“ (BRD 2017, Regie: Christian Twente), was sich in Worms im April 1521 ereignete. Martin Luther sollte vor Kaiser und Reich seine Lehren widerrufen (20.15 Uhr). — Um 1.25 Uhr zeigt der Sender die Doku „God’s Cloud: Martin Luther – Wegbereiter der Moderne“. „Martin Luther ist ein Mann, der Geschichte schrieb. Seine Rede auf dem Wormser Reichstag 1521 zeichnet ihn als einen Menschen aus, der sich allein seinem Gewissen verpflichtet sah. […] Der Film veranschaulicht den Entwicklungsprozess Martin Luthers und geht der Frage nach, welche Erkenntnisse ausschlaggebend für ihn waren, solch einen entscheidenden historischen Schritt zu gehen.“
  • „Katharina Luther“ (BRD 2017, Regie: Julia von Heinz) um 20.15 Uhr im BR. — Die passende Doku folgt um 22.15 Uhr: „Luther und die Frauen“. — Während sich zum Reformationsfest alle Augen auf Luther und die Ereignisse rund um den Thesenanschlag 1517 und den Wormser Reichstag von 1521 richten, schaut der Film „Eine Welt zerbricht – Der Augsburger Reichstag 1530 und die Folgen“ zehn Jahre weiter voraus, denn: „Im Augsburg des Sommers 1530 wird Weltgeschichte geschrieben! Presenter Udo Wachtveitl geht auf Spurensuche an die Schauplätze dieses dramatischen Ringens, das die Welt verändert hat. Er deckt die Motive der Akteure auf und zeigt, warum das Doppelspiel Kaiser Karls V. scheitern musste, und warum die protestantischen Fürsten sich letztlich gegen die Einheit der Christenheit entscheiden mussten.“ Eine thematisch im Programm herausstechende Doku!
  • Gestern in ARD-alpha, heute auf Tagesschau 24: „Luthers Netzwerk – Auf den Spuren unbekannter Reformatoren in Bayern“ (20,15 Uhr) und um 21.02 Uhr „Luther und die Frauen“ (eine gute Stunde später auch im BR).
  • Der Dreiteiler „Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“ mit Harald Lesch als Moderator beschäftigt sich auf Phoenix mit Martin Luther und seiner Zeit. Teil 1 „Der Funke“ um 20.15 Uhr, „Die Explosion“ um 21 Uhr und zum Schluss um 21.45 Uhr „Das Feuer“. — Über Luther hinaus weitet sich der Blick um 22.30 Uhr in der Doku „Das Weib soll schweigen – Die Reformatorin Katharina Schütz Zell“, denn „Die Reformation war keine reine Männersache, wie das Beispiel von Katharina Schütz Zell zeigt. Für den versöhnlichen Ton hat sie hart gekämpft und manches Tabu gebrochen.“ — Um 23.15 Uhr folgt der Beitrag „Katharina von Bora – Nonne, Geschäftsfrau, Luthers Weib“. — Der große Reformationstag geht um Mitternacht mit der Doku „Lucas Cranach der Jüngere – Maler, Unternehmer, Politiker“ zu Ende.
  • Arte entzieht sich dem Lutherprogramm der anderen Sender und akzentuiert dagegen „100 Jahre Oktoberrevolution“. Um 20.15 Uhr geht es los mit „Keine Ruhe für Genosse Lenin“. „Er hat Millionen Russen begeistert und seine Gegner erbarmungslos aus dem Weg geräumt. Er hat die Oktoberrevolution angezettelt, gilt als Vater der Sowjetunion und sein Konterfei war in der Sowjetunion allgegenwärtig: Wladimir Iljitsch Lenin. Was bedeutet er seinen Landsleuten im 21. Jahrhundert? Sein politisches Erbe hat Risse bekommen.“ — Um 21.05 Uhr geht es um unbeachtete und vergessene Persönlichkeiten der sowjetischen Geschichte. „Sie stehen zwar an der Seite mächtiger Männer, doch kaum jemand erinnert sich an ihre Namen. Sie werden im Kreml versteckt und erniedrigt. Brechen sie aus, riskieren sie ihr Leben. Am Schicksal der Kremlfrauen spiegeln sich 100 Jahre russischer Geschichte: Revolution und Hoffnung, Angst und Willkür, Freiheit und Unterdrückung.“ „Gefangen im Kreml – Die russischen First Ladies“. — 22 Uhr: „Lenin, Gorki – Momente einer Revolution“. „Im Oktober 1917 kam Lenin an die Macht. Wegbegleiter und ‚Gewissen‘ war sein Freund Maxim Gorki, ein international bekannter Autor. Doch während Gorki von einer ‚menschlichen‘ Revolution träumte, wollte Lenin die ganze Welt umstürzen, um den Kapitalismus abzuschaffen. Vom Zeitpunkt des Zarensturzes bis zum Roten Terror lieferten sich Lenin und Gorki öffentliche Scharmützel.“ — Die Halbinsel Krim ist zur Zeit wieder ein großer geographischer Streitpunkt der Politik. Sie war es in ihrer Geschichte schon oft. Die Doku „Die Geschichte der Krim“ geht um 23.35 Uhr darauf ein. „Seit über drei Jahrtausenden zieht es Menschen aus aller Welt auf die Krim. Ab 1954 war sie Teil der Ukraine, bis im März 2014 ein von der russischen Regierung organisiertes Referendum stattfand. Nun gehört die Halbinsel zu Russland, weltweit spricht man von einer ‚völkerrechtswidrigen Annexion‘. Die Dokumentation blickt zurück auf die bewegte Geschichte der Halbinsel.“
  • 3sat gestaltet den Abend mit Historienfilmen. Zunächst der Klassiker „Der Name der Rose“ (BRD/Italien/Frankreich 1986, Regie: Jean-Jacques Annaud) (20.15 Uhr), dann um 22.20 Uhr und 23.50 Uhr „Die Pilgerin“ (BRD 2014, Regie: Philipp Kadelbach).
  • Fast schon ein Klassiker unter den Luther-Filmen ist „Luther“ (BRD 2003, Regie: Eric Till) mit Joseph Fiennes in der Hauptrolle und dem großen Sir Peter Ustinov als Kurfürst Friedrich der Weise. Zu sehen in der ARD um 23.45 Uhr.

Mittwoch, 1. November – Allerheiligen

  • Die Oktoberrevolution aus der Sicht der Künstler: „1917 – Die Künstler und die Revolution“ (Arte, 21.50 Uhr). „Die Dokumentation der zweifachen Grimme-Preisträgerin Katrin Rothe zeigt das Jahr der russischen Revolution als Legetrickfilm, inspiriert von der Ästhetik jener Zeit. Von der Februarrevolution 1917 bis zur bolschewistischen Machtübernahme schildert der Film die historischen Ereignisse aus der Sicht von Künstlern, die damals bereits weltbekannt sind oder es noch werden sollen.“

Donnerstag, 2. November

  • „Das Weib soll schweigen – Die Reformatorin Katharina Schütz Zell“ lief bereits am Dienstag auf Phoenix, heute um 21 Uhr auf ARD-alpha. — Anschließend folgt der Beitrag „Professor Einstein“ aus der Reihe „Das Einstein-Projekt“ (21.45 Uhr). — „Österreich ist mit seinen barocken Palais und Hochaltären heute wie eine Visitenkarte des Katholizismus. Doch das Werk der Gegenreformation darf nicht darüber hinweg täuschen, dass dieses Land einst mehrheitlich evangelisch gesinnt war, mehr noch, dass nicht viel gefehlt hätte, und das Habsburger Kaiserhaus selbst wäre zum lutherischen Glauben übergetreten.“ alpha-Österreich stellt daher „Österreich – evangelisches Land“ vor.
  • „Am 6. Mai 1945 besetzen Soldaten der 88. US-Armeedivision das Haus der Familie Himmler in Gmund am Tegernsee. Sie finden Hunderte von privaten Briefen, Dokumenten, Tagebüchern und Fotos. Anhand dieses Materials und mit zahlreichen historischen Aufnahmen skizziert der Film „Der Anständige“ das Denken, die Ideale, Pläne und Geheimnisse des SS-Führers und Architekten der Endlösung Heinrich Himmler.“ (HR, 23.15 Uhr).

Freitag, 3. November

  • „Ferdinand Magellan und Sir Francis Drake sind zwei der faszinierendsten Entdeckergestalten der Weltgeschichte. Sie waren beseelt von dem unbändigen Willen, als Erste die Welt zu umsegeln. Die aktuelle zweiteilige Dokumentation zeigt eindrucksvolle Spielszenen und reist an die Originalschauplätze in Spanien, Patagonien und Feuerland, auf die Philippinen und die Gewürzinseln im Indischen Ozean.“ Um 20.15 Uhr stellt die zweiteilige Dokureihe „Griff nach der Weltherrschaft“ zunächst „Ferdinand Magellan“/968450?datum=2017-11-03) vor, um 21.10 Uhr folgt „Sir Francis Drake“/968458?datum=2017-11-03). — Und weil wir schon beim Thema sind, folgt um 22 Uhr die ZDF History-Doku „Pirat! Die großen Freibeuter der Geschichte“. Alles auf Phoenix.
  • Der Reformationstag liegt zwar schon hinter uns, aber der SWR ist noch voll im Thema. Um 21 Uhr läuft aus der Reihe „Geschichte im Südwesten“ der Beitrag „Das Zeitalter der Reformation im Südwesten“. — Im Zeitalter der Glaubenskriege war es gefährlich, sich zum „falschen“ Glauben zu bekennen. So mussten evangelische Christen Bibeln ins katholische Österreich heimlich einführen, sprich „schmuggeln“. „2008 hat die Evangelische Kirche in Österreich den ehemaligen Schmugglerpfad als ‚Weg des Buches‘ eröffnet. Über 600 Kilometer erstreckt er sich von Passau durch das Salzburger Land, die Steiermark und Kärnten bis zur slowenisch-italienischen Grenze.“ Diese Geschichte erzählt der Film „Der Weg des Buches“ um 22.30 Uhr.
  • Die Reihe „Geheimnisvolle Orte“ präsentiert „Das Gefängnis Moabit“ mitten in Berlin (Tagesschau 24, 21.17 Uhr). — Um 23 Uhr folgt noch „Luthers Netzwerk – Auf den Spuren unbekannter Reformatoren in Bayern“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*