TV-Vorschau 2. – 8. September 2017

In der kommenden Woche startet ein neues Magazin zur Berlin-Brandenburgischen Regionalgeschichte. Die Geschichte der Weimarer Republik wird ausführlich untersucht, Albert Schweitzer und Charles Darwin werden porträtiert und Terra X gestattet uns einen Blick in die Bronzezeit. Das und vieles mehr zum Thema Geschichte gibt es in der kommenden Woche im deutschen Fernsehen.

Samstag, 2. September

  • N-TV startet den Fernsehabend mit zwei Folgen der Reihe „Geheimwaffe auf Schienen“. Um 20.15 Uhr „Geheime Operationen“: „Mit der stetigen Verbesserung der Eisenbahnen und ihrem zunehmend strategischen Einsatz, stellten sie in militärischen Auseinandersetzungen eine immer größere Gefahr dar. Die n-tv Dokumentation zeigt, wie Feinde bereits im Osmanischen Reich gegen Züge vorgingen. Auch während des Zweiten Weltkriegs versuchte eine Sondereinsatztruppe des britischen Geheimdienstes, die sich nur mit Schienenverkehr beschäftigte, die Vorhaben ihrer Feinde aufzuhalten.“ Um 21.05 Uhr folgt ein Blick auf „Die Schlacht von Dünkirchen“. „Zwischen 1939 und 1945 erreicht der Zweite Weltkrieg auch die britischen Eisenbahnen. Tausende britischer Soldaten werden 1940 aus dem französischen Dünkirchen vor den deutschen Truppen in Sicherheit gebracht. Die n-tv Dokumentation lässt Augenzeugen zu Wort kommen und zeigt den Ort der Evakuierungen.“ — Um 22.10 Uhr geht es weiter mit Beiträgen der Reihe „Mega-Projekte der Nazis“. Zunächst „Die V1-Rakete“, um 23.10 Uhr folgt „Der Westwall“.
  • ARD-alpha fährt fort mit der Serie „Das bayerische Jahrtausend“ und sendet den Beitrag „19. Jahrhundert: Fürth“ um 20.15 Uhr. — Anschließend folgt der zweite Teil der Reihe „Die Maya – Mythos und Wirklichkeit“ (21 Uhr).
  • Für alle, die es in der letzten Woche verpasst haben: Das Doku-Drama „Vom Traum zum Terror – München ’72“ über den Terroranschlag auf die Olympischen Spiele 1972 in München (Phoenix, 20.15 Uhr). — „Gladiatoren sind die Superstars der Antike. In ZDF-History erwachen die Helden der Arenen zu neuem Leben. Die Sendung erzählt vom Streben nach Ruhm und Abenteuer in der Römerstadt Carnuntum.“ 21.45 Uhr: „Die Stadt der Gladiatoren“.

Sonntag, 3. September

  • Terra X begibt sich wieder um 19.30 Uhr im ZDF auf „Zeitreise“ und begibt sich „Mit dem Archäologen Matthias Wemhoff durch die Welt der Bronzezeit“: „Die Welt im Jahr 1000 vor Christus“. „Um 1000 v. Chr. soll König David Jerusalem erobert und zum religiösen und politischen Mittelpunkt seines Reiches gemacht haben. Heute wird die Ära nach einer neuen Metall-Legierung benannt: die Bronzezeit. Aber gab es tatsächlich überall schon Bronze?“ — „Stalin – Der rote Zar“ – ein Porträt aus der Reihe ZDF-History läuft um 0.05 Uhr.
  • Gestern hatte sich N-TV mit Dünkirchen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt, heute sendet Arte um 20.15 Uhr das Historienspiel „Dünkirchen, 2. Juni 1940“ (FRA 1964, Regie: Henri Verneuil). „Henri Verneuils Kriegsdrama (1964) zeigt die letzten beiden Tage vor der Ausschiffung der Aliierten. Jean-Paul Belmondo als Sergeant Maillat beeindruckt in diesem aufwendig inszenierten Film als ehrlicher und moralisch anständiger Soldat, der selbst im Ausnahmezustand des Krieges versucht, ein reines Gewissen zu bewahren.“
  • Die Doku „Der Deutsche Herbst“ erinnert an das Schleyer-Attentat und die ‚Landshut‘-Entführung mit Einspielern aus der Tagesschau von 1977 (Tagesschau 24, 21.02 Uhr).

Montag, 4. September

  • Auf Phoenix geht es heute Abend um „Deutschlands Herrscher“. Zunächst stehen ab 20.15 Uhr „Die Preußen“ im Mittelpunkt, um 21 Uhr folgen „Die Sachsen“.
  • N-TV berichtet um 22.10 Uhr von der „Geheimwaffe auf See – D-Day“. „Juni 1944: Der Kampf um die Normandie wird bekannt als der Tag der Entscheidung. Die Alliierten marschieren mit ihren Truppen in Nordfrankreich ein, um das Hitler-Regime zu stürzen und Westeuropa zu befreien. Die n-tv Dokumentation zeigt die Geschichte hinter dem D-Day, begleitet die Landungs- und Schlachtschiffe auf ihrer Mission und spricht mit Kriegsveteranen über ihren Einsatz.“
  • Eine der großen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts war Albert Schweitzer, der für sein Wirken in Afrika den Friedensnobelpreis erhielt. Genau wegen seines Engagements für den Frieden galt er im Kalten Krieg aber den USA als verdächtig. Das biografische Drama „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ (BRD, SAF 2009, Regie: Gavin Millar) greift diesen Widerspruch auf. „Regisseur und Drehbuch- Coautor Gavin Millar zeichnet kein strahlendes Heldenporträt, sondern macht auch den Menschen hinter der Ikone sichtbar. Charakterdarsteller Jeroen Krabbé spielt Albert Schweitzer als durchaus ambivalente Gestalt. In weiteren Rollen sind Armin Rhode als Albert Einstein sowie Barbara Hershey und Jeanette Hain zu sehen.“ (MDR, 23.05 Uhr).

Dienstag, 5. September

Mittwoch, 6. September

  • „Die Spur der Ahnen – Geboren im Jugendwerkhof?“ führte um 21.15 Uhr im MDR eine Frau an die Ursprünge ihrer Existenz. Als Kind adoptiert sucht sie ihre leiblichen Eltern und deren Geschichte in den 1960er Jahren in der DDR.
  • Ein längst vergessener Krieg hielt 1973 die Welt in Atem. Die zweiteilige Doku „1973. Jom Kippur. Ein Krieg im Oktober“ erinnert im WDR um 23.25 Uhr und 0.15 Uhr daran. „Am 6. Oktober 1973 starteten Ägypten und Syrien an einem der höchsten jüdischen Feiertage, dem Jom Kippur, einen Überraschungsangriff gegen Israel. Die Streitkräfte rückten auf den Sinai und die Golanhöhen vor. Auf fesselnde Art dokumentiert die zweiteilige Dokumentation mit seltenen Archivaufnahmen und Originalaussagen die Beweggründe, Zweifel und die innersten Überzeugungen jener beiden Staats- und Regierungschefs, die ihre Länder damals in den Krieg führten: Golda Meir und Muhammad Anwar as-Sadat.“

Donnerstag, 7. September

Freitag, 8. September

  • Aus der Reihe „Unser Land in den 70ern“ sendet der WDR um 20.15 Uhr den Beitrag „Als wir unschlagbar waren – 1974“. „Im Sommer 1974 nahm das Leben in unserem Land Fahrt auf. Alles wurde bunter, internationaler, leidenschaftlicher. Die Welt zu Gast in NRW, zur Fußball-WM. Der vierte Film der neuen zehnteiligen Dokumentationsreihe über die 70er Jahre in Nordrhein-Westfalen erzählt von einer Zeit als die Menschen Endspiel-Karten für 15 DM kaufen konnten und dafür eine ganze Nacht Schlange standen, von einem Jahr, in dem wir unschlagbar waren.“
  • Die dreiteilige Serie „Geheimnisse der Weimarer Republik“ erzählt auf Phoenix die Geschichte der ersten deutschen Republik. „Die Weimarer Republik war zweifellos ein Aufbruch in die Moderne, hatte aber zu viele Gegner, die die Uhr wieder in die Vergangenheit zurückstellen wollten. Die Mehrheit der Deutschen war noch nicht reif für eine Demokratie. Viele waren verbohrt in ihren Weltanschauungen. Die autoritäre Kaiserzeit und der Erste Weltkrieg hatten die Männer zu kriegerischen, gewaltsamen Lösungen erzogen. Sie waren nicht fähig zum in der Demokratie üblichen Ausgleich und Kompromiss. Ein Freund-Feind-Denken beherrschte die Köpfe und mündete in Saal- und Straßenschlachten. Ein Gefühl des ständigen Bürgerkriegs und einer ständigen Bedrohung durch den Gegner bedrückte die Menschen. Eine gespaltene Republik.“ Um 20.15 Uhr erfolgt eine „1918-1923: Schwierige Geburt“. Der zweite Teil „1924 – 1929: Schöner Schein“ wirft um 21 Uhr einen Blick auf die vermeintlich goldenen 20er Jahre. Das Ende um 21.45 Uhr ist „1929 – 1933: Der Weg in den Abgrund“.

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