TV-Vorschau 29. Juli – 4. August 2017

Mittelalter-Legenden und deren Rezeption in der Gegenwart, das Leben der Kinder nach dem Krieg in Deutschland und Amerika vor und nach der Entdeckung durch Kolumbus am Ende des 15. Jahrhunderts: das und noch viel mehr gibt es in der kommenden Woche für Geschichtsinteressierte im deutschen Fernsehen. Viel Spaß.

Samstag, 29. Juli

  • Um 20.15 Uhr stellt N-TV „Mein Kampf – Hitlers verstörendes Machwerk“ vor. „Im Jahr 1945 ist Adolf Hitlers Buch ‚Mein Kampf‘ verboten worden, 2016 wurde es dann in einer kritisch kommentierten Neuauflage erneut herausgegeben. Das Werk war in kurzer Zeit ausverkauft und wegen der hohen Nachfrage wurden Exemplare nachgedruckt. Jetzt blickt die n-tv Dokumentation tief in die Geheimnisse der ursprünglichen Ausgabe. Wie und wann ist das Buch geschrieben worden? Arbeitete Hitler wirklich selbst an diesem Buch? Und welches absurde Ziel verfolgte er damit?“ — Um 21.05 Uhr folgen „Gesichter des Bösen – Das System der Nazis“.
  • Arte sendet zwei archäologische Dokus zum Thema „Das Erlöschen von Imperien“. Um 20.15 Uhr geht es um „Das Ende des Pyramidenzeitalters“ in Ägypten. „Viele Probleme der aktuellen Gesellschaften ähneln jenen, die bereits frühere Zivilisationen zu lösen versuchten. Und vielleicht ließe sich durch Vergleiche daraus so manche Lehre ziehen. Wie konnten diese mächtigen Kulturen untergehen? Diese Folge der Reihe stellt die Zivilisation der Alten Ägypter in den Mittelpunkt.“„Das blühende Angkor geht unter“ behandelt die Metropole des Khmer-Imperiums in Kambodscha, die im 15. Jahrhundert unterging. Waren letztlich Klimaschwankungen dafür verantwortlich?
  • Erich Honecker steht im Blickpunkt des Programms von Tagesschau 24. Um 20.15 Uhr wird ausführlich „Honeckers Flucht“ geschildert, „ein Politkrimi, den wohl nur die Realität schreiben kann. Von seinen eigenen Genossen im Herbst 1989 aus dem Amt gejagt, beginnt für den ehemaligen SED-Chef eine dreijährige Odyssee. Im Januar 1990 lässt ihn die DDR-Staatsanwaltschaft verhaften, dann findet er Zuflucht in einem Pfarrhaus in Lobetal. Weitere Stationen seiner Flucht: das sowjetische Militärhospital in Beelitz, Moskau, Berlin-Moabit und schließlich Chile.“ — Das Porträt „Erich Honecker – ein deutscher Politiker“ folgt um 21.02 Uhr.
  • „Das bayerische Jahrtausend“ befindet sich heute um 20.15 Uhr im „14. Jahrhundert: Straubing“ (ARD-alpha), gefolgt von „Die Welt im Krieg – Schauplatz Pazifik (1942 – 1945 / ‚Pacific‘)“ um 21 Uhr.

Sonntag, 30. Juli

  • Der Zweiteiler „100 Jahre Landwirtschaft im Südwesten“ beleuchtet auf Tagesschau 24 die Agrargeschichte Südwestdeutschlands. Um 20.15 Uhr ist es noch „Die Zeit der Handarbeit“ die das Bauernleben prägt, um 21.02 Uhr folgt „Als die Technik aufs Land kam“.
  • Mittelalter-Legenden auf der Spur. Arte beschäftigt sich zunächst um 22.05 Uhr mit „Robin Hood – Vom Outlaw zum Popstar“. „Robin Hood ist ein Popstar. Seit 800 Jahren wird die Legende des Helden aus Nottingham in Balladen, Romanen, Filmen, Comics und Videospielen weitergegeben. Der Film erzählt die faszinierende Geschichte des Gerechtigkeitskämpfers, von den ersten Stummfilmen über das Meisterwerk mit Errol Flynn von 1938 bis zu jüngeren Blockbustern.“ — Um 23 Uhr geht es dann um „Arthur – Die Erfindung eines Königs“. „Die mittelalterliche Detektivgeschichte legt die spannende Suche nach dem wahren König Artus und dem Ort des Heiligen Grals ins Hochmittelalter um 1200. Ein fiktiver Ich-Erzähler, der junge Minnesänger Wolfram, begibt sich vom europäischen Kontinent aus auf eine detektivische Reise nach England, um dort das Urreich des König König Artorius zu suchen.“
  • Ein Porträg von Benito „Mussolini – Ikone des Faschismus“ ist um 22.05 Uhr auf N-TV zu sehen. „Seine Reden begeistern die Massen. Doch hinter dem Mann mit den mitreißenden Worten, steckt ein erbarmungsloser, kaltblütiger Herrscher. Für Adolf Hitler ist Benito Mussolini ein strahlendes Vorbild, eine Ikone des Faschismus. Die n-tv Dokumentation zeigt, wie der italienische Diktator Frauen misshandeln lässt, andere Länder schonungslos zerstört und sein völlig unvorbereitetes Land rücksichtslos in den Krieg führt.“

Montag, 31. Juli

  • „Der Anständige“ ist Heinrich Himmler, dessen Leben in dieser Doku auf Tagesschau 24 um 20.15 Uhr beleuchtet wird.
  • Die zweiteilige Doku „Wir Nachkriegskinder“ beleuchtet auf Phoenix die Nachkriegszeit in Deutschland aus Sicht der Kinder. Um 20.15 Uhr die „Zeit des Aufbruchs“ und um 21 Uhr die „Zeit der Wunder“.

Dienstag, 1. August

  • „Die Munitionsbunker von Zeithain“ haben eine lange Geschichte, die der MDR um 20.45 Uhr aufdeckt. „Bereits im 16. Jahrhundert wurde das Gebiet um Zeithain aufgrund seiner strategisch günstigen Lage an der Elbe militärisch genutzt. August der Starke zelebrierte hier 1730 militärische Präsenz und königliche Pracht in einem Lustlager mit 27.000 Mann. Das vierwöchige Ereignis war damals die größte Truppenschau Europas. Während des Ersten Weltkrieges entstand hier eine Munitionsanstalt mit einem eigenen Bahnanschluss. Die Wehrmacht baute die Anlagen aus und produzierte ab 1939 Waffen in Zeithain. Später mussten auch sowjetische Kriegsgefangene Zwangsarbeit verrichten.“

Mittwoch, 2. August

  • Auf N-TV werden zwei „Geheimakte(n)“ aufgeschlagen. Um 20.15 Uhr „NS-Kriegsverbrecher auf der Flucht“ und 21.05 Uhr „Hitlers Selbstbild“. — Zwei Barbarenaufstände der Antike stehen auf dem Programm. Um 22.10 Uhr „Boudicca“ in Britannien und um 23.05 Uhr „Fritigern“ bei den Goten. — Um 0.10 Uhr kann man sich dann noch über „Super-Festungen – Verteidigung im Mittelalter“ aufklären lassen.
  • „Frankreich 1940. Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht befinden sich jüdische Menschen in Lebensgefahr. Doch drei von vier überleben den Holocaust. Mehr als in anderen von Nazi- Deutschland besetzten Ländern. Und trotz einer französischen Regierung und Polizei, die sich aktiv an der Verfolgung beteiligen. Dieser Film erzählt erstmals von den Umständen ihrer Rettung – und vom zivilen Widerstand der vielen ‚Stillen Retter‘, die dies ermöglicht haben.“ „Stille Retter – Überleben im besetzten Frankreich“, Tagesschau 24, 20.15 Uhr.

Donnerstag, 3. August

Freitag, 4. August

  • „Es ist das Jahr 1491. Amerika ist ein Kontinent mit unendlich scheinenden Ressourcen: 30 Millionen Bisons, endlose Wäldern und fischreiche Flüsse. Doch Amerika ist nicht nur wild und urtümlich. Hier leben viele Millionen Menschen in komplexen gesellschaftlichen Systemen, wenn auch voneinander getrennt, gar isoliert. Sie alle leben von domestizierten Pflanzen und Tieren, die dem Rest der Welt unbekannt sind. Europa im selben Jahr sieht ganz anders aus. Die gleiche Anzahl Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse sind leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen und mit ihnen der Wettbewerb. Europa gerät an seine Grenzen. Am 12. Oktober 1492 landet Kolumbus an der Küste Amerikas.“ Über die Folgen berichtet um 20.15 Uhr auf Phoenix die Doku „1492 – Der Kolumbus-Effekt!“. — Um 21.45 Uhr erzählt die Doku „Entdecker, Gold und Sklaven – Das ehemalige Weltreich Portugal“ die Geschichte dieser Seefahrernation.

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