TV-Vorschau 3. – 9. Juni 2017

Auswanderer nach Amerika im 19. Jahrhundert, Hessens Weltkulturerbe, russische Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg und 50. Jahrestag des Sechstagekriegs sind u. a. Themen in der kommenden Woche.

Samstag, 3. Juni

  • N-TV beginnt den Abend mit zwei Dokus über das Nachkriegsberlin. Um 20.15 Uhr „Berlin Berlin – Die Besatzer“ und um 21.05 Uhr „Berlin Berlin – Die Spione“. — Der zweite Teil des Abends ist dann Josef Stalin gewidmet. Um 22.05 Uhr „Apokalypse Stalin – Der Demon [„sic!“]“, um 23.05 Uhr „Apokalypse Stalin – Die rote Armee“ und um 0.10 Uhr „Apokalypse Stalin – Der Mann aus Stahl“.
  • „Der Traum von der Neuen Welt“ ist Artes Vierteiler über die europäische Auswanderung nach Amerika. „55 Millionen Europäer verließen zwischen 1840 und 1939 ihre Heimat und wagten den Aufbruch und die Reise in die ‚Neue Welt‘. Existentielle Not trieb die meisten, viele aber auch Neugier, Wagemut und Lebensgier. Zu Wort kommen die Auswanderer selbst, die in Briefen, Tagebüchern und Memoiren ihre Motive und ihr Erlebnisse hinterlassen haben.“ Teil 1 „Der Aufbruch“ um 20.15 Uhr; Teil 2 „Die Rekorde“ folgt um 21.05 Uhr.
  • Einblick in die „Russische Geschichte“ gibt die Doku „Die Gagarin-Story“ auf ARD-alpha um 20.15 Uhr. „Es ist der 12. April 1961. Gegen 9.00 Uhr Moskauer Zeit startet das Wostok-1-Raumschiff in Baikonur. In der Spitze des dröhnenden Ungetüms der 27-jährige Juri Gagarin, eingezwängt in eine winzige Kapsel. Er ist der erste Mensch, der die Schwerkraft der Erde überwinden soll. Ein uralter Menschheitstraum scheint wahr geworden. Nach knapp zwei Stunden Flug kehrt Gagarin lebend zur Erde zurück. Eine Weltsensation. Kosmonaut Nr.1 wird zum Welt-Star. Gagarins historischer Flug dauerte 108 Minuten, sein Triumphzug um Erde zieht sich über Monate hin. Der strahlende Gagarin mit der Queen, mit Castro, mit Gina Lolobridgida … Er wird mit Orden und Ehrenzeichen überschüttet wie kein anderer Erdenbürger. Die Inkarnation des Sowjetmenschen, ein makelloser Held, Kommunist ohne Fehl und Tadel. Der Film von Martin Hübner und Jürgen Ast schaut hinter die Kulissen dieser Helden-Inszenierung. Interviews mit Weggefährten geben erstaunliche Einblicke in die Geschichte des Kosmonauten Nr. 1., der Film zeigt in sein Leben mit dem Helden-Kult, seine Zweifel und Ängste, seine Eskapaden und schließlich seinen geheimnisumwitterten Tod.“ — Um 21 Uhr gibt es die nächste Folge der Reihe „Die Welt im Krieg“. „Eine harte Probe (1940 – 1944 / ‚Home Fires: Britain‘)“.
  • „Im Sommer 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, steht der Zerfall des deutsch geprägten, zum russischen Kaiserreich gehörenden Baltikums bevor.“ Der Film „Poll“ (Deutschland, Österreich, Estland 2010, Regie: Chris Kraus) packt diese Zeit in ein Historiendrama (BR, 23.30 Uhr).

Sonntag, 4. Juni – Pfingsten

  • Um 20.15 Uhr wirft der HR einen Blick auf die „Schätze der Menschheit in Hessen – eine Reise zum Welterbe“. „Die Liste der UNESCO-Welterbestätten umfasst über 1.000 Natur – und Kulturdenkmale in 161 Ländern. Deutschland ist derzeit mit 39 Welterbestätten vertreten. Allein sechs davon liegen – zumindest zum Teil – in Hessen: das ‚Obere Mittelrheintal‘, der Limes, die Grube Messel, Kloster Lorsch, der Nationalpark Kellerwald-Edersee und der Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe mit seiner Wasserkunst. Auch beim Weltdokumentenerbe ‚Memories of the world‘ ist Hessen mit fünf Einträgen vertreten – vom Archiv des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen über den Gero-Codex in der Universitäts – und Landesbibliothek Darmstadt bis zum Handexemplar der Grimm’schen Märchen im Brüder Grimm-Museum in Kassel.“
  • Auf 3sat ist der Zweiteiler „Gotthard“ (CH 2016, Regie: Urs Egger) zu sehen, der die Geschichte des Baus des Gotthard-Tunnels im 19. Jahrhundert als Historienfilm aufarbeitet. Teil 1 um 20.15 Uhr, Teil 2 um 21.45 Uhr.
  • „Englands große Königinnen“ sind Thema der Doku der Reihe ZDF-History um 23.30 Uhr. „Sie erfüllen Superlative unter den gekrönten Häuptern, haben ihre Zeit geprägt und Geschichte geschrieben: Elizabeth I., Victoria und Elizabeth II. – Englands große Königinnen.“

Montag, 5. Juni – Pfingstmontag

  • Eisenbahngeschichte(n) auf Phoenix. Um 22.30 Uhr befinden wir uns „Auf den Spuren genialer Forscher und Erfinder” und erfahren alles über den „Sieg der Dampfrakete“. — „Die Geschichte der Deutschen Reichsbahn in West-Berlin” ist ein spannendes Kapitel im Kalten Krieg. „Als der Osten durch den Westen fuhr“ lautet der Titel der Doku um 23.15 Uhr.
  • Alpha Österreich beschäftigt sich noch weiter mit „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ (23 Uhr, ARD-alpha).
  • Das biografische Historiendrama „Ludwig II.“ (BRD 2012, Regie: Peter Sehr, Marie Noëlle) läuft um 23.35 Uhr auf 3sat.

Dienstag, 6. Juni

Heute eine Fehlanzeige.

Mittwoch, 7. Juni

  • Das Schicksal deutscher Kriegsgefanger in der Sowjetunion im und nach dem Zweiten Weltkrieg ist oft thematisiert worden. Deutsche Kriegsgefangene im Russland des Zarenreichs im Ersten Weltkrieg sind ein wenig beachtetes Themenfeld. „Die Spur der Ahnen“ befasst sich anhand einer Familiengeschichte genau damit: „Gefangen in der russischen Eishölle“, MDR, 21.15 Uhr.
  • „Stettin“ gehört zu den „Geheimnisvolle(n) Orte(n)“, die uns heute auf Tagesschau 24 um 23.30 Uhr präsentiert werden. „Nur zehn Kilometer jenseits der deutschen Grenze schaut die polnische Stadt an der Oder auf eine junge Vergangenheit zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die einst flächenmäßig drittgrößte Stadt Deutschlands Polen zugesprochen. Die ehemalige Hauptstadt Pommerns. Fast die gesamte Bevölkerung wird ausgetauscht. Aus Stettin wird Szczecin. Die Dokumentation erzählt unbekannte Kapitel der einst deutschen und heute polnischen Stadt, und auch, wie sich die heutige Generation um eine gute Zusammenarbeit und die gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte bemüht.“

Donnerstag, 8. Juni

Freitag, 9. Juni

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