TV-Vorschau 20. – 26. Mai 2017

In dieser Woche gibt es diverse biografische Dokus, es geht um russische Erinnrungskultur an die Schattenseiten ihrer Geschichte und der Wiederaufbau der bundesdeutschen Städte nach dem Zweiten Weltkrieg aus denkmalpflegerischer Perspektive.

Samstag, 20. Mai

  • Auf N-TV stehen um 20.15 Uhr „Hitler und die Apostel des Bösen“ im Blickpunkt. „Hitler ist für das größte Verbrechen in der Geschichte verantwortlich. Doch ohne Hilfe hätte er seinen teuflischen Plan niemals in die Tat umsetzen können. Mehr als 15 Jahre lang rekrutierte er sorgsam seine ‚Apostel des Bösen‘, die ihm zur Macht verhalfen. Wer waren die Männer in seinem Schatten? Die Dokumentation untersucht bislang unbekannte Aspekte von Hitlers Persönlichkeit und zeigt auf, welchen Einfluss seine Hintermänner hatten.“ — Um 22.05 Uhr stellt sich die Frage nach „Hitlers geheime[„n“] Waffen“. — Um 23.05 Uhr geht der Blick auf die Zeit nach dem Nationalsozialismus: „Deutschland 1945 – Von Frieden keine Spur“. Es geht um Vergeltungsaktionen der Siegermächte an der deutschen Bevölkerung. — Schließlich wirft die Doku „Die Befreier“ um 0.10 Uhr einen Blick auf die Befreiung des KZ Dachau am 29. April 1945.
  • „Unsere Städte nach ’45“ sind Thema einer zweiteiligen Doku auf Tagesschau 24. Um 20.15 Uhr geht es um „Bomben und Bausünden“ un dum 21 Uhr um „Abriss und Protest“. „Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren?“
  • Erinnerungskultur ist nicht nur in Deutschland ein heikles Thema, wenn es um die Verbrechen der eigenen Vergangenheit geht. Auch in Russland ist es eine stete Herausforderung, sich der eigenen Geschichte zu stellen. „Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG, das repressive sowjetische Lagersystem, in dem unter Stalin bis zu 18 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit genötigt wurden?“ Antworten versucht die Doku „Die Macht der Erinnerung – Gedenkorte des Gulag“ um 20.15 Uhr auf ARD-alpha zu finden. — Um 21 Uhr läuft die Folge „Eine harte Nuss (1942 – 1944 / ‚Tough Old Gut: Italy‘)“ der Reihe „Die Welt im Krieg“.

Sonntag, 21. Mai

  • „Manfred von Ardenne“, im Westen wenig, im Osten sehr bekannter Wissenschaftler, der die gesamte deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis zur vereinigten Bundesrepublik erlebt hat. In allen Systemen wirkte und diente er als Forscher und Erfinder. Daher heißt die Doku aus Anlass seines 20. Todestags auch „Manfred von Ardenne – Der wendige Baron“ (22.05 Uhr, ARD-alpha).

Montag, 22. Mai

  • „Sebastian Haffner“ war ein deutscher Publizist, Historiker und Schriftsteller, der sich zeit seines Lebens kritisch mit dem Nationalsozialismus auseinander gesetzte und 1938 nach England ins Exil ging. „Als 25-jähriger Rechtsreferendar erlebte Sebastian Haffner 1933 die Machtübernahme Hitlers in Berlin. Er wurde Zeuge eines dramatischen Umbruchs, der schließlich auch sein Leben aus der Bahn warf. Er schilderte in seinen Erinnerungen innere und äußere Konflikte zwischen ihm und dem NS-Regime. [„…“] Auf Grundlage des posthum erschienenen Bestsellers „‘Geschichte eines Deutschen‘ schildern die Autoren Peter Adler und Gordian Maugg die Machtübernahme Hitlers aus der persönlichen Sicht Sebastian Haffners.“ Zu sehen auf Phoenix um 20.15 Uhr in der Doku „Mein Kampf mit Hitler – Machtergreifung 1933“. — Danach folgt um 21 Uhr der Film „ Verräterkinder – Die Töchter und Söhne des Widerstands“.

Dienstag, 23. Mai

  • Der Zweiteiler „Angkor Wat – Kambodschas vergessene Stadt“ erzählt vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer. „Der Aufstieg“ läuft um 20.15 Uhr, „Der Untergang“ um 21 Uhr auf Phoenix.
  • „Kriegskinder: Mit dem Teddy auf der Flucht“ lautet der Titel der Doku im MDR um 22.05 Uhr. Es ist der letzte Teil der Reihe. „‚Kriegskinder‘ geht dem Schicksal einer ganzen Generation auf den Grund, die bislang kaum über ihre Erlebnisse gesprochen hat. Im Mittelpunkt der Filme stehen ausschließlich die Kriegskinder selbst, also jene, die aus eigenem Erleben darüber erzählen können, was mit und in ihnen geschah. Keine Draufsicht, sondern Innensicht, keine Analyse, sondern Erleben, keine Häppchen-Zitate, sondern Zuhören.“
  • „David Ben Gurion“ gilt als der Gründungsvater des modernen Isarel. Ein kürzlich entdecktes mehrstündiges Interview mit ihm in einem Jerusalemer Archiv entdeckt. Die Doku „Ben Gurions Vermächtnis“ zeigt Ausschnitte aus diesem Zeitdokument um 22.05 Uhr auf Arte.
  • Um 23 Uhr porträtiert alpha-Österreich „Maria Theresia“ (ARD-alpha).

Mittwoch, 24. Mai

Donnerstag, 25. Mai – Christi Himmelfahrt

Freitag, 26. Mai

  • Der Dreiteiler „Russland, mein Schicksal“ ist heute auf Phoenix (wieder) zu sehen. Russische Geschichte am Beispiel dreier Metropolen. Um 20.15 Uhr „Moskau“, „Sankt Petersburg“ folgt um 21 Uhr und „Wolgograd“, das zeitweise Stalingrad hieß, um 21.45 Uhr.

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