TV-Vorschau 13. – 19. Mai 2017

Ein ganzer Thementag zum „Mythos Habsburg“, spezielles Gedenken an Maria Theresia und Stalins Tod, die Anfänge des Freistaats Bayern und die Rige der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten stehen u. a. im Blickpunkt der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß.

Samstag, 13. Mai

  • N-TV sucht um 20.15 Uhr nach „Nazis im Exil – Der Nahe Osten“. „Mit dem Ziel Naher Osten gelingt nach dem Zweiten Weltkrieg vielen führenden Nationalsozialisten die Flucht vor der Justiz. Doch warum suchten sie sich ausgerechnet die arabischen Staaten aus? Und welchen Einfluss hatten Institutionen wie die Kirche in Rom darauf?“ — Um 21.05 Uhr folgt ein Beitrag über „Entscheidende Waffen des 2. Weltkriegs“. Und um 22.05 Uhr und 23.05 Uhr und 0.10 Uhr sind die Teile vier, fünf und sechs der Reihe „Apokalypse – Der Zweite Weltkrieg“ zu sehen.
  • „Stalins Tod“ bedeutete „Das Ende einer Ära“. „Die Dokumentation erzählt sechzig Jahre nach dem Tod des Diktators von einem einzigartigen historischen Umbruch in der Mitte des 20.Jahrhunderts, berichtet von der Erschütterung, der Angst und der Hoffnung, die Menschen damit verbanden. Das Widersprüchliche, das Bizarre und Absurde der damaligen Ereignisse kommen zum Vorschein.“ (20.15 Uhr) — Ebenfalls auf ARD-alpha folgt um 21 Uhr der nächste Beitrag der Reihe „Die Welt im Krieg“, diesmal mit dem Titel „Feuersturm (1939 – 1944 / ‚Whirlwind: Bombing Germany‘)“. — Um 22.30 Uhr erinnert schließlich ein Festakt an „70 Jahre Bayerischer Gewerkschaftsbund“.
  • Arte nimmt Teil am Gedenken an „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ (20.15 Uhr). „Sie war Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen und Mutter von 16 Kindern: Maria Theresia aus dem Hause Habsburg. Anlässlich ihres 300. Geburtstags porträtiert ARTE die einzige Frau auf Habsburgs Thron zwischen dynastischem Pflichtbewusstsein und mütterlicher Liebe.“ — Um 21.05 Uhr erzählt eine Doku von „Glanz und Elend deutscher Zarinnen“. „Zwischen Liebeswahn, Skandalen, Intrigen und Glücksrausch – die Geschichten deutscher Prinzessinnen auf dem russischen Zarenthron wurden von Schicksalsschlägen geprägt. 200 Jahre nach der letzten Kaiserin sucht ihre Nachfahrin Maria in St. Petersburg nach den Spuren dieser deutschen Frauen.“
  • „Deutschlands Herrscher“ kann man um 21.45 Uhr auf Phoenix kennen lernen. „Otto der Große, Karl V., Wilhelm II. – sie sind berühmte Herrscher, die für Wendepunkte der deutschen Geschichte stehen. Was bewegte sie, und wie prägten sie das Schicksal der Deutschen?“

Sonntag, 14. Mai

  • Heute sind Landtagswahlen in NRW, und Phoenix startet sein Abendprogramm mit einem Beitrag über das „Geheimnis Kölner Dom“, ehe dann die Wahlberichterstattung des Senders einsetzt (20.15 Uhr).
  • 3sat veranstaltet heute einen Thementag „Mythos Habsburg“. Es lohnt sich, das gesamte „Tagesprogramm“ durchzustöbern. Abends gibt es dann beispielsweise den Zweiteiler „Kronprinz Rudolf“ (AUT, BRD, ITA 2006, Regie: Robert Dornhelm) um 21.55 Uhr („Der Rebell“) und 23.25 Uhr („Mayerling“) und anschließend um 0.55 Uhr den Historienfilm „Das Attentat – Sarajevo 1914“ (AUT, BRD 2014, Regie: Andreas Prochaska), das bekanntlich zum Auslöser des Ersten Weltkriegs wurde.
  • Bayern ist (neben Sachsen) nicht einfach Bundesland, sondern „Freistaat“. Wie es dazu kam, schildert u. a. die Doku „Schlimmer als das Königreich – Die Anfänge des Freistaates Bayern“ um 22.15 Uhr auf ARD-alpha. Der erste Ministerpräsident Bayerns, Kurt Eisner, wurde ermordert. „Die Autorin des Films hat neben publizierten Quellen auch bislang unbeachtete Augenzeugenberichte aus einem Nachlass gesichtet. Diese stützen die These: Der Erste Ministerpräsident des Freistaats Bayern wurde nicht Opfer eines desillusionierten Einzeltäters sondern einer konterrevolutionären Verschwörung.“
  • Um 0.05 Uhr zeigt ZDF-History“ einen Beitrag über Maria Theresia.

Montag, 15. Mai

  • In der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ geht es heute Abend auf Phoenix um „Hitlers Reichskanzlei“ (20.15 Uhr). „ ‚Wer die Reichskanzlei betritt, muss das Gefühl haben, vor den Herrn der Welt zu treten.‘ Einzig diese Bestimmung hatte für Adolf Hitler sein 1939 fertiggestellter erster ‚Bau des Großdeutschen Reiches‘. Architektur als Inszenierung einer unbarmherzigen, rücksichtslosen Macht. Eine Villa Größenwahn mit endlosen Gängen und riesigen Räumen. Ein Herrscher-Palast, den Hitlers Hofarchitekt Albert Speer seinem ‚Führer‘ maßgeschneidert hatte.“ — Um 21 Uhr steht „Kummersdorf: Kaisers Waffenschmiede, Hitlers Kriegslabor“ im Blickpunkt. „Für das größte Versuchslabor des Krieges in Europa – auf 3000 ha, mitten in den märkischen Wäldern – arbeiteten über 1000 Wissenschaftler und Techniker. In Kummersdorf, 60 Kilometer südlich von Berlins Mitte, wurde alles getestet, was für eine ‚siegreiche Schlacht‘ notwendig schien: von der ‚Dicken Berta‘, der Wunderwaffe des 1. Weltkriegs, über Gasmasken für Hunde bis zur ‚Uranmaschine‘. Vor 140 Jahren begann auf dem ‚Schießplatz Kummersdorf‘ die Illusion, der moderne Krieg sei mit wissenschaftlichem Knowhow effizient, verlustarm und siegreich zu führen.“

Dienstag, 16. Mai

  • RBB führt uns gleich an zwei „Geheimnisvolle Orte“. Um 20.15 Uhr ist es das „Das Kernkraftwerk Rheinsberg“. „Es ist das erste Kernkraftwerk auf deutschem Boden – erbaut inmitten eines brandenburgischen Naturschutzgebietes. Die Dokumentation beschreibt den Bau und den Betrieb des KKW Rheinsberg, sie beleuchtet den Geheimnisvollen Ort Rheinsberg von verschiedenen Seiten, und ist zugleich ein Zeitdokument über die DDR und ihre Fortschrittsgläubigkeit und ihr Streben, besser als die Bundesrepublik zu sein.“„Schloss Liebenberg“ folgt um 21 Uhr. „Der letzte deutsche Kaiser und Reichsmarschall Göring schossen hier ihre Böcke – genauso wie die Genossen Pieck und Ulbricht. In Liebenberg wurden politische Weichen gestellt und deutsche Geschichte geprägt, und doch findet sich der Ort in kaum einem Geschichtsbuch: Schloss Liebenberg.“
  • Die MDR Zeitreise“ beginnt um 21.15 Uhr. — Gefolgt vom zweiten Teil der Doku „Kriegskinder“ „Mit den Bomben kam die Angst“.
  • Die Geschichte des postkolonialen Algeriens ist Thema der Arte-Doku „Algier – Mekka der Revolutionäre (1962–1974). „Nach Erringung der Unabhängigkeit im Jahr 1962 unterstützte Algerien bis Mitte der 1970er Jahre weltweit antikolonialistische und revolutionäre Bestrebungen. Die Staatspräsidenten Ahmed Ben Bella und Houari Boumedienne öffneten Algiers Tore für die, die gegen koloniale Unterdrückung und Rassismus kämpften. Damit wurde Algeriens Hauptstadt zum ‚Mekka der Revolutionäre‘.“ — Im Anschluss um 22.50 Uhr folgt „Benno Ohnesorg – Sein Tod und unser Leben“. „2. Juni 1967, Westberlin: Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg durch den Schuss eines Polizisten markiert nicht nur die Geburtsstunde der Radikalisierung, sondern auch den Ausgangspunkt für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel in Deutschland. Anlässlich des 50. Jahrestages rekapituliert der Dokumentarfilm die Geschehnisse.“
  • Die Doku „Kriegshölle unter Wasser – Amerika schlägt zurück“ berichtet um 22.10 Uhr auf N-TV vom U-Boot-Krieg im Pazifik im Zweiten Weltkrieg.

Mittwoch, 17. Mai

  • „Das Gold der Piraten“ hat die Menschen schon immer fasziniert, denn: „Sie raubten, mordeten und brandschatzten – die berüchtigten Piraten der Karibik. Doch im 19. Jahrhundert ging die Ära der Freibeuter zu Ende. Was besiegelte den plötzlichen Niedergang und wo waren ihre Schätze geblieben?“ Antworten auf diese Frage gibt es um 20.15 Uhr auf Phoenix. — Atlantis ist ein Mythos der Antike, der bis in unsere Tage (mehr oder weniger ernst zu nehmende) Forscher beschäftigt. Einen neuen Anlauf zur Erforschung des Atlantis-Rätsel präsentiert die Doku „Expedition nach Atlantis – Eine Insel geht unter“ um 21 Uhr.
  • In der Reihe „Die Spur der Ahnen“ stellt sich die Frage: „Ein KZ-Aufseher in meiner Familie?“ „Jede Familie hat ihr Geheimnis, und Thomas Czerny hat sich dazu durchgerungen, der dunklen Seite seiner Familie auf den Grund zu gehen. Der 53-Jährige ist Geiger im Orchester des Staatstheaters Cottbus. Seit Jahren beschäftigt ihn die mysteriöse Vergangenheit seines Großonkels mütterlicherseits – Karl Nonnenmacher aus Rostock.“ (MDR, 21.15 Uhr).

Donnerstag, 18. Mai

Freitag, 19. Mai

  • Am vergangenen Sonntag hat NRW gewählt, der WDR erinnert heute um 20.15 Uhr an all die Ministerpräsidenten, die das Land seit seinen Anfängen regierten: „Regenten am Rhein – Unsere Ministerpräsidenten“.

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