TV-Vorschau 10. – 16. September 2016

In der kommenden Fernsehwoche beschäftigen sich gleich zwei Beiträge mit besonderen Kooperationen zwischen der DDR und der BRD, mit Westfirmen, die in der DDR arbeiteten und der DDR-Reichsbahn, die in Westberlin tätig war. Der „Tag des offenen Denkmals“ schlägt sich ebenfalls im Programm wieder und natürlich wird des 11. September 2001 am 15. Jahrestag gebührend gedacht.

Samstag, 10. September

  • 15 Jahre ist es morgen her, dass vier Zivilflugzeuge in den USA entführt und gezielt zum Absturz gebracht wurden. Grund für einige Themensendungen in diesen Tagen. Phoenix beleuchtet in der Doku „Ground Zero“ „Die Tage nach dem Anschlag“. Mit dramatischen Original-Aufnahmen erinnert der Film daran, „wie New Yorker Einsatzkräfte am Schauplatz des Attentats verschüttete Opfer bergen und freiwillige Helfer ihr Leben riskieren, um nach Freunden und Verwandten zu suchen. Ein Einsatz zwischen Chaos, Hoffnung und Verzweiflung.“ (20.15 Uhr).
  • Der Film „Maos letzte Schlacht“ beschäftigt sich um 20.15 Uhr auf ARD-alpha mit der chinesische Kulturrevolution. Heute läuft der erste Teil, der „über die erste Phase der Kulturrevolution in der Volksrepublik China mit den politische Säuberungen durch die so genannten Roten Garden in den Jahren 1966 und 1967“ berichtet. Der zweite folgt in einer Woche. — Um 21 Uhr ist die fünfte Folge der Reihe „Du bist der Fels – Die Geschichte der Päpste“ zu sehen. Thema sind diesmal „Niederlagen und Triumphe“.
  • Den Namen der römischen Stadt am Vesuv, die 79 n. Chr. einem Vulkanausbruch zum Opfer fiel und bis heute ungeahnte archäologische Einblicke in die Welt der Antike gibt, ist weithin bekannt. „Pompeji ist einer der spektakulärsten Ausgrabungsorte der Welt. Er befindet sich im Schatten des Vesuvs, dessen Ausbruch 79 nach Christus dem regen Leben in der römischen Stadt ein grausames Ende bereitete und sie zugleich für die Nachwelt konservierte. Die freigelegten Gebäude und Abdrücke menschlicher Körper sind eine unglaubliche und in ihrer Art einmalige Informationsquelle über das Leben in der Antike. In Begleitung von passionierten Experten und mit Hilfe moderner Techniken zeigt die Dokumentation die jüngsten Entdeckungen, die im Rahmen des Großprojekts Pompeji über die Stadt und die Menschen, die sie vor rund 2.000 Jahren bewohnten, gemacht werden konnten.“ Die Doku „ Pompeji, in Stein verewigt“ ist zu sehen auf Arte um 20.15 Uhr.
  • Ab 21.05 Uhr ist das Programm von N-TV ganz der Erinnerung an den 11. September 2001 gewidmet.

Sonntag, 11. September

  • Der Denkmaltag 2016 oder „Tag des offenen Denkmals“ findet seinen Niederschlag im Programm des RBB. Um 20.15 Uhr begibt man sich unter dem Titel „Alter Stein und neue Liebe“ auf „Denkmal-Tour durch Brandenburg“. „Romantische Herrenhäuser, idyllische Parks und verwunschene Industrie-Anlagen – tausende historische Orte stehen in Brandenburg unter Denkmalschutz. Gepflegt und restauriert werden sie von engagierten Liebhabern. Über ihren außergewöhnlichen Einsatz berichtet die rbb Denkmal-Tour durch Brandenburg zum Tag des offenen Denkmals 2016 aus der Prignitz, der Uckermark, dem Oderbruch und dem Spreewald.“ — Um 21.15 Uhr schließt sich der Beitrag „Potsdamer Paradiese“ an. „Neben den preußischen Königen zog es über Jahrhunderte auch Adelige und das vermögende Bürgertum nach Potsdam. Dabei entstanden an den Ufern der Havel prächtigste Villenanwesen und Parkanlagen. Viele wurden in den vergangenen Jahren aufwändig saniert und werden heute wieder privat bewohnt. Unterwegs auf einem Streifzug durch einige der schönsten historischen Villen und Gärten in Potsdam.“
  • „Die Römer nannten unsere Vorfahren „Barbaren“. Aber was wissen wir sonst noch über diese Germanen? Warum kamen sie eigentlich aus dem Norden hierher? Weil die Sonne über dem Südwesten mehr lacht? Weil der Südwesten schon damals eine wohlhabende Region war?“ „Die Germanen im Südwesten“, SWR, 20.15 Uhr.

Montag, 12. September

  • Auch die K.u.K.-Monarchie hatte einsmals eine Flotte und ihre Helden. Um 23 Uhr lernen wir auf ARD-alpha einen von ihnen kennen. „Der Seeheld des Kaisers: Admiral Tegetthoff “.
  • Der Zweiteiler „Die Flucht“ (BRD 2007, Regie: Kai Wessel) läuft im NDR um 23.15 Uhr („Teil 1“) und 0.45 Uhr („Teil 2“). Thema des Historiendramas ist die Flucht der Bervölkerung in Ostpreußen vor der heranrückenden Front 1944/45.

Dienstag, 13. September

  • N-TV öffnet wieder zwei „Geheimakten“: Um 20.15 Uhr „NS-Kriegsverbrecher auf der Flucht“ und um 21.05 Uhr „Hitlers Selbstbild“. — Um 22.10 Uhr erfahren wir einiges über den Terror der Vergangenheit, der noch nicht islamistisch war: „The Seventies – Taten des Terrors“.
  • Wer hat als erster den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, bestiegen? „George Mallory schrieb 1924, dieser Berg sei ‚mehr Krieg als Abenteuer‘. Kann es sein, dass er und sein Partner Andrew Irvine schon ein Vierteljahrhundert vor dem offiziellen Erstbesteiger Sir Edmund Hillary auf dem Gipfel des Mount Everest gestanden haben?“ Den Versuch einer Antwort gibt um 21 Uhr auf Phoenix die Doku „Tödlicher Wettlauf am Mount Everest“.
  • Ein eher unbekanntes Kapitel DDR-Geschichte sind die Arbeiter aus dem Westen, die im sozialistischen deutschen Staat zeitweise arbeiteten. Die Doku „Bau auf! Westarbeiter in der DDR“ weiß von ihnen zu berichten (MDR, 22.05 Uhr).
  • Dazu passen auch zwei Dokus, die auf RBB zu sehen sind. Um 22.45 Uhr geht es um „Exil DDR“. Denn die DDR war nicht nur ein Land, aus dem Menschen fliehen wollten, sondern auch eines, das Verfolgten Schutz und Sicherheit bot – z. B. vielen Chilenen, die nach dem Sturz der Regierung von Salvador Allende 1973 vor dem Terror des Militärs flohen. — Und um 23.30 Uhr stehen die Geschichten nordkoreanischer Studenten im Blickpunkt, die Anfang der 50er Jahre in die DDR für ein Gaststudium kamen, diese später aber wieder verlassen mussten: „Verliebt, Verlobt, Verloren“.

Mittwoch, 14. September

  • Phoenix wartet heute mit zwei biografischen Beiträgen auf. Um 20.15 Uhr geht es um „Wolfgang Vogel“. Er war „Der DDR-Anwalt mit dem goldenen Mercedes“, der von Seiten der DDR über den Freikauf vieler politischer Gefangener mit der BRD verhandelte. — Um 21 Uhr folgt „Wernher von Braun“ und „Das düstere Geheimnis des Raketenmannes“. Wernher von Braun war Hitlers Mann für die Wunderwaffe V2 und der Vater der amerikanischen Apollo-Mondrakete im Wettlauf um den „Mann im Mond“ im Kalten Krieg. Die Doku stellt die Frage: „Wie tickt ein Mann, der für die Verwirklichung eines Traums, für Erfolg und Anerkennung, buchstäblich über Leichen ging?“
  • Die filmische Biografie „Klimt“ erzählt das Leben des bekannten österreichischen Malers. „Zwischen Paris und Wien hat Klimt ein ebenso ausschweifendes wie faszinierendes Leben geführt, geprägt von künstlerischen Triumphen und gesellschaftlichen Skandalen, erotischen Abenteuern und philosophischen Diskussionen. Er lernte Zeitgenossen wie den Filmpionier Georges Méliès kennen und fand in der Modemacherin Emilie Flöge eine Muse.“ (RBB, 22.45 Uhr).

Donnerstag, 15. September

Freitag, 16. September

  • Im WDR geht die Landesrückschau weiter in die 90er Jahre. „Mit ‚Unser Land‘ werfen der WDR und BROADVIEW TV am 16. September ab 20.15 Uhr einen Blick auf das NRW der 90er Jahre. Das Land hat sich verändert: Bonn hat den Hauptstadtstatus verloren und das Revier wurde doch tatsächlich zum Naherholungsgebiet. Ein neues El Dorado für Medien, Dienstleistung, Energie und Kreativwirtschaft entstand. NRW war voll auf der Höhe der Zeit – nicht nostalgisch, sondern progressiv.“
  • „Als der Osten durch den Westen fuhr“ gab es noch die DDR und Berlin war geteilt. Dennoch gab es eine für Gesamtberlin zuständige Eisenbahngesellschaft. „Die Geschichte der deutschen Reichsbahn in West-Berlin“ ist Thema der Doku auf Tagesschau 24 um 21.17 Uhr.

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