TV-Vorschau 26. März – 1. April 2016

Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche zeigt u. a. Einblicke in die russische Geschichte, diverse Historienfilme und biografische Spielfilme und einem Schwerpunktabend zum deutschen Terrorismus.

Samstag, 26. März

  • N-TV setzt die Reihe „Der Jesus-Code“ mit den Beiträgen „Das Kreuz“ (20.15 Uhr) und „Das Evangelium der Maria“ (21.05 Uhr) fort. — Um 22.05 Uhr und 23.05 Uhr folgt dann die zweiteilige Doku „Super-Bauten: Das alte Ägypten“.
  • Auf RTL 2 läuft um 20.15 Uhr der Historienfilm „Elizabeth“ (GB, IND 1998, Regie: Shekhar Kapur) über Queen Elisabeth I., die Tochter Heinrichs VIII. Die Hauptdarstellerin Cate Blanchett wurde für ihre Rolle für den Oscar nominiert.
  • Phoenix beginnt den Abend mit Sagenforschung. Die zweiteilige Doku „Der Schatz der Nibelungen“ startet um 20.15 Uhr „Auf den Spuren Siegfrieds“ und setzt sich dann um 21 Uhr fort „Auf den Spuren des Goldes“. — Um 22.30 Uhr wird dann der Baumeister des Straßburger Münsters mit dem Film „Die Kathedrale“ geehrt. „Bis ins 19. Jahrhundert war das Straßburger Münster mit seinen 142 Metern das höchste Gebäude Europas. Der 3D-Dokumentarfilm zeigt das spektakuläre Bauwerk des Mittelalters aus einer ganz besonderen Perspektive und erweckt in nachgestellten Szenen seine Erbauer zu neuem Leben.“
  • Der russischen Geschichte wendet sich heute Arte zu. Um 20.15 Uhr geht es um „Die Romanows – Glanz und Untergang des Zarenreichs“. „Vor 400 Jahren kam in Moskau ein Mann aus dem Geschlecht der Romanows auf den russischen Thron: Michail Romanow. Seitdem beeinflussen Machtinstinkt und Machterhalt dieser Familie die Regenten Russlands – von Michael über Peter den Großen, Katharina der Großen, Zar Nikolai bis zu Vladimir Putin. […] Der Dokumentarfilm ‚Die Romanows – Glanz und Untergang des Zarenreichs‘ erzählt diese schillernde, aber auch brutale Geschichte vom ersten Romanow bis zum letzten Zaren Nikolaus II., der während der Oktoberrevolution abdanken musste und zusammen mit seiner Familie im Juli 1918 hingerichtet wurde – und spinnt diesen Faden weiter bis zu den Auswirkungen für das Russland von heute.“ – Um 21.40 Uhr steht dann „Iwan der Schreckliche“ im Blickpunkt. „Iwan IV. trägt seinen Beinamen ‚der Schreckliche‘ zu Unrecht. Er war ein starker Herrscher in einem wilden Land, der erste, der sich Zar nannte. Als Waisenkind misshandelt rächte er sich grausam an seinen früheren Peinigern. In der Dokumentation beurteilen Historiker, Psychiater und ein Polizei-Profiler Iwan aus moderner Sicht. Das Trauma seiner Kindheit wurde er nie los.“

Sonntag, 27. März – Ostern

  • Der zweite Teil der Terra X-Reihe „Rom am Rhein“ handelt um 19.30 Uhr im ZDF von „Blüte und Bedrohung“. „Fast 500 Jahre herrschten die Römer am Rhein. Viele unserer Städte wurden von römischen Kaisern gegründet, nach dem Vorbild Roms. In Städten wie Köln entstand gar eine eigene, römisch-germanische Welt. Mit den römischen Soldaten hielten zum Beispiel Annehmlichkeiten wie Fußbodenheizung, fließendes Wasser, aber auch Wein und frisches Gemüse Einzug. In der dreiteiligen Dokumentation begibt sich Autor Christian Feyerabend mit dem Archäologen Matthias Wemhoff auf Spurensuche.“
  • Es ist Ostern. Christen bekennen, Jesus, der von den Römern hingerichtet worden ist, ist von den Toten auferstanden. Auf Phoenix gibt Petra Gerster einen Faktencheck: „Strafsache Jesus“ (20.15 Uhr). — Um 21 Uhr geht es um die Rolle der Frauen in der frühen Kirche: „Jesus und die verschwundenen Frauen – Vergessene Säulen des Christentums“.
  • Der BR führt seine Zuschauer zunächst mit dem ersten Teil des Zweiteilers „Der Medicus“ (BRD 2013, Regie: Philipp Stölzl) um 20.15 Uhr ins mittelalterliche England. Mehr Infos zum Film gibt es „hier“. – Anschließend folgt der Zweiteiler „Augustinus“ (ITA, BRD, POL 2009, Regie: Christian Duguay), der einen der bedeutendsten christlichen Denker der Antike porträtiert. Um 22 Uhr läuft „Teil 1“ und um 23.30 Uhr „Teil 2“. „Vor 1.700 Jahren wurde Augustinus in Thagaste geboren. Im November und Dezember 2008 wurde unweit seines Geburtsortes die Geschichte seines Lebens verfilmt. […] Der Zweiteiler spielt in vier Städten: Thagaste, Hippo, Karthago und Mailand“ und basiert auf der Autobiografie des Augustinus.

Montag, 28. März – Ostermontag

  • „Der Medicus – 2. Teil“ um 20.15 Uhr im BR.
  • „Die Hindenburg“ war ein deutsches Passagierluftschiff und zugleich mit seinem Schwesternschiff das größte jemals gebaute Luftschiff überhaupt. Am 6. Mai 1937 ging es beim Landeanflug in New York spektakulär in Flammen auf. 36 Menschen starben. Der US-Spielfilm von 1975 (Regie: Robert Wise) erzählt diese Geschichte als Thriller vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland (MDR, 23.45 Uhr).

Dienstag, 29. März

  • Die Bernsteinstraße“ folgt der Spur des Bernsteinhandels in der Bronzezeit von Ägypten bis zum südbayerischen Bernstorf. Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5000 Kilometer langen Route zur baltischen Ostseeküste. Bernstorf, häufig als das ‚bayerische Mykene‘ bezeichnet, ist eine der derzeit aufregendsten Grabungen in Deutschland. Ein Stein, der brennt, schwimmt und Millionen Jahre altes Leben konserviert: Bernstein.“ (Phoenix, 20.15 Uhr).
  • „Nach 1945 sind im deutsch-tschechischen Grenzgebiet viele Ortschaften verschwunden. Die deutsche Bevölkerung musste sie nach dem Zweiten Weltkrieg verlassen und oft waren die neuangesiedelten tschechischen Bewohner zu wenig, um die Orte dauerhaft am Leben halten zu können. In dieser Folge von ‚Der Osten – Entdecke wo du lebst’ begibt sich Axel Bulthaupt auf die Suche nach den Überresten des Geisterdorfes Vorderzinnwald, entdeckt die Geschichte und erfährt etwas über das Schicksal der einstigen Bewohner.“ „Das Böhmische Geisterdorf – Ort der Vertreibung und Versöhnung“, MDR, 20.45 Uhr.

Mittwoch, 30. März

  • „Das Schloss Bellevue, der Amtssitz des Bundespräsidenten, ist ein Ort, den fast jeder kennt, zu dem aber kaum jemand Zutritt hat. Einst erbaut als herrschaftliches Wohnhaus für eine preußische Prinzenfamilie, diente es während der Zeit des Nationalsozialismus als „Gästehaus der Reichsregierung“: Im repräsentativen Ambiente empfing Hitler hier seine Gäste aus dem Ausland.” Die Doku „Geheimnisvolle Orte – Das Schloss Bellevue“ geht um 22 Uhr im BR der Geschichte nach.

Donnerstag, 31. März

  • Phoenix beschäftigt sich am späteren Abend mit dem deutschen Terrorismus der 70er und 80er Jahre, insbesondere der RAF, der Roten Armee Fraktion. Um 22.15 Uhr steht „Der Fall Rohwedder“ im Blickpunkt. „Ostermontag, 1. April 1991. Detlev Karsten Rohwedder wird im Arbeitszimmer seines Düsseldorfer Wohnhauses erschossen. […] Am Tatort findet die Polizei ein Bekennerschreiben der ‚Rote Armee Fraktion’. Auch eine weitere Spur führt zur RAF: Als ein am Tatort gefundenes Haar – zehn Jahre nach der Tat – kriminaltechnisch auf DNA-Spuren untersucht werden kann, lässt sich eine Übereinstimmung mit der DNA von Wolfgang Grams feststellen. Grams gehört zu den führenden Mitgliedern der dritten Generation der RAF.” Aber es stellen sich Fragen. — Um 23 Uhr folgt die biografische Doku „Andreas Baader– Das Leben eines Staatsfeindes“. „Wie kaum ein anderer hat es der RAF-Gründer Andreas Baader geschafft, an den demokratischen Grundpfeilern der Bundesrepublik Deutschland zu rütteln. Mehr als 30 Jahre nach den dramatischen Tagen im deutschen Herbst 1977 und seinem anschließenden Suizid in der JVA Stuttgart-Stammheim, werden die Mythen und Rätsel um ihn mehr statt weniger. Wer war der RAF-Terrorist Andreas Baader wirklich?” — Die Doku „Die RAF – Tödliche Illusion“ folgt um Mitternacht. Und um 0.45 Uhr die Fortsetzung „Die RAF – Phantom ohne Gnade“.
  • Der Historienfilm „Schwabenkinder“ (BRD 2003, Regie: Jo Baier) erzählt von der Not Tiroler Bergbauern im ausgehenden 19. Jahrhundert. Sie müssen ihre Kinder den Sommer über nach Schwaben schicken, wo sie als Arbeitskräfte an Bauern vermittelt werden. (SWR, 23.45 Uhr).

Freitag, 1. April

  • „Burgen gehören zu den letzten verbliebenen Zeugen aus der längst vergangenen Zeit des Mittelalters. Nicht nur Kriegen, auch der Inquisition und der Reformation mussten sie standhalten. Der Bau der Mega-Konstruktionen erforderte ein hohes Maß an Ingenieurskunst und Handwerk. Wer verrichtete die gewaltige Arbeit? Die n-tv Dokumentation zeigt, wie zahlreiche Maurer einen Stein auf den anderen setzten und wie die Ereignisse des Mittelalters diese gigantischen Monumente geprägt haben.” (20.15 Uhr).
  • „Außen ein barocker Prachtbau, innen die Sachlichkeit der Wiederaufbaujahre: Beim Schloss in Münster passt nichts zusammen. Heute beherbergt es die Westfälische Wilhelms-Universität Münster – gebaut wurde es vor 230 Jahren für den damaligen Regierungschef des Fürstbistums Münster.” Mehr über das „Geheimnis Schloss Münster” gibt es im WDR um 20.15 Uhr zu erfahren.

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