TV-Vorschau 12. – 18. März 2016

Und hier der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche. Diesmal gibt es viel über Karl den Großen, ein Beitrag über den „Bund Deutscher Mädel“ der Nazis sowie einige Künstlerbiografien.

Samstag, 12. März

  • Wir nähern uns Ostern und so langsam kommen die bibel- und kirchengeschichtlichen Dokus wieder ins Programm. So heute N-TV. Um 20.15 Uhr „Der Jesus-Code – Das Turiner Grabtuch“ – die Doku befasst sich mit der berühmten Reliquie und stellt die Frage nach ihrer historischen Authentizität. — Um 21.05 Uhr folgt „Der Jesus-Code – Johannes der Täufer“. „Reiner Glaube, Fakt oder Fälschung: Was ist dran an den Sagen rund um den wohl berühmtesten Mann unserer Geschichte? Mit Hilfe neuester Erkenntnisse wirft die n-tv Dokumentation ein völlig neues Licht auf Jesus Christus. Welche neue Geschichte erzählen die vermeintlichen Überreste seines Weggefährten Johannes der Täufer?“ — Ein extremer Kontrast folgt um 22.05 Uhr mit der Doku „Hitlers Jurassic Park“. „Die Ausweitung des Deutschen Reiches war nur eine wahnwitzige Vision der Nazis. Mit Hilfe von namhaften Wissenschaftlern erstellten sie Entwürfe für Jagdparks, in denen längst ausgestorbene Tiere zu Leben erweckt werden sollten. Die Idee der ‚Arisierung‘ nahm ein absurdes Ausmaß an: Mittels genetischer Manipulationen versuchte man die Evolution zu kontrollieren. Die n-tv Dokumentation zeigt ein neue Dimensionen des nationalsozialistischen Größenwahns.“ — Um 23.05 Uhr und 0.05 Uhr folgt noch die zweiteilige Doku „Das Todeswerk der Nazis“. „Der Holocaust ging als menschenverachtender Völkermord in die Geschichte ein. Wie detailliert ausgearbeitet der entsetzliche Plan zur ‚Ausrottung der jüdischen Rasse‘ wirklich war, ist nach heutigem Maßstab kaum vorstellbar. Die n-tv Dokumentation sucht nach Akten und Beweisen in Archiven und Museen.“
  • „Stalingrad war der Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Schockartig machte die Niederlage von Stalingrad den Deutschen klar, dass der Krieg verloren war. Bis heute leiden Überlebende beider Seiten am Trauma Stalingrad. Die Dokumentation „Stalingrad“ begleitet ihren Weg anhand dreier Schicksale vom siegesgewissen Aufbruch bis zur Kapitulation und anschließender sowjetischer Gefangenschaft.“ (Phoenix, 20.15 Uhr). — Um 21.45 Uhr folgt der Beitrag „Deutschland 1945 von oben“ aus der Reihe ZDF-History.
  • ARD-alpha sendet um 20.15 Uhr die Doku „Karl der Große – Der Aufstand der Thüringer“. „Der Film begibt sich auf die Suche nach den Spuren von Karl dem Großen in Thüringen und zeigt gleichzeitig, wie Thüringer und Franken damals lebten. Was unterschied die beiden Völker? [„…“] Welche Spuren der Franken finden sich noch heute in Thüringen? Wir besuchen bedeutende Ausgrabungsstätten und zeigen, wie es zu diesem Konflikt der Kulturen kam.“
  • Und Arte stellt sein Abendprogramm ebenfalls dem großen Frankenkönig zur Verfügung und zeigt die dreiteilige Doku „Karl der Große“. Um 20.15 Uhr beginnt „Der Kampf um den Thron“, um 21.05 Uhr folgt der „Krieg gegen die Sachsen“ und um 22 Uhr ist er der „Kaiser Europas“. „Unser Bild von Karl dem Großen ist das des mächtigsten Kaisers des Mittelalters. Noch heute betrachtet man ihn in Frankreich und Deutschland als Stammvater der Nation. Der Dreiteiler erweckt eine Figur zum Leben, die als ‚Vater Europas‘ ein Imperium schuf, dessen Spuren bis in die Gegenwart reichen.“

Sonntag, 13. März

  • An diesem „Super-Wahlabend“ ist wenig Platz für Geschichte. Das ZDF fragt um 23.15 Uhr immerhin: „Was ist dran an ‚Hitlers Goldzug‘?“ „Ein angeblicher Fund aus der NS-Zeit macht weltweit Schlagzeilen. [„…“] Im polnischen Wałbrzych (ehemals Waldenburg) sei ein Panzerzug aus den letzten Tagen des ‚Dritten Reiches‘ unterirdisch geortet worden, womöglich beladen mit Gold. Schon seit vielen Jahrzehnten hält sich in Niederschlesien hartnäckig die Geschichte von einem mit Schätzen beladenen ‚Goldzug‘, der – aus Breslau kommend – im Chaos der letzten Kriegswochen in der Region Walbrzych in einem geheimen Tunnel versteckt worden sei. Ein deutscher und ein polnischer Schatzsucher wollen jedenfalls einen deutschen Panzerzug mit Hilfe modernster Geo-Radar-Technik entdeckt haben.“

Montag, 14. März

  • Der BDM (Bund deutscher Mädel) war eine Teilorganisation der Hitlerjugend (HJ). „In dieser Vereinigung sollten [„seit 1930“] alle Mädchen und Frauen zwischen 10 und 21 Jahren erfasst und im Geiste des Nationalsozialismus erzogen werden. Später kamen Arbeitseinsätze und Kriegshilfsdienste dazu. Mit dem ‚Gesetz über die Hitlerjugend‘ von 1936 wurde die Mitgliedschaft im BDM für alle Mädchen der entsprechenden Jahrgänge verpflichtend.“ Die Doku „Mädchen für Hitler – Der BMD“ berichtet über diese Organisation (Phoenix, 20.15 Uhr). — Im Anschluss folgt um 21 Uhr der Film „Hitlers Reiseagentur ‚KdF‘“.

Dienstag, 15. März

Mittwoch, 16. März

  • Das biografische Künstlerdrama „Renoir“ über den französischen Impressionisten läuft um 22.45 Uhr auf RBB.

Donnerstag, 17. März

Heute leider eine Fehlanzeige.

Freitag, 18. März

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