TV-Vorschau 27. Februar – 4. März 2016

Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche:

Samstag, 27. Februar

  • N-TV widmet den Abend dem Thema „Vietnam – Krieg ohne Fronten” (20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr).
  • Der vierte und letzte Teil der Reihe „Lebendige Geschichte” begibt sich auf ARD-alpha um 20.15 Uhr auf den Weg ins „20. Jahrhundert und zurück”.
  • Auf Arte steht Chinas Geschichte im Blickpunkt. Um 20.15 Uhr geht es um „Der Welt größtes Bauwerk”, welches ist die Chinesische Mauer. — Um 21.05 Uhr folgt der Beitrag „China, die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit”. „Die Kaiser der Han-Dynastie lebten in einer reichen und hoch entwickelten Zivilisation. Es war das goldene Zeitalter Chinas. In ihrem Streben nach Unsterblichkeit ließen die Herrscher großartige Mausoleen errichten, in denen sie in Jadekostümen beigesetzt wurden. Gegenwärtig ergraben Archäologen diese faszinierenden Gräber mit modernsten Geräten.” — Beide Dokus werden morgen wiederholt!
  • Aus der Reihe ZDF-History läuft um 21.45 Uhr auf Phoenix der Beitrag „Die Geheimnisse des Adolf Hitler”. — Die sich anschließende Doku „Im Tal der großen Buddhas” erzählt die Geschichte und die Zerstörung der 1500 Jahre alten Buddhastatuen in Afghanistan durch die Taliban 2001.

Sonntag, 28. Februar

Montag, 29. Februar

  • Vor ein paar Tagen verstarb Umberto Eco. Der Film zu seinem größten Roman „Der Name der Rose” (FRA 1986, Regie: Jean-Jacques Annaud) mit Sean Connery in der Hauptrolle, ist um 20.15 Uhr auf Arte zu sehen. Wer sich ins 14. Jahrhundert begeben möchte, ist herzlich eingeladen. — Ein Porträt des Meisters folgt um 22.20 Uhr: „Umberto Eco – Mein Leben”.
  • Die Doku „Das Auge des Jahrhunderts – Das Vermächtnis des August Sander“ (um 23.25 Uhr im WDR erzählt die Geschichte des Fotografen „August Sander”, der in tausenden Fotos „Menschen des 20. Jahrhunderts“ festgehalten und derart eine Art Jahrhundertporträt geschaffen hat.
  • Die Geschichte einer deutschen Machtzentrale ist Thema des heutigen Beitrags der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ in der ARD um 23.30 Uhr. „Görings Ministerium” war ein „monumentaler Bau in der Mitte Berlins. Staatsmänner pokerten hier um Einfluss und Macht, Spione gingen ein und aus, hochdekorierte Kriegshelden arbeiteten mit Männern des Widerstands auf ein und derselben Etage. Das heutige Finanzministerium wurde 1935 als Reichsluftfahrtministerium von Hermann Göring eingeweiht. Architektonisch das Vorbild für die künftigen politischen Machtzentren der Nationalsozialisten. Das modernste und größte Bürogebäude Europas mit Tausenden von Büroräumen, Festsälen, die Bahnhofshallen Konkurrenz machten, Bunkern, einem eigenen Wasserwerk und Versorgungseinrichtungen für die Angestellten, funktionierte wie eine Stadt. Unter Hermann Göring wurden hier die Luftschlachten des Zweiten Weltkriegs geplant.“

Dienstag, 1. März

  • „Im Mittleren und Nahen Osten schreitet die Zerstörung von Kulturgütern mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Die Bestandsaufnahme der Archäologen fällt vernichtend aus.“ Sie ist um 20.15 Uhr auf Phoenix zu sehen unter dem Titel: „Verlorene Welten – Zerstörtes Kulturerbe im Orient”. — Um 21 Uhr folgt die Doku „Ägypten – Das Geheimnis des ewigen Lebens”.
  • In den letzten Jahren ist die Heimerziehung der Nachkriegszeit in staatlichen und kirchlichen Kinderheimen immer wieder thematisiert worden. Misshandlungen und grausame Erziehungsmethoden sind ans Tageslicht gekommen. 3sat sendet zu diesem Thema um 20.15 Uhr den Spielfilm „Und alle haben geschwiegen“ (BRD 2012, Regie: Dror Zahavi). „Die im Film erzählte fiktive Geschichte ist inspiriert von Peter Wensierkis ‚Schläge im Namen des Herrn‘. Sein Sachbuch löste ab 2006 eine breite politische und gesellschaftliche Debatte aus und führte zur Gründung eines Runden Tisches unter Antje Vollmer.“ — Um 21.45 Uhr folgt „Und alle haben geschwiegen – Die Dokumentation“.
  • „Eine der merkwürdigsten deutsch-deutschen Geschichten ist die Geschichte der ostdeutschen Reichsbahn in West Berlin – als der Osten durch den Westen fuhr. Im Kalten Krieg fuhren auch im Westteil der Stadt die Züge nach sozialistischem Fahrplan, die volkseigene „Deutsche Reichsbahn“ der DDR, sicherte im Auftrag der Alliierten den Eisenbahnbetrieb in ganz Berlin. – Der Film ist die erste Fernsehdokumentation über dieses politische, ökonomische und menschliche Kuriosum.“ Die Doku „Als der Osten durch den Westen fuhr – Die Geschichte der deutschen Reichsbahn in West-Berlin” ist ab 21 Uhr auf RBB zu sehen.
  • „Manfred von Richthofen gilt als Inbegriff des guten Kriegshelden. Mit 80 Luftsiegen im Ersten Weltkrieg wurde er zum Vorbild stilisiert. Bis heute verkörpert er Fairness und Ritterlichkeit. Was viele nicht wissen: Richthofen war besessen von der Menschenjagd. Die Legende vom guten Roten Baron wurde 100 Jahre lang missbraucht.“ Die Biografie „Der Rote Baron – Manfred von Richthofen” läuft um 21.45 Uhr auf Arte.
  • „Im Frühjahr 1945 erreicht der NS-Terror noch einmal einen grausamen Höhepunkt. Die einen hoffen auf die nahe Befreiung, die anderen noch immer auf den versprochenen Endsieg. Zehntausende werden in den letzten Tagen und Wochen vor Kriegsende noch zum Opfer des NS-Terrors, viele zu Tätern. In den Justizakten sind über 400 solcher Endphasenverbrechen dokumentiert. Die Autorin Christine Rütten schildert einige davon und nimmt die Ermittlungen gegen die Täter journalistisch wieder auf. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes lenkt diese Dokumentation damit den Blick auf ein Weltkriegskapitel, das auch lange nach 1945 noch seine Schatten wirft.“ „Mörderisches Finale”, HR, 22.45 Uhr.

Mittwoch, 2. März

Donnerstag, 3. März

Heute eine Fehlanzeige.

Freitag, 4. März

  • Um 20.15 Uhr wird im WDR das „Geheimnis Aachener Dom“ gelüftet. „Geheimnisse, Wunder und Legenden – kaum ein Bauwerk in Deutschland kann es in dieser Hinsicht mit dem Aachener Dom aufnehmen. Im Jahre 803 wurde die Kathedrale fertiggestellt, entworfen von Karl dem Großen, der schon zu Lebzeiten Legende war. Seit zwölf Jahrhunderten ist der Dom ein Magnet für Gläubige wie für Kunstliebhaber – seit dem Mittelalter Wallfahrtskirche, 600 Jahre lang der Krönungsort römischdeutscher Könige und eines der ersten zwölf Baudenkmäler weltweit, die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurden.“
  • „Hitler & Stalin – Porträt einer Feindschaft” lautet der Titel einer Doku um 20.15 Uhr auf Phoenix. „Sie begegneten einander nie und blieben doch aufeinander fixiert: Hitler und Stalin. Die Todfeindschaft ihrer Systeme riss alles Bestehende aus den Fugen. Zum ersten Mal unternimmt ein Dokumentarfilm den Versuch eines Doppelporträts. Erzählt wird von einem Nahkampf über Tausende von Kilometern hinweg, den die Soldaten beider Armeen vom 22. Juni 1941 an auf den Schlachtfeldern austragen mussten.“ — Um 21.45 Uhr folgt aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ der Beitrag „Das russische Potsdam”. „Die Potsdamer und die Russen – von tiefem Misstrauen und echten Freundschaften, von Nebeneinander und Miteinander, von fetter Beute und uneigennütziger Hilfe, von der Euphorie des Sieges 1945 und der Depression des Abzugs 1994 erzählen Russen und Deutsche in dieser Dokumentation.“
  • Am Montag im Ersten, heute auf tagesschau 24: „Görings Ministerium” (21.17 Uhr).
  • Zum 100. Todestag von Franz Marc erzählt die Doku „Jenseits der Bilder – August Macke und Franz Marc” von einer Künstlerfreundschaft. „Vier Jahre währte ihre enge Verbundenheit, die mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges jäh beendet wurde. Der Film von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich beleuchtet anhand vieler Bildbeispiele und lebendiger Realaufnahmen die Beziehung zweier herausragender Vertreter der deutschen Avantgarde, führt die gegensätzlichen Persönlichkeiten zusammen und zeigt, wie sie einander in ihrem Schaffen inspirierten.“ (ARD-alpha, 22.30 Uhr)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*