TV-Vorschau 30. Januar – 5. Februar 2016

Der Karneval macht sich im Doku-Bereich deutlich bemerkbar und verdrängt an vielen angestammten Sendeplätzen die historisch interessanten Beiträge. Dennoch: Auch heute gibt es wieder einige beachtenswerte Dokus, z. B. zur neueren Geschichte des Wiener Opernballs.

Samstag, 30. Januar

  • Artes Abendprogramm steht ganz im Zeichen der britischen Monarchie. Um 20.15 Uhr steht „Der Hof von Heinrich VIII.“ im Blickpunkt. „Heinrich VIII. ist der berühmteste aller englischen Könige, sein Eheleben war berüchtigt. Sein Hof war nicht nur lange Zeit der glanzvollste in Europa, er galt auch als Schlangennest. Heinrich machte Männer von niederer Geburt zu seinen mächtigsten Ministern – und brachte ihnen so den Hass des Adels ein. […] Die Dokumentation enthüllt das Intrigenspiel und die persönlichen Motive der führenden Akteure bei Hof – sei es der Adel, der sich von Männern niedriger Geburt an den Rand gedrängt fühlte, seien es seine willigen Minister, die ihrem Herrn zu gefallen suchten, sei es eine königliche Mätresse, die sich solange verweigerte, bis sie ihren Willen bekam.“ — Um 21.10 Uhr geht es weiter mit „Elisabeth I.: Ihr Geheimdienst“. „Immer wieder überschatteten Versuche die Regierung von Elisabeth I., sie durch eine Verschwörung, Rebellion oder Invasion von außen zu beseitigen. Die katholischen Feinde der protestantischen Königin setzten mehrfach alles daran, die katholische Maria Stuart auf den britischen Thron zu bringen. Durch „moderne“ Spionageabwehr gelang es der Monarchin, das zu vereiteln.“
  • Aus der Reihe „Vom Reich zur Republik“ sendet ARD-alpha um 20.15 Uhr die Folge „Die Machtergreifung“ (BRD 2011, Regie: Bernd Fischerauer). [„Deutschland im Jahr 1932. Die Folgen des Zusammenbruchs der Weltwirtschaft lasten schwer auf der Weimarer Republik: Massenarbeitslosigkeit, Armut, Dauerregierungskrise. Nutznießer der instabilen Demokratie sind radikale Gruppen von links und rechts, die mit ihren autoritären Programmen milieuübergreifend beträchtliche Wahlerfolge feiern. Es kommt zu erbitterten Machtkämpfen, auch innerhalb der Parteien. Vor allem einer kann von diesem Zustand profitieren: Adolf Hitler.“ Heute genau vor 83 Jahren wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.
  • Um 21.45 Uhr zeigt Phoenix den ZDF-History-Beitrag vom vergangenen Sonntag: „Das Geheimnis der Auschwitz-Alben“.

Sonntag, 31. Januar

Montag, 1. Februar

Dienstag, 2. Februar

  • N-TV berichtet um 20.15 Uhr in der Reihe „Berlin Berlin“ über „Die Besatzer“ und um 21.05 Uhr über „Die Spione“. Ab 22.10 Uhr erfahren wir etwas über „Hitlers Leibarzt“ und um 23.05 Uhr steht „Der Tag, an dem Hitler starb“ im Zentrum der Betrachtung. — Nach Mitternacht läuft um 0.05 Uhr „Feuersturm – Der Bombenkrieg gegen Deutschland“, der zweite Teil dann um 1 Uhr.
  • Der Zweiteiler „Die Bernsteinstraße“ läuft heute auf Phoenix. „Ein Stein, der eigentlich gar keiner ist, aber mächtige Herrscher in seinen Bann zieht. Kaiser Nero war besessen von dem Gold des Meeres. Mit tausenden von Bernsteinstückchen verwandelte der Imperator für einen einzigen Tag die Gladiatorenspiele in ein glitzerndes Spektakel. Ein Geschenk der Superlative machte sich auch Preußenkönig Friedrich I.: Zehn Jahre schnitzten Handwerker an der teuersten Tapete der Welt, dem Bernsteinzimmer, das schließlich auch der russische Zar begehrte. Aber schon zu früheren Zeiten verlangten Könige und Fürsten nach dem fossilen Harz, dem magische Kräfte zugeschrieben wurden.“ Teil 1 „Das magische Siegel“ um 20.15 Uhr, Teil 2 „Die dunkle Karawane“ um 21 Uhr.
  • Und wenn gestern die BMW-Geschichte Gegenstand einer eigenen Doku war, so ist es heute „Die Geschichte der Pfaff-Nähmaschinen“ aus Kaiserslautern (tagesschau 24, 22.02 Uhr).

Mittwoch, 3. Februar

Donnerstag, 4. Februar

  • 3sat hat den gesamten TV-Abend dem Wiener Opernball 2016 verschrieben. Der Einstiegsbeitrag um 20.15 Uhr widmet sich der Geschichte dieses gesellschaftlichen Großereignisses nach dem Zweiten Weltkrieg: „„Der Wiener Opernball – Das Jubiläum zweier Ikonen““, denn dieses Jahr steht das 60. Jubiläum des Balls nach dem Wiederaufbau der Oper an. „Bei Bombenangriffen wird die Staatsoper am 12. März 1945 zerstört. Zehn Jahre später erstrahlt die Wiener Oper nach dem Wiederaufbau durch den Wiener Architekten Prof. Erich Boltenstern im neuen alten Glanz. […] Am 9. Februar 1956 ist es soweit: Nach 17-jähriger Tanzpause eröffnen Bundespräsident Theodor Körner und Bundeskanzler Julius Raab den Opernball.“

Freitag, 5. Februar

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