TV-Vorschau 26. Dezember 2015 – 1. Januar 2016 – Teil 1

Die Geschichtssendungen der letzten Woche des Jahres gibt es wieder in einer zweigeteilten Vorschau. Der Jahreswechsel folgt dann am kommenden Mittwoch. Bis dahin wünsche ich allen Lesern noch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Samstag, 26. Dezember

  • ARD-alpha sendet den zweiten Teil des Historiendramas „Pius XII.” (ITA, BRD 2010, Regie: Christian Duguay) um 20.15 Uhr. — Ein Rückblick auf das Jahr 1978 wirft die Doku „Das Jahr der drei Päpste” um 21.45 Uhr. — Der abschließende Teil der Reihe „Schleifung der Bastionen. Das Zweite Vatikanische Konzil“ läuft um 22.30 Uhr mit dem Titel „Kirche im Gegenwind”.
  • Der zweite Teil der Familiensaga „Das Adlon“ läuft um 20.15 Uhr auf 3sat.
  • Die Suche nach dem Troja Homers steht am Anfang der klassischen Archäologie. Auch heute noch fasziniert diese antike Stadt, um die sich eines der berühmtesten Heldenepen der Antike rankt. Noch immer gibt es viele offene Fragen. Und auch wissenschaftliche Außenseiter positionieren sich in der Troja-Forschung. Die Doku „Homers wahre Heimat” nimmt um 20.15 Uhr auf tagesschau 24 die Zuschauer mit Raoul Schrott auf der Suche nach Troja. „Der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott behauptet, der große antike Schriftsteller Homer sei kein blind rezitierender Grieche, sondern ein gebildeter assyrischer Schreiber gewesen, in Kilikien beheimatet, wo die Zitadelle von Karatepe das wahre Vorbild für sein in der ‚Ilias‘ geschildertes Troja gewesen sei.” — Um 21.02 Uhr folgt der kurze Beitrag „Troja – Schicksalshügel der Archäologie ”. „Heinrich Schliemann gehörte zu den Ersten, die Homer beim Wort nahmen. Er war überzeugt von einer griechischen Metropole in Nahost. Und er fand Troja. Heinrich Schliemann war überzeugt, das dichterische Troja vor sich zu haben. Doch nicht nur das. Neun Siedlungsschichten lagen übereinander, von der frühen Bronzezeit bis ins Römische Reich, mit mehreren Blütezeiten. Heute zählt Troja zu den modernsten Ausgrabungsstätten unserer Zeit.”
  • Meilensteine der Architekturgeschichte auf Phoenix. Zunächst gibt es die dreiteilige Reihe „Superbauten”. Um 20.15 Uhr steht „Der Kölner Dom” im Mittelpunkt (20.15 Uhr). „Schloss Neuschwanstein” folgt um 21 Uhr und um 21.45 Uhr schließt der Beitrag über „Die Dresdner Frauenkirche” die Reihe ab. Thematisch passend schließt sich um 22.30 Uhr der Film „Versailles – Der Traum eines Königs” an. „Der Film erzählt die Geschichte des Baus von Versailles, des wohl berühmtesten Schlosses der Welt. Damit eng verflochten ist die Lebensgeschichte seines Erbauers, Ludwig XIV, des ‚Sonnenkönigs’.”

Sonntag, 27. Dezember

  • Die Familiensaga über das Berliner Hotel Adlon geht mit dem dritten Teil heute um 20.15 Uhr auf 3sat zu Ende.
  • „Der Teutoburger Wald. Seit fast 140 Jahren wacht hier Hermann der Cherusker über den Wipfeln. Hat er hier wirklich vor mehr als 2.000 Jahren die Germanen zum Sieg gegen die Römer geführt? Nicht weit entfernt ragen unvermittelt gewaltige Felsformationen empor: Die Externsteine. Waren sie das Zentrum einer germanischen Hochkultur? Was ist wahr an den Mythen und Legenden? Ein Stück weiter südlich steht die Wewelsburg. Hier versammelte die SS ihre Elite. Heinrich Himmler plante in der finsteren Ordensburg eine geheime Welt des Bösen.” Alle weiteren Infos über das „Geheimnis Teutoburger Wald” gibt es um 22.30 Uhr auf tagesschau 24.
  • Der Geschichtsinteressierte wird schon mitbekommen haben, dass ab dem 1. Januar 2016 Hitlers „Mein Kampf” gemeinfrei wird und damit von jedermann vertrieben werden kann. Ein Umstand, der große Sorge bereitet. Die ZDF-History-Doku „„Mein Kampf” – das gefährliche Buch” behandelt diese Problematik (23.45 Uhr).

Montag, 28. Dezember

  • Heute ist die Programmauswahl mau. Immerhin ist auf 3sat der biografische Spielfilm „Die eiserne Lady” (GB 2011, Regie: Phyllida Lloyd) zu sehen, der das Leben der legendären britischen Premierministerin Margaret Thatcher porträtiert (20.15 Uhr).

Dienstag, 29. Dezember

Mittwoch, 30. Dezember

  • Der Film „Trimm dich, Pille, Lebertran – Als Deutschland nach dem besseren Leben suchte” berichtet von dem neuen Gesundheits-Trend der 1970er Jahre. „Im März 1970 ging es los: Deutschland begann zu laufen. „Trimm dich“ lautete das Motto. [„…”] So populär wie ‚Trimm dich’ und ‚Aerobic’ waren nicht alle Gesundheits-Trends der 60er bis 80er. Aber viele sind interessant genug, um noch mal zurückzublicken. [„…”] Die WDR-Wissenschaftsredaktion hat in alten Fernsehsendungen gestöbert und Vieles entdeckt, was damals seriös daherkam, aber aus heutiger Sicht merkwürdig erscheint.” (WDR, 23.45 Uhr).

Fortsetzung folgt.

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