TV-Vorschau 5. – 11. April 2014
Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche hält einiges bereit. U. a. … Dokus über Bismarck, Napoleon und den 30jährigen Krieg.
Samstag, 5. April
- Phoenix sendet eine zweiteilige Doku über „Bismarck – Kanzler und Dämon“. Um 20.15 Uhr läuft Teil 1 „Vom Landjunker zum Regierungsgründer“ und um 21 Uhr Teil 2 „Regierungsgewalt und Machtverlust“. — Im Anschluss folgt um 21.45 Uhr die Wiederholung der ZDF-History-Folge, die das ZDF am vergangenen Sonntag ausgestrahlt hatte: „Elly Beinhorn – Die Dokumentation“.
- „Top Secret – Die Geschichte der Spionage“ ist eine dreiteilige Doku, deren erster Teil „Helden und Verräter“ um 20.15 Uhr auf BR-alpha läuft.
- Russische Geschichte kommt heute auf Arte. Um 20.15 Uhr steht „Iwan der Schreckliche“ im Mittelpunkt. „Iwan IV. (1530–1584), Zar von Russland, geht als ‚der Schreckliche‘ in die Geschichte ein. Einerseits befreit Iwan das Land von Unterdrückern, andererseits schildern Zeitzeugen seine Grausamkeit und seinen Sadismus. Wer war Iwan IV., Großfürst von Moskau, erster Zar Russlands von Gottes Gnaden: ein Wahnsinniger? Ein Sadist? Oder ein strenger Herrscher, der absoluten Gehorsam und Treue verlangt, um Russland radikal zu modernisieren?“ — Anschließend begibt sich begibt sich ARTE zum 400. Jubiläum der Romanow-Dynastie auf Spurensuche: Was geschah mit der reichsten Herrscherfamilie und ihren Schätzen seit der Oktoberrevolution 1917 und ihrer Ermordung 1918? Die Doku „Auf der Suche nach dem Zarenschatz“ berichtet von der abenteuerlichen Fahndung nach 100-Karat-Diamanten und versunkenen Goldbarren (21.05 Uhr).
- „Geister, die sich scheiden“ waren Richard Strauss und Kurt Weill – „zwei gleichermaßen unterschiedliche wie berühmte Komponisten im Europa der 1930er Jahre. Der Film stellt einen Vergleich des Lebens und Wirkens der beiden großen Komponisten an und fragt: Kann man das Werk eines Künstlers von dessen Biografie trennen, und welche politische Verantwortung trägt die Kunst – damals wie heute?“ (**3sat, 21.40 Uhr).
Sonntag, 6. April
- Auf tagesschau24 dreht sich der Abend um Napoleon. Um 20.15 Uhr wird uns zunächst einmal sein Leben in der Doku „Napoleon – Glanz und Ende eines Kaisers“ vorgestellt. „Nur wenige Persönlichkeiten der Geschichte hat die Nachwelt so unterschiedlich beurteilt wie Napoleon Bonaparte: Noch über zwei Jahrhunderte nach Aufstieg und Fall des französischen Kaisers ist sie sich nicht einig, ob er ein genialer Politiker oder nur ein brutaler Diktator war. Die widersprüchlichen Ansichten seiner Person spalten die Nachwelt in Bewunderer und Verächter: ‚Lebend hat er die Welt verfehlt, tot besitzt er sie‘ – lautet ein berühmtes Urteil.“ — Um 21.02 Uhr geht es weiter mit dem Beitrag „Napoleon I. – Leben zwischen Ruhm und Niederlage“. Er „geht der Frage nach, wie es der Korse geschafft hat, vom kleinen Offiziersanwärter zum selbst gekrönten Kaiser aufzusteigen. Auch für die Deutschen spielte er eine entscheidende Rolle. Napoleon brachte die Errungenschaften der Französischen Revolution über den Rhein. Nicht nur der Code Civil, sondern auch das Metermaß und die Gewerbefreiheit sind auf ihn zurückzuführen. Doch Napoleon fügte durch seine Kriege auch Millionen von Menschen unglaubliches Leid zu.“ — Um 22 Uhr schließlich werfen wir noch einen Blick auf „Napoleon in Bayern“.
- „Geschichte im Südwesten“ beschäftigt sich um 20.15 Uhr mit der großen Katastrophe zu Beginn des 20. Jahrhunderts: „Der Erste Weltkrieg im Südwesten“.
- ZDF-History berichtet um 23.50 Uhr über „Die Könige Amerikas“. In der ersten von drei Folgen geht es um „Rockefeller und das Öl“. Die beiden anderen Folgen gibt es in einer bzw. zwei Wochen zu sehen.
Montag, 7. April
- „Ötzi – Der Mann aus dem Eis“ hat vor vielen Jahren großes Aufsehen erregt. Die Gletschermumie aus der Jungsteinzeit wurde zu einem Informationsquell über das Leben der Menschen vor über 5000 Jahren in den Alpen. N-TV sendet die zweiteilige Doku um 20.05 Uhr und 21.05 Uhr und begleitet Experten, die mit Hilfe von neuester Untersuchungsmethoden einen wahren Krimi aus der Kupferzeit enthüllen.
Dienstag, 8. April
- Auf Phoenix gibt es die ersten beiden Folgen der dreiteiligen Doku-Reihe „Der Dreißigjährige Krieg“. Um 20.15 Uhr erzählt die Folge „Von Feldherrn, Söldnern, Karrieristen“ und um 21 Uhr „Von Bankiers, Wirten, Publizisten“. „Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges – seine Ursachen, Konflikte und Auswirkungen erzählt diese Dokumentationsreihe. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt, ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des ‚Großen Krieges‘ und dennoch einzigartig. Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) hatte als Religionskrieg begonnen, nicht enden wollte er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.“
- BR-alpha sendet den zweiten Teil der Folge „Der junge Theseus“ aus der Reihe „Mythen – Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums“ um 22.45 Uhr.
Mittwoch, 9. April
- Die dritte und letzte Folge der Doku-Reihe „Der Dreißigjährige Krieg“ läuft um 20.15 Uhr auf Phoenix: „Von Hexen, Nonnen, Ehefrauen“ lautet der Titel (20.15 Uhr).
- BR-alpha berichtet über „100 Jahre Benediktinerabtei Dormitio“ in Jerusalem (20.15 Uhr).
Donnerstag, 10. April
- „Hitlers Rennschlachten“ auf Phoenix: „Wie die Silberpfeile siegen lernten“ (20.15 Uhr).
Freitag, 11. April
Heute leider eine Fehlanzeige.
Schreibe einen Kommentar