9. September: Tag des Offenen Denkmals 2012

Am kommenden Sonntag ist es mal wieder soweit. Am 9. September 2012 ist der diesjährige “Tag des offenen Denkmals”. Wie jedes Jahr weise ich gerne auf die Homepage der Veranstalter, auf der alle Infos zu offenen Denkmälern der näheren Umgebung aufgerufen werden können. Der Kartenausschnitt für das Ruhrgebiet sieht schon ganz beeindruckend aus:

Diesmal lautet das Tagesmotto übrigens “Holz”. Informationen zu dieser Themensetzung finden sich hier auf der Homepage der Veranstalter.

  • In Gelsenkirchen-Buer wird die Zeche Hugo Schacht 2 wie schon im vergangenen Jahr (hierzu ein paar Impressionen) zu besichtigen sein.
  • In Mülheim/Ruhr gibt es acht verschiedene Denkmäler unter dem Aspekt des Baustoffes Holz zu besichtigen. Darunter befinden sich u. A. das Schloß Broich, das Kloster Saarn oder das Teerstegenhaus.
  • In Bochum kann man an zwei Bustouren und einer Radtour durch die Stadt dem Thema Holz nachspüren. Die Touren beginnen um 12 Uhr am Rathaus Bochum und enden gegen 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Plätze sind natürlich begrenzt und Vorreservierungen nicht möglich. Nähere Infos gibt es in einer umfangreichen Broschüre der Stadt Bochum, die hier als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
  • Wer sich auf die Spuren der Römer begeben will, ist in Bergkamen richtig. Das Stadtmuseum lädt von 11.30 bis 12.30 Uhr zu einer Führung in die Römerabteilung und zur Baustelle der Holz-Erde-Mauer ein. Der Eintritt ins Museum kostet 2 Euro. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
  • Das Strommuseum in Schermbeck wird von 11.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet sein. Der Stromturm kann dann ebenfalls besichtigt werden.
  • Ein ganz anderes Projekt ist das „Denk.Mal.Niederrhein“, das ganz gewöhnlichen Menschen und ihren Geschichten Orte der Erinnerung errichten will. “Lokale Biografien werden mit den drei Aktionen des Projektes „Denk.Mal.Niederrhein“ am Wochenende 8. und 9. September, zum Tag des offenen Denkmals, in den Mittelpunkt gerückt. „Wir wollen ganz gewöhnlichen Menschen und ihren Geschichten aus der Region ein Denkmal setzen“, sagt Barbara Purschke-Heinz vom Förderverein der Evangelischen Schlosskirche zu Moyland. Ein Denkmal, das als Baum, in einer Collage und in einem Theaterstück errichtet wird.” heißt es in der Projektvorstellung “Erzähl’ mir was” auf derwesten.de. Darüber hinaus kann man sich auf der Homepage des Projektes näher informieren (Achtung: Die Webadresse ist auf derwesten.de falsch geschrieben!).

Wer weitere Anregungen sucht, wird auf der o. g. Homepage des Tags des offenen Denkmals fündig oder auch in der Lokalpresse, z. B. hier.

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