TV-Vorschau 26. September – 2. Oktober 2026
Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.
Samstag, 26. September
- Die Nürnberger Prozesse sind Gegenstand des Historiendramas „Nürnberg 45 · Im Angesicht des Bösen“ (BRD 2025, Regie: Carsten Gutschmidt) um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. „Der Herbst 1945 markiert einen historischen Einschnitt: In Nürnberg beginnt ein Prozess, der die Welt verändern soll. Ein junger Journalist, kaum älter als Anfang zwanzig, sitzt im Gerichtssaal nur wenige Meter von den Männern entfernt, die für den Mord an seiner Familie stehen. Er soll berichten, sachlich, nüchtern – und ringt täglich mit seiner eigenen Geschichte.“ Der Film wird um 0.35 Uhr wiederholt, läuft um Mitternacht auch auf „Phoenix“ und am Mittwoch auf RBB.
- Wir kennen sie alle, „Die Freiheitsstatue“ und Arte untersucht, „Wie eine Idee die Welt bewegte“ (20.15 Uhr). „Die Freiheitsstatue ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der USA. Entworfen wurde sie jedoch vom französischen Künstler Frédéric-Auguste Bartholdi. Frankreich machte sie den Amerikanern im Zeichen der republikanischen Ideale des 19. Jahrhunderts und des Kampfes gegen die Unterdrückung zum Geschenk.“ — „Wie entstand die Pariser Opéra Garnier, heute prunkvolles Wahrzeichen der französischen Hauptstadt? Im Jahr 1860 wurde der junge und noch unbekannte Architekt Charles Garnier Sieger im Wettbewerb für den Bau eines neuen Opernhauses. Fast 15 Jahre lang leitete Garnier die Baustelle des größten Theaterbaus des 19. Jahrhunderts.“ „Glanz und Pracht – Die Pariser Oper Garnier“, 21.45 Uhr.
Sonntag, 27. September
- Die Historiendrama-Serie zur deutschen Geschichte geht weiter. Um 20.15 Uhr steht der „Gewaltfrieden [„und“] Die Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles“ im Zentrum (ARD-alpha).
Montag, 28. September
Heute eine Fehlanzeige.
Dienstag, 29. September
- Der MDR erinnert an „Das Völkerschlachtdenkmal – Monument und Mythos“. Es „ist mit seinen 91 Metern eines der höchsten Monumentalbauten Europas. Wie ein steinerner Wächter aus einer anderen Zeit beherrscht es die Silhouette der Stadt und erinnert an die blutigste Schlacht des 19. Jahrhundert. Rund 90.000 Menschen verlieren damals ihr Leben. Der Völkerschlacht 1813 war Anfang vom Ende der Vorherrschaft Napoleons in Europa. Sie führte zur Neuordnung der deutschen Staaten.“ (20.15 Uhr) — “Der Klosterpark Altzella steckt voller Überraschungen. Sein romanisches Eingangsportal steht 1,60 Meter tief in der Erde. Und wirkt dennoch hoch und imposant. Die Katastrophe, die aus dem florierenden, immens reichen und für Mitteldeutschland sehr bedeutsamen Kloster eine Ruine machte – das war die Reformation. Martin Luthers Thesen zerstreuten die zuletzt noch 60 Mönche in alle Winde. Und die Nachgeborenen nutzten Altzella wie einen Steinbruch, trugen die Mauern einfach ab, um woanders wieder neu zu bauen. Ab 1800 entstand ein Landschaftspark. Mit den Klosterruinen als malerische Blickpunkte.“ „Der Klosterpark Altzella“, 21 Uhr. — Um 22.10 Uhr folgt schließlich der Beitrag „Wandlitz – Enklave der Macht“.
- Der sog. Deutsche Herbst war auch eine rechtliche Herausforderung für den deutschen Staat. „1977 entführt die RAF Hanns Martin Schleyer. Muss der Staat Terroristen nachgeben, um Leben zu retten? Ein Nervenkrieg, der das Bundesverfassungsgericht vor eine dramatische Entscheidung stellt.“ „Letzte Instanz – Urteile über Leben und Tod“, ZDF, 20.15 Uhr.
Mittwoch, 30. September
- RBB wendet sich heute Abend dem Ende und dem Anfang der NS-Diktatur zu. Um 20.15 Uhr sehen wir den Historienfilm „Nürnberg ’45 – Im Angesicht des Bösen“. „Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher begann am 20.11.1945. Als Ernst Michel zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen entfernt. Der Film erzählt einen der wichtigsten Prozesse des Jahrhunderts aus der Perspektive von zwei jungen Menschen.“ — Um 22.15 Uhr läuft „Babylon Berlin – die Doku“. Sie „beleuchtet die ersten Wochen des NS-Regimes anhand der Schicksale von sieben Menschen und zieht Parallelen zur politischen Situation heute.“
- In der Reihe „Unsere Geschichte“ sendet der NDR um 21 Uhr den Film „1949 – in Ost & West – Zwei Familien und ihre Träume“. „Als am 23. Mai 1949 das Grundgesetz in Bonn verabschiedet wird, ist in Bremen große Wäsche. Und in Petriroda wird am 7. Oktober 1949, dem Tag der Gründung der DDR, aus Strohsäcken eine Matratze gemacht. Mit Momentaufnahmen des Jahres 1949 aus dem Leben zweier Familien begleitet dieser Film Maria Bastille und Jördis Krey bei ihrer persönlichen Spurensuche, wie es ihren Familien 1949 ergangen ist, in einem Jahr, das für die Deutschen die wichtigste Zäsur für viele Jahrzehnte sein wird: die Teilung in zwei deutsche Staaten vor 75 Jahren.“
Donnerstag, 1. Oktober
- „Das Kriegsende in Farbe“ präsentiert n-tv in zwei Folgen um 20.15 Uhr und 21.05 Uhr.
Freitag, 2. Oktober
- „Der letzte Sommer in einem untergehenden Land – das ist ein Freiraum, den es so nie wieder gab. Im März 1990 ist das Ende der DDR besiegelt: Bei den ersten demokratischen Volkskammerwahlen triumphiert die ‚Allianz für Deutschland‘ mit Bundeskanzler Helmut Kohl als Mentor im Rücken – und mit dem Versprechen von D-Mark und schneller Einheit. In den folgenden Monaten überschlagen sich die Ereignisse. Das ist nicht mehr das Land von gestern, aber auch noch nicht das von morgen.“ Die Dokumentation „Letzter Sommer DDR – Das Jahr, in dem die Einheit kam“ lässt diese Zeit noch einmal aufleben. tagesschau 24, 22.20 Uhr.
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