TV-Vorschau 19. – 25. September 2026
In der kommenden Woche läuft die finale Staffel der Serie „Babylon Berlin“. Sie überspannt den Zeitraum von Hitlers Ernennung zum Reichskanzler bis zum Reichstagsbrand. Eine intensive Serie, die ich nur empfehlen kann. Nicht zuletzt wegen der aktuellen Bezüge. Viel Spaß bei der Auswahl.
Samstag, 19. September
- Die Serie „Babylon Berlin“ geht in die fünfte und letzte Staffel, beginnt mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler und endet mit dem Reichstagsbrand einen Monat später. Die ARD sendet die ersten vier der acht Staffelepisoden ab 20.15 Uhr (Teil 1, Teil 2 um 20.55 Uhr, Teil 3 um 21.35 Uhr und Teil 4 um 22.30 Uhr). Weiter geht es am Freitag.
- Arte widmet sich eines bekannten und eines berühmten Schlosses. Um 20.15 Uhr blicken wir auf „Schloss Schönbrunn“. „Schloss Schönbrunn – eine der glanzvollsten Schlossanlagen Europas. Eindrucksvolle Bilder erzählen die Geschichte der Menschen, die dort herrschten und der Heerscharen an Bediensteten, die notwendig waren, um eine solche Residenz am Laufen zu halten.“ — Um 21.45 Uhr steht „Versailles – Palast des Sonnenkönigs“ im Mittelpunkt. „Von den irrwitzigen barocken Fantasiegebilden über die Luxusgemächer der Höflinge bis zum Privatmuseum des Königs: Das heutige Versailles hat kaum noch Ähnlichkeit mit dem Schloss des Sonnenkönigs. Durch Restaurierung und die Digitalisierung Tausender Schlosspläne wird diese versunkene Vergangenheit neu greifbar. Der Film begleitet diese Spurensuche.“ — Um 23.30 Uhr folgt schließlich der musikgeschichtliche Beitrag „Der Komponist Antonio Salieri: Mythos vom Mörder Mozarts“.
Sonntag, 20. September
- Vor zwei Wochen wurde auf ARD-alpha das deutsche Reich gegründet, vor einer Woche kämpfte Bismarck gegen die Sozialdemokratie, heute steuern wir auf den Ersten Weltkrieg zu. „Europas letzter Sommer: Die Julikrise 1914“ ist das Thema des Dokudramas von Bernd Fischerauer (Regie) aus dem Jahr 2012 (20.15 Uhr).
- In Berlin wird heute gewählt und passend dazu präsentiert RBB ergänzend zur Wahlberichterstattung in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ „Das Rote Rathaus“ (22.15 Uhr). „Das Rote Rathaus – ein mächtiger Klotz in Berlins historischer Mitte zwischen Alexanderplatz und Schlossplatz, die Machtzentrale der Stadt, heute Sitz der Senatskanzlei. Hier wird die Landespolitik geplant und gesteuert. Gleichzeitig gehört das Rote Rathaus zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins mit 100.000 Besucherinnen und Besuchern jedes Jahr.“
- Der HR zeigt um 0.05 Uhr die Doku „Die Ungewollten Die Irrfahrt der St. Louis“. „Ein Grammophon, Briefe und ein Tagebuch lagerten jahrelang auf dem Dachboden einer Hamburger Villa in einer alten Seekiste. Der Nachlass von Gustav Schröder erinnert an die dramatischen Ereignisse an Bord der ‚St. Louis‘. In Jad Vashem wird der Kapitän der St. Louis als ‚Gerechter unter den Völkern‘ geehrt.“
Montag, 21. September
- Vorgestern startete die letzte Staffel von „Babylon Berlin“. Heute sendet um 22.50 Uhr die ARD dazu eine ausführliche Dokumentation: „Babylon Berlin – die Doku: Wie die Demokratie unterging“. „Berlin, Anfang 1933: Die Demokratie wird Schritt für Schritt ausgeschaltet, politische Gegner und Juden geraten ins Visier des NS-Terrors. Vor dieser historischen Kulisse zur fünften Staffel der Kult-Serie ‚Babylon Berlin‘ verfolgt die begleitende Dokumentation sieben Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern – von der Journalistin Gabriele Tergit über den Kommunistenführer Ernst Thälmann bis hin zu Finanzexperten Hjalmar Schacht und Polizeipräsident Magnus von Levetzow. Ihre Hoffnungen, Ängste und Entscheidungen machen sichtbar, wie schnell Recht und Gesetz ausgehebelt wurden und wie Karrieren im Schatten der neuen Diktatur entstanden. Aufwendig nachkoloriertes Archivmaterial und Animationen lassen das Berlin jener Wochen eindringlich wieder auferstehen – und werfen zugleich einen Blick auf politische Entwicklungen der Gegenwart, die Fragen offenlassen.“
Dienstag, 22. September
- Die Inquisition ist Thema einer zweiteiligen Dokumentation auf Arte. Um 20.15 Uhr geht es zunächst um „Die Methode“. „Im 13. Jahrhundert schuf die katholische Kirche die Inquisition: eine mächtige Maschinerie, um Andersdenkende zu unterdrücken. Denunziationen, Verhaftungen und Hinrichtungen waren Teil eines perfiden Systems. Dieser Apparat professionalisierte sich durch Ermittlungen, Zeugenbefragungen und erzwungene Geständnisse. Ein Überwachungssystem, dessen Methoden bis heute nachwirken.“ Um 21.10 Uhr folgt der zweite Teil „Kirche, Tod und Teufel“. „Zu Beginn der Inquisition handelten die Gesandten der katholischen Kirche noch unabhängig voneinander in den Gebieten, für die sie vom Papst eingesetzt worden waren. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts änderte sich das: Spanien, Portugal und Italien schufen zentralisierte und hierarchisch organisierte Behördenapparate. Und die Liste der Verfolgten wurde immer länger.“ — Es schließt sich eine dreiteilige Dokumentation über den Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame in Paris an: „Notre-Dame, die Jahrhundertbaustelle“. „Am 15. April 2019 stand eines der berühmtesten Wahrzeichen Frankreichs in Flammen: die Pariser Kathedrale Notre-Dame. Das Großfeuer durchdrang auch die Gewölbe und schwächte die Kalksteinmauern. Nach einjährigen Aufräum- und Sicherungsarbeiten war die Einsturzgefahr gebannt, die historisch originalgetreue Rekonstruktion der Kathedrale konnte beginnen.“ Um 22.05 Uhr geht es „Dem Himmel entgegen“, um 22.55 Uhr steht die „Harmonie der Kräfte“ im Blickpunkt. Und um 23.50 Uhr entsteht „Ein Raum aus Klang und Licht“.
Mittwoch, 23. September
- Aus der Reihe „Unsere Geschichte“ zeigt der NDR den Beitrag „Verschollen im Zweiten Weltkrieg – Die lange Suche nach den Vermissten“. „Was wurde aus dem Wehrmachtsoldaten Otto Waischwillat? War er ein Spion? Polen versteckten ihn nach dem Warschauer Aufstand. Das letzte erhaltene Dokument ist ein Todesurteil gegen ihn. Ausgestellt von der Roten Armee. Aber wann und wo wurde es vollstreckt? Sein Enkel Harald Walter aus Peine sucht heute noch nach Antworten. Millionen solcher Schicksale sind auch 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch ungeklärt. Einige von ihnen können tatsächlich heute noch von Organisationen wie dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge, dem Suchdienst des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) und anderen privaten Gruppen geklärt werden. Allein der DRK-Suchdienst bekommt jährlich mehrere Tausend Anfragen.“
Donnerstag, 24. September
- „Neuschwanstein – Ludwigs Traum, Ludwigs Tragödie“ heißt die Dokumentation auf Arte um 20.15 Uhr. „Schloss Neuschwanstein gehört zu den außergewöhnlichsten Bauwerken der Welt, ist Markenzeichen und Identifikationsort für Bayern und ganz Deutschland. Ein ikonisches Bauwerk zwischen architektonischem Genie und kitschigem Wahnsinn. Das Schloss ist untrennbar mit dem tragischen Schicksal König Ludwigs II. verbunden, denn es ist sein steingewordener Traum.“
- n-tv sendet wieder drei Folgen der Reihe „Aufstieg der Diktatoren“. Um 22.05 Uhr geht es um „Das Festhalten am Thron“, um 23.30 Uhr um das „Erweitern und Erobern“ und um 0.20 Uhr heißt es „Nichts ist für die Ewigkeit“.
Freitag, 25. September
- Auf Tagesschau 24 läuft um 20.45 Uhr Die Doku zur Serie „Babylon Berlin“, die in der ARD bereits am Montag zu sehen war: „Babylon Berlin – die Doku: Wie die Demokratie unterging“.
- Die ARD sendet die letzten vier Teile der Abschlussstaffel „Babylon Berlin“. Um 22.20 Uhr läuft Folge 5, Folge 6 folgt um 23 Uhr. Folge 7 schließt sich um 23.40 Uhr an. Um 0.25 Uhr beendet Folge 8 die Reihe: „Das dunkle Zeitalter beginnt. Der Tanz ist vorüber.“ — Um 1.05 Uhr erfahren wir noch einige Hintergründe der Produktion: „Fünf Staffeln – 48 Episoden – 533 Drehtage – über 400 Darsteller:innen und 17.000 Kompars:innen – umgesetzt von 2046 Mitarbeiter:innen an über 500 Drehorten: Das energiegeladene und visuell eindringliche Making-of bietet einen umfassenden Einblick hinter die Kulissen der finalen, fünften Staffel von ‚Babylon Berlin‘.“ „Babylon Berlin · Making-of“
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