TV-Vorschau 5. – 11. September 2026

Ob die Wahlberichterstattung zur Sachsen-Anhalt-Wahl als Zeitzeugendokumentation eines geschichtsträchtigen Ereignisses durchgehen wird, wird die Zukunft zeigen. Aber auch darüber hinaus gibt es einige interessante Dokumentationen in der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 5. September

  • „Seit etwa 200 Jahren gibt es die Eisenbahn – sie wurde zu einem der wichtigsten Verkehrsmittel der Menschheitsgeschichte. Die Bahn revolutionierte den Transport und demokratisierte das Reisen. Doch ihre Geschichte hat auch eine dunkle Seite: Sie war Werkzeug der Kolonialmächte und diente den Deportationen nach Auschwitz.“ Arte erzählt um 20.15 Uhr ihre Geschichte: „Die Eisenbahn – Motor des Fortschritts“. — Thematisch passend schließt sich um 21.40 Uhr die Doku „Der Orient-Express – Vintage auf Schienen“ an. „Als Zug der Könige, Diplomaten, Schriftsteller und legendärer Passagiere wie Mata Hari, Marlene Dietrich und ‚Mord im Orient-Express‘-Autorin Agatha Christie revolutionierte der Orient-Express das Reisen. 1883 begann mit ihm eine neue Verbindung zwischen Okzident und Orient. Der Dokumentarfilm lässt Forschende, Sammler und Restauratoren alter Eisenbahnwaggons zu Wort kommen.“
  • Ein Blick zurück in den Ersten Weltkrieg wirft ARD-alpha um 21 Uhr: „Angriff auf die Lusitania · U-Boot-Krieg im Ersten Weltkrieg“.
  • „Die Jagd nach Hitlers Wunderwaffen“ ist um 23.15 Uhr Thema auf Phoenix.

Sonntag, 6. September

  • Die Reihe Terra X: Weltstädte geht um 19.35 Uhr im ZDF weiter mit der Folge „Tokyo“. „Tokyo ist eine der jüngsten Weltmetropolen. Erst 1868 wurde Edo, ursprünglich ein kleines Fischerdorf, in Tokyo umbenannt. Als japanische Hauptstadt und Kaisersitz verwandelt sich Tokyo in eine geschäftige Metropole, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt sich die Stadt zu einer modernen und auch bedeutenden Weltstadt.“
  • Das Doku-Drama „Die Reichsgründung“ (BRD 2012, Regie: Bernd Fischerauer) erinnert an die Entstehung des deutschen Reiches 1870/71. Wiederholung um 23.40 Uhr, beides auf ARD-alpha!

Montag, 7. September

  • Ein heute weitgehend vergessenes Kapitel deutscher Kolonialgeschichte ist um 22.50 Uhr Thema einer Doku in der ARD: „Krieg in China 1900 – 1901: Das Deutsche Kaiserreich und der Boxerkrieg“. „Zum 125. Jahrestag der Unterzeichnung des Boxerprotokolls am 7. September 1901 erzählt die ‚ARD History‘-Dokumentation von einem Wendepunkt der Weltgeschichte. Der Film ‚Krieg in China 1900–1901 – Das Deutsche Kaiserreich und der Boxerkrieg‘ rekonstruiert den Aufstand chinesischer Bauern gegen ausländische Mächte und christliche Missionare sowie die brutale militärische Antwort eines internationalen Bündnisses aus acht Nationen: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, Österreich-Ungarn, Russland, Italien und Japan.“

Dienstag, 8. September

  • „Der Name Rothschild steht für eine der mächtigsten Bankiersfamilien des 19. Jahrhunderts. Wenig bekannt sind die Umstände, durch welche die Rothschilds zu ihrem Reichtum kamen.“ 3sat bemüht sich um Aufklärung: „Die Rothschild-Saga – Aufstieg, Glanz, Verfolgung“ (22.25 Uhr). — Um 23.10 Uhr schließt sich der Beitrag „Habsburgs Rothschilds – Die Macht der Banker“ an. „Die Rothschilds und die Habsburger – das war eine besondere Beziehung. Denn von Bankhäusern wie ihrem waren die Herrscher de facto abhängig in Zeiten ständig überzogener Staatsbudgets.“

Mittwoch, 9. September

Donnerstag, 10. September

  • Drei Folgen der Doku-Reihe „Hitler-Interviews – Die letzten Zeugen“ sind auf n-tv zu sehen. Um 20.15 Uhr geht es los mit dem Beitrag „Populist“. Um 21.05 Uhr folgt der „Tyrann“. Um 22.05 Uhr sind schließlich „Fanatiker“ an der Reihe.

Freitag, 11. September

  • „Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? „SEPTEMBER“ erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu – verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte.“ ARD, 20.15 Uhr.
  • „Hammarskjöld – Kampf für den Frieden“ (SWE 2023, Regie: Per Fly). „Ein fesselndes Politdrama über Dag Hammarskjöld, den wohl bedeutendsten Generalsekretär in der Geschichte der Vereinten Nationen. Als unbeirrbarer Verfechter von Frieden und Selbstbestimmung stellte er sich auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs den Interessen von Großmächten und Rohstoffkonzernen entgegen.“ 3sat, 22.25 Uhr.

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