TV-Vorschau 15. – 21. August 2026
Berlin im Jahr 1933 und ein historischer Blick auf Richard Wagner und sein Werk eröffnen den Reigen an Geschichtssendungen der neuen Woche. Am Ende steht ein ausführlicher Blick auf Chinas Geschichte.
Samstag, 15. August
- Die „Die Spaltung der Welt · 1939 – 1962“ geht weiter. Um 20.15 Uhr heißt es „Durchhalten um jeden Preis“, um 21.05 Uhr folgt „Little Boy“. Alles auf ARD-alpha.
- „Berlin, Januar 1933. Jeder dritte ist arbeitslos, hungert und friert in Mietskasernen oder Baracken. Straßenschlachten und politische Morde sind an der Tagesordnung. Das Land ist gespalten. Sozialdemokraten und Bürgerliche regieren die Stadt, aber demokratieablehnende Mehrheit im Reichstag sind Adolf Hitlers NSDAP sowie Ernst Thälmanns Kommunisten. Aus der vibrierenden Metropole Berlin wird in nur wenigen Monaten die Hauptstadt des Dritten Reichs. Tagebücher, Briefe, Bilder und Filme erzählen, was Zeitgenossen erlebten. Eine Collage über das Ende einer Demokratie und den Beginn einer Diktatur zugleich.“ „Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt: Teil 1“, tagesschau 24, 20.15 Uhr. – „Als das Jahr sich dem Ende neigt, ist hat sich im Deutsche Reich eine neue Realität etabliert, die Realität des Dritten Reiches, ein Gebilde aus Wahn und Gewalt, aus Terror und Propaganda. Adolf Hitler verkündet den Anfang eines Dritten Reiches, das tausend Jahre bestehen würde. Aus dem Spuk ist Wirklichkeit geworden, aber keine Wirklichkeit hält ewig.“ „Teil 2“ (21.47 Uhr).
- „Vier Opern, 15 Stunden Musik: Seit 1876 fasziniert Richard Wagners ‚Ring des Nibelungen‘ – und bleibt umstritten. Die Dokumentation ‚Die Macht des Rings‘ erzählt von Wagners Vision, ihrer Vereinnahmung durch die Nazis, Spuren in Hollywood und Heavy Metal sowie neuen Lesarten von Patrice Chéreau bis zur KI-gestützten Bayreuther Inszenierung 2026.“ „Die Macht des Rings – 150 Jahre Ring des Nibelungen“ (Arte, 22.35 Uhr).
Sonntag, 16. August
- Um 19.30 Uhr geht Terra X im ZDF der Frage nach, „Was die Welt am Laufen hält: Ernährung“. Nächste Woche folgt der zweite Teil.
- Kirche im Sozialismus beschäftigt den MDR. Um 22 Uhr erzählen in der Doku „Zwischen Gott und Sozialismus – Gläubig in der DDR“ Christen und Christinnen von ihrem Leben in einem atheistischen Staat. — Um 22.30 Uhr folgt der Beitrag „Der Störenfried“. „Jahrelang protestierte der Pfarrer Oskar Brüsewitz gegen die Kirchenfeindlichkeit der DDR, am 18. August 1976 opfert er diesem Protest sein Leben: Auf dem Zeitzer Marktplatz setzt er sich selbst in Brand und wird tödlich verletzt. Sein Selbstmord löste heftige Diskussionen über das Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR aus.“
Montag, 17. August
- „DAS BAYERISCHE JAHRTAUSEND“ nähert sich der Gegenwart. In der zehnten und letzten Folge steht das „20. Jahrhundert: München“ im Zentrum (BR, 22.45 Uhr).
Dienstag, 18. August
- „Was bedeutet es, die Tochter eines Diktators zu sein? Der Film erzählt vom Schicksal Swetlana Allilujewa Stalins, der einzigen Tochter des sowjetischen Diktators Josef Stalin.“ „Swetlana Stalin – Ein Leben im Schatten des Vaters“, 3sat, 22.25 Uhr.
Mittwoch, 19. August
Heute eine Fehlanzeige.
Donnerstag, 20. August
- n-tv beginnt den Geschichtsabend mit der Doku „Gestapo – Hitlers Geheimpolizei“ um 20.15 Uhr. — Um 21.05 Uhr geht es um „Hitlers Helfer – Die Nazi-Elite auf der Flucht“. — Passend schließt sich um 22.05 Uhr der Beitrag „Jagd auf Hitlers Nazi-Elite“ an. — Um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr folgen zwei Filme der Reihe „Inside Hitler“.
Freitag, 21. August
- Chinas Geschichte steht bei Phoenix auf dem Programm. „Chinas goldenes Zeitalter – Die Tang-Dynastie“ macht um 20.15 Uhr den Anfang. „Die Kaiserdynastie Tang gilt als Blütezeit der chinesischen Geschichte. Der Aufstieg der Tang beginnt 618 und währt fast 300 Jahre lang, endet jedoch in Aufständen und Katastrophen. 1960 entdecken Archäologen in China das 1200 Jahre alte, reich verzierte Grab einer Prinzessin. Darin enthaltene Wandmalereien erlauben einzigartige Einblicke in das frühe Mittelalter und in das tägliche Leben während der Tang-Dynastie.“ — Anschließend steht „Die Chinesische Mauer“ im Zentrum. Um 21 Uhr läuft „Teil 1: Errichtet für die Ewigkeit“, gefolgt von „Teil 2: Ein Monument der Macht“ um 21.45 Uhr.
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